29.11.11 10:10 Uhr
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Deutschland: Inflation sinkt wiederholt

In Deutschland ist die Inflation im November zum zweiten Mal hintereinander gesunken. Experten meinen, im September sei der Höhepunkt der Preissteigerung gewesen, seitdem sinke die Inflation. Im November betrug die Inflation 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Vormonat betrug die Preissteigerung 2,5 Prozent, noch im September befand sie sich mit 2,6 Prozent auf einem Drei-Jahres-Hoch. Experten erwarten eine Fortsetzung dieser Tendenz. Schlechtere Wachstumsaussichten, so eine Bankerin der Commerzbank, verringern die Inflationsgefahr.

Für den Beginn des nächsten Jahres erwarten Fachleute eine Inflationsrate von unter zwei Prozent. Diese Marke ist für die EZB das Kriterium für Preisstabilität. Die Bundesregierung geht ebenfalls von einer sinkenden Inflation aus.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Preis, Inflation, Senkung
Quelle: www.handelsblatt.com
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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.11.2011 10:39 Uhr von uss_constellation
 
+23 | -2
 
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Mich würde sehr interessieren: auf Basis welchen Warenkorbes diese Statistik generiert wird. Scheinbar is Heizöl, Strom, Gas, Benzin und Diesel nicht wirklich in einer für den typischen Bürger relevanten Größenordnung enthalten.
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29.11.2011 11:05 Uhr von cm23
 
+11 | -3
 
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Guter Witz! @uss_constellation:
Der Warenkorb wird ja ständig geändert. Gerade wie es ihnen in den Kram passt. Das, was übermässig teurer wird, wird einfach aus dem Warenkorb gestrichen - so kommt´s mir zumindest vor...

@News:
Gerade heute hab ich einen Artikel auf Welt-Online gelesen, in dem von einer steigenden Inflation auf 10% gesprochen wird. Die ECB wird in naher Zukunft große Mengen Geld drucken, da ist eine hohe Inflation zwangsläufig die Folge. Aber die sog. Experten haben anscheinend Scheuklappen auf!
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29.11.2011 11:33 Uhr von BalloS
 
+15 | -3
 
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Warenkorb: Im Winter besteht der Warenkorb aus Sonnenschutzcreme, Eiswürfeln, Sonnenschirme, Badekleidung, Sonnenbrandcreme und FlipFlops.

Im Sommer besteht er aus Frostschutzmittel, Türschlossenteiser, dicke Winterkleidung, Glühwein und dem Überraschungsei, das ja nur im Winter gekauft werden kann :D
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29.11.2011 12:23 Uhr von Freddy_Frank
 
+6 | -2
 
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Warenkorb: Findet man beim statistischen Bundesamt oder bei wiki (http://de.wikipedia.org/...). Aber dass da noch Produkte wie VHS-Kasetten, etc. dabei sind sorg bestimmt nicht für eine sinkende Inflation! Nein, niemals nicht! Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
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29.11.2011 12:37 Uhr von MetatronTheAugur
 
+7 | -1
 
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Schön http://upload.wikimedia.org/...

dieses Diagramm spiegelt allerdings auch meine persönliche Einschätzung wider. Man erkennt ja deutlich, wie exorbitant die Kosten für Bildung gestiegen sind... das erklärt auch die subjektiv steigende Volksverdummung und die Beliebtheit von Castingshows und sonstigen Schwachsinns-Sendeprogrammen!

[ nachträglich editiert von MetatronTheAugur ]
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29.11.2011 12:56 Uhr von ishariot
 
+2 | -1
 
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Nur der Alkohol wird net teurer, damit der ja keiner wirklich mal aufmuckt :)
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29.11.2011 13:12 Uhr von LoneZealot
 
+2 | -3
 
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tragisch: Wie bei einem TBC-Kranken, der fühlt sich kurz vor seinem Tod auch nochmal richtig gut.
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29.11.2011 13:16 Uhr von NilsGH
 
+1 | -1
 
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Das eigentlich interessante ist doch dass die Inflation sinkt. Das heißt ja nicht, dass die monatlichen Kosten sinken, sondern nur, dass die KostenSTEIGERUNG sich VERLANGSAMT.

