Staatsanwaltschaft Dresden erhebt weitere Anklage gegen Betreiber von "kino.to"
Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden hat eine weitere Anklage gegen einen Mitarbeiter des inzwischen abgeschaltete Streaming-Portal "kino.to" erhoben. Michael H. aus Zwickau soll für die Organisation und Betreuung der Computer-Server verantwortlich gewesen sein.
Das Landgericht Leipzig muss nun darüber entscheiden, ob die Anklage zugelassen wird. Über das Streaming-Portal "kino.to" war es möglich, illegal kopierte Filme über das Internet anzuschauen.
Die Filmbranche will nun weiter gegen derartige Portale vorgehen, indem diesen der Geldhahn abgedreht werden soll. Man will dazu die Werbewirtschaft anhalten, per Selbstverpflichtung keine Werbung auf solchen Portalen zu platzieren.