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Schweiz: Nationalbank will Währung schwächen

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat noch immer vor, Maßnahmen zur Schwächung des Franken zu ergreifen. Thomas Jordan, Mitglied im Direktorium der SNB, betonte den noch immer hohen Kurs der Währung.

Die Wirtschaft der Schweiz, so Jordan weiter, befinde sich auf einem schwierigen Weg. Eine geringe, vielleicht sogar negative Wachstumsrate hält Jordan für denkbar. Vor etwa drei Monaten setzte die Notenbank fest, dass die Kursuntergrenze zum Euro bei 1,20 Franken liegen soll.

Jordan begründete die Kursuntergrenze mit Gefahren für die schweizer Exportindustrie. Diese Untergrenze habe deflationären Tendenzen entgegengewirkt, so Jordan weiter.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Schweiz, Währung, Maßnahme, Nationalbank
Quelle: de.reuters.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2011 17:23 Uhr von culturebeat
 
+1 | -3
 
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der Euro ist viel weniger als 1,20 CHF wert: So war es immer und so wird es immer sein solange Griechenland und Italien im Euro sind.
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27.11.2011 17:41 Uhr von phal0r
 
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@Terrorstorm: Du betrachtest die Sache ein wenig einseitig. Wir exportieren viele Maschinen und importieren dafür viele andere Dinge: Unterhaltungselektronik, Kommunikationsgeräte, Kameras und zig weitere Sachen. Es gibt im Binnemarkt nunmal keinen solch großen Bedarf für Millionen von Neuwagen oder riesige Maschinen um die großen Unternehmen am Leben zu erhalten und die genannten Importe werden offensichtlich nicht oder nicht konkurrenzfähig im eigenen Land produziert. Würden wir den Handel mit anderen Ländern also einschränken, hätten wir einen riesigen Wohlstandsverlust bei uns. Das ist übrigens auch das Erste, was man als Student im Grundkurs VWL lernt, Handel bringt wesentlich mehr Nutzen als Autarkiebestrebungen.
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27.11.2011 18:26 Uhr von shadow#
 
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@Terrorstorm: Die Schweiz ist noch mehr als Deutschland ein Dienstleistungs- und Veredelungsland.
Kurz gesagt: Die Schweiz hat keine Rohstoffe.
Der allergrößte Teil von dem was exportiert wird, wurde vorher als Rohstoff oder Halbfertigprodukt importiert und verlässt dann als Halbfertigprodukt oder Fertigerzeugnis wieder das Land.
Neben den Lohnkosten ist der Währungskurs für diesen Prozess die wichtigste Kenngröße.

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