Mal abgesehen davon, dass ich das bezweifele wäre auch dies absolut kein Grund zum Feiern, oder?!
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29.11.2011 13:44 Uhr von kochtopf1
 
+0 | -1
 
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Dann: wäre doch mal der Artikel interessant

http://www.wirtschaftsblatt.at/...
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29.11.2011 15:10 Uhr von Perisecor
 
+2 | -1
 
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@ Freddy_Frank: http://www.destatis.de/...

Wo findest du da VHS?

Und was ist für dich "etc". im Detail?
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29.11.2011 15:22 Uhr von brycer
 
+1 | -2
 
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Die Bundesregierung "..Die Bundesregierung geht ebenfalls von einer sinkenden Inflation aus. " <--- Das muss ja nichts bedeuten ;-)
Es wäre ja nicht das erste mal dass sich unsere Marionetten der Wirtschaft in Berlin täuschen. :-P
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29.11.2011 18:03 Uhr von verni
 
+0 | -0
 
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Staatspropaganda: irgendwas müssen die ja erzählen. Tatsache ist dass die Inflation der der kleine Mann im Geldbeutel spürt um die 10% sind. Diese Drecksregierung bzw. all diese Parteien gehören längst hinter Gitter.
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30.11.2011 07:59 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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Perisecor: Seite 10, Unterpunkt 0914


Abgesehen davon, wird anscheinend kein Unterschied zwischen Mann und Frau gemacht.

Unter "sonstiges" findet man Ausgaben für Friseur-Dienstleistungen.

Ein Haarschnitt für Damen kann gut und gern mal 60 - 80 Euro kosten oder sogar mehr.
Für Herren sind 15 Euro eher normal (teils noch weniger).

Noch dazu gehen Frauen 1x im Monat zum Frisör, spätestens alle 1,5 Monate (nach meiner Erfahrung), während Männer sich meist mehr Zeit lassen.
Teils wird auch von der Freundin geschnitten und dann 1x alle 3 Monate zum Friseur um wieder Form reinzubringen ;)

Unter "Andere Artikel und Erzeugnisse für die Körperpflege"
sind Personenwaagen genannt.

Wer bitte kauft sich 1x wöchentlich oder auch nur monatlich eine Personenwaage?

Falls man selbst kein 400kg Koloss ist, hält so ne Waage mehrere Jahre.
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30.11.2011 08:02 Uhr von LLCoolJay
 
+2 | -0
 
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oder hier: Schmuck und Uhren

Schmuck aus Edelmetall Wanduhr
Schmuck aus unedlem Metall Funkwecker o. a. Uhr
Damen-Armbanduhr Batteriewechsel bei einer Armbanduhr
Herrenarmband- o. Taschenuhr


Entschuldigung? Ich kaufe mir nicht 1x monatlich, noch nicht mal 1x jährlich eine neue Uhr.

Ich habe 3 Uhren für den täglichen Gebrauch, eine für geschäftliche Anlässe und 2 hochwertige für Besondere.

Wenn eine von denen ihren Geist aufgibt ist es eher eine von den 3 Alltagsuhren. Dann gibts für 10 Euro eine Neue. Aber das passiert auch nicht unbedingt 1x im Jahr.
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30.11.2011 17:15 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ LLCoolJay: Kann es sein, dass du den Sinn falsch auffasst?

Der Warenkorb umfasst ganz normale Alltagsgüter - nicht das, was man tatsächlich jede Woche kauft. Darauf spielt dann die Gewichtung an.

Die monatliche Datenabgleichung dient dazu, die monatlichen Daten untereinander zu vergleichen und daraus Schlüsse zu ziehen.



