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Erbkrankheit Chorea Huntington: Ein Medikament gibt neue Hoffnung

Es gibt neue Hoffnung für Patienten der Nervenkrankheit Chorea Huntington. Ein Versuch mit Mäusen hat gezeigt, dass sich der Fortschritt der Krankheit durch das Medikament Dantrolen verlangsamt. Das Medikament bremst den Abbau von Nervenzellen.

Laut Ilya Bezprozvanny und dessen Kollegen von der Universität Texas, deuten die Resultate darauf hin, "dass Dantrolen und ähnliche Hemmstoffe sich als Mittel eignen, um das Fortschreiten von Krankheiten wie Chorea Huntington zu bremsen."

Chorea Huntington ist eine der häufigsten erblichen Nervenkrankheiten. Aus 100.000 Menschen sind in Deutschland zwei bis fünf davon betroffen. Die Krankheit bewirkt Bewegungsstörungen und unwillkürliche Muskelzuckungen und führt nach 15 bis 25 Jahren zum Tod.


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WebReporter: Amellie
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Medikament, Hoffnung, Heilung, Erbkrankheit
Quelle: www.nationalgeographic.de

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