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Thailand: Wer "Gefällt mir" bei kritischem Facebook-Profil drückt, riskiert Haft

Seit 1946 regiert König Bhumibol Thailand und Kritik an dem Monarchen ist tabu. Dies bekommen auch zehn Millionen thailändische Facebook-Nutzer nun zu spüren.

Eine eigene Behörde für das "Verhindern und Auslöschen von Computer-Verbrechen" durchforstet das Internet auf Kommentare, die gegen das "Majestätsbeleidigungsgesetz" sind.

Nun soll Facebook an die 10.000 Profile löschen, weil sich auf diesen angeblich Majestätsbeleidigungen finden. User, die auf diesen königskritischen Seiten "gefällt mir" klicken, droht eine lange Haftstrafe. Auch für das Nichtlöschen solcher Kritik durch Freunde droht Gefängnis.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Facebook, Haft, Thailand, Profil
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2011 13:10 Uhr von Der_Anonyme
 
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Für Feind ein Facebookprofil mit Kritik erstellen. Kennt zufällig noch jemand den Namen dieses Widerlings aus einem RTL-Bericht vor Jahren? So eine Type die nach Thailand ging, eine Pension kaufte, und da den großen Herrenmenschen markiert(e).
Der hat noch im RTL-Bericht ein Bild vom König von der Wand gerissen.
Hätte ich das damals doch nur aufgezeichnet.
Es wäre mir ein Spaß gewesen das den Thailändischen Behörden zu stecken, UND natürlich vorher den Typ darüber zu informieren.
Ob ich das vorher gemacht hätte um dem Zeit zu geben zu verschwinden, weiß ich jetzt nicht. Wäre zumindest nett. Da sie ihn nach einer kurzen Haft wohl eher rausgeschmissen hätten, wäre die Nichtinformierung die bessere Wahl.

Wichtig bei so etwas ist aber dass die Zielperson weiß wem sie es zu verdanken hat.

Facebook-Verweigerer gehen ein Risiko ein.
Wenn man so einen nicht mag, und der gerade nach Thailand reist, erstellt man schnell ein Profil mit Mayestätsbeleidigung, und evtl. noch dem Hinweis dass man gerade in Thailand Urlaub macht.
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28.11.2011 13:26 Uhr von Chuzpe87
 
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Thailand: Willkommen im 21. Jahrhundert. Wie hänggeblieben die sind.

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