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29.11.11 09:47 Uhr
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Wirtschaftsexperte warnt vor Zehn-Prozent-Inflation in der Eurozone

Der Eurozone droht eine Mega-Inflation von knapp unter zehn Prozent, warnt Wirtschaftsexperte Prof. Lüder Gerken, Vorsitzender des Freiburger Centrums für Europäische Politik. Diese Marke seien die meisten europäischen Regierungschefs sowie die EZB für die effektive Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise bereit zu akzeptieren.

Die Gefahr resultiere aus der massiven Ausweitung der EZB-Stützungskäufe von PIIGS-Bonds. Die Hoffnung der europäischen Regierungen, so Gerken in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung", bestehe nun darin, dass sich der Protest in Deutschland im Zaum halten wird.

Gerken warnt ebenfalls vor Eurobonds, insbesondere den sogenannten "Elitebonds". Diese würden letztlich nur ins Leben gerufen, um sie bald auf schwächelnde Staaten auszudehnen und damit angeschlagene Staaten zu stützen.


WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft / Börse & Finanzen
Schlagworte: Inflation, Eurozone, Ökonom, Wirtschaftsexperte
Quelle: www.welt.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Was das Wallstreet Journal schon im Sommer 2010 als übliches Schuldenszenarium skizzierte, arbeitet die Politik Stück für Stück ab.

Das WSJ damals sinngemäß: Die Deutschen werden auf drei Säulen kräftig zur Kasse gebeten:

1) Transferzahlungen, Bürgschaften, Garantien in Multimilliardenhöhe

2) Vergemeinschaftung von Schulden

3) Hochinflation.

Die Frage bestehe eigentlich nur darin, ob sich das Volk, dem man über 10 Jahre lang bittere und harte Reformen abgetrotzt hat nun von den Politikern gefallen lassen wird, für die Schulden von sozialeren Ländern aufzukommen.

Es sei äußerst fraglich, ob es gerecht sei, was die deutsche Politik ihrem Volk abverlangt, wenn man ihr Schicksal fortan an das von Staaten wie Griechenland, Italien oder Portugal kette. Der Vorgang sei ohne Beispiel, der "biggest sellout" eines Volkes "ever".

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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29.11.2011 10:08 Uhr von Jaecko
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29.11.2011 10:16 Uhr von Baron-Muenchhausen
...ist doch besser, die warnen, bevor Du feststellst, dass Deine Ersparnisse, Lebensversicherung und Altersvorsorge nichts mehr wert sind.

Und ohne "Warnung" - siehe Dein Posting - würde doch auch keiner mehr zuhören - sprich die Politik könnte machen, was sie will.

Darin, dass das Interesse auf SN für Wirtschafts- und Politik in den letzten Wochen enorm gestiegen ist, sehe ich keine Fehler. Jeder andere kann den "Entertainment"-Bereich anklicken. Dort ist vielleicht "Elementareres" zu fiinden. Das sieht ja jeder ein wenig anders - offenbar haben auch Zeitungen wie "Bravo, BILD, Bunte oder ´Mädchen´ haben ihre Berechtigung. Niemand ist bei SN gezwungen, seine Weltsicht zu verändern...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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29.11.2011 10:27 Uhr von Jaecko
.hierbei ist jedoch, dass man durch zu viele News abgestumpft wird und Richtung "scheissegal" wechselt, weils immer heisst "Warnung hier, Warnung da" und sonst nix neues kommt.

Das Resultat hier: Tatsächliche Notstände werden ignoriert, weil könnte ja wieder nur ne Warnung auf Basis von Vermutungen sein.
Kommentar ansehen @Jaecko   
 
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29.11.2011 10:36 Uhr von Baron-Muenchhausen
Ich glaube kaum, dass wir hier nur über "Vermutungen" spekulieren angesichts mangelnder Alternativen (Merkel und ihr Finanzminister Schäuble lehnen den Ausstieg aus dem Euro ja vehement ab...).

Vor diesem Hintergrund weisen somt alle Berichte - dies und jenseitig des Atlantik - zurecht darauf hin, dass dem stärker werdendem Drängen der EU-Regierungschefs und der USA früher oder später seitens Berlin nachgegeben werden wird.

Die ersten Zugeständnisse der Kanzlerette, die Schuldenkrise künftig über die EZB zu bekämpfen, sind ja bereits erfolgt...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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01.12.2011 01:12 Uhr von shadow#
Bullshit Autor, Bullshit Quelle, Bullshit.
Kommentar ansehen Jaecko + shadow#   
 
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02.12.2011 08:03 Uhr von LLCoolJay
Jaecko, du scheinst eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne zu haben.

Der Baron scheint sich politisch sehr zu interessieren und zu engagieren. Das ist gut so. Wir Deutschen sind leider recht lethargisch wenn es um Unangenehme Sachen geht.
Man muss uns nerven, belästigen, drangsalieren, die Fakten tagtäglich um die Ohren haun damit wir endlich aktiv werden.

Siehe:
http://www.youtube.com/...


shadow#: armseliger Kommentar.
Kommentar ansehen @LLCoolJay   
 
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02.12.2011 18:05 Uhr von shadow#
Wenn es nach den Weissagungen des Barons geht, würden wir längst mit Mark oder alternativ Goldbarren bezahlen und diejenigen die keinen Getreidebunker zuhause haben wären längst verhungert.
Ich fasse es nochmals in einem Wort zusammen: Idioten.

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