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Montenegro: Krise angekommen - Investoren werden ins Land gelockt

Montenegro ist seit 2006 als kleinster Folgestaat Jugoslawiens eine eigenständige Republik. Das Land gehört zur EU aber noch nicht zur Euro-Zone. Dennoch wird in dem Land, das keine eigene Währung hat, mit dem Euro bezahlt. Erst gab es den jugoslawischen Dinar, dann die D-Mark, nun der Euro.

Montenegro führt den Euro als Währung ohne die Erlaubnis aus Brüssel. Somit kann das Land auch nicht auf Hilfe in finanziellen Krisen hoffen. Diese konnte nur durch den Einsatz von 350 Millionen Euro bislang vermieden werden. Gespart werden muss allerdings auch in Montenegro.

Es kam bereits zu Studentenprotesten. Ärzte und Krankenschwestern waren sogar im Generalstreik. Nun will Montenegro Investoren ins Land locken. Wer mehr als 500.000 Euro investiert, erhält die Staatsangehörigkeit automatisch. Damit kann man dann ohne Visum in die EU reisen.


WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Wirtschaft, Krise, Investor, Montenegro
Quelle: www.tagesschau.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2011 15:08 Uhr von Borgir
 
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So kann man es natürlich hauch machen. Ob sich das negativ auswirkt in Sachen Kriminalität ist dann natürlich so eine Sache.
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27.11.2011 18:33 Uhr von shadow#
 
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@Borgir: Bei einer halben Million? Allerhöchstens Wirtschaftskriminalität...
Aber damit haben die türkischen Geschäftsleute ja endlich eine Lösung, die immer über die deutschen Visabestimmungen jammern ;-)

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