Bitte verwechsel auch nicht deine persönlichen Gewohnheiten mit Durchschnittsgewohnheiten.
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01.12.2011 06:53 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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Perisecor: Schmuck aus Edelmetall ist kein Alltagsgut. Kein Durchschnittsbürger läuft mit echten Gold-Ketten durch die Gegend. Allerhöchstens vergoldet.

Und man muss schon einen Unterschied machen zwischen Männer- und Frauen-Friseur.

Selbst wenn ein Mann monatlich gehen würde, würde das trotzdem nicht mal die Hälfte eines Damen-Friseur-Besuchs kosten.
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01.12.2011 09:41 Uhr von Perisecor
 
+0 | -2
 
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@ LLCoolJay: "Schmuck aus Edelmetall ist kein Alltagsgut."

Da zeigen die privaten Investments in Gold etwas Anderes. Ähnlich könnte man dann übrigens bei Autos argumentieren oder bei den teilweise teuren verwendeten Fleischsorten bzw. Fleisch im Allgemeinen, immerhin gibt es ja auch einige Vegetarier...


"Und man muss schon einen Unterschied machen zwischen Männer- und Frauen-Friseur."

Nein, da es auf den Unterschied zwischen den einzelnen Monaten ankommt. Hat ein Friseurbesuch 10€ gekostet und jetzt kostet er 11€, dann ist er um 10% teurer geworden. Ob der Haarschnitt für Männer, Frauen oder Aliens ist, interessiert eigentlich erstmal nicht.
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02.12.2011 07:28 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -0
 
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Perisecor: Eine Golduhr ist definitiv ein Luxusgut.

Ein Auto kann eines sein, je nach Type, ist aber evtl. auch ein normales Gut wenn die Person z.B. auf dem Land wohnt und darauf angewiesen ist.
Kommt dann natürlich auch noch auf die Type an. Ein Königsegg ist definitiv Luxus, während ein kleiner Kia eher wenig luxus zu bieten hat.



Du hast Recht, dass man den Preisanstieg messen kann. Aber die monatlichen Ausgaben pro Person sind damit nicht dargestellt.


Wie immer scheint es auch hier so zu sein, dass man keiner Statistik trauen sollte die man nicht selbst gefälscht hat. Eine Statistik gibt nur einen stark vereinfachten momentanen Einblick in eine Situation.

An sich ist das nicht schlimm. Schlimm ist, dass danach Entscheidungen getroffen werden, die ein weites Feld an untershiedlichen Ansprüchen und Begebenheiten ignorieren.
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02.12.2011 12:43 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ LLCoolJay: "Eine Golduhr ist definitiv ein Luxusgut."

Dennoch ist die Preisentwicklung von Golduhren zur Feststellung der Inflation bzw. Deflation interessant.


"Aber die monatlichen Ausgaben pro Person sind damit nicht dargestellt."

Exakt. Lediglich die Veränderung zum Vormonat _des Warenkorbes_ in Prozent. Wenn man wissen möchte, wie viel Geld das letztlich für eine Person ist, müsste man sich selbst die Gewichtung des Warenkorbes aufschlüsseln und die relevanten Daten herausziehen.


"Wie immer scheint es auch hier so zu sein, dass man keiner Statistik trauen sollte die man nicht selbst gefälscht hat."

Unglücklicherweise gibst du ein großes Problem von Statistiken wieder.

Die Statistik in diesem Fall sagt nämlich exakt und zuverlässig aus, wie sich die Warenteuerung bzw. Warenverbilligung verhält. Eine Umwandlung in Euro für eine bestimmte Lebensweise nimmt sie - natürlich - nicht vor.


"dass danach Entscheidungen getroffen werden"

Soweit ich weiß haben die entsprechenden Behörden auch noch weitere Warenkörbe, z.B. speziell für Hartz4-Empfänger, nach denen sich dann spezifische Überlegungen richten.

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