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Der nächste "Stabilitätspakt": Merkel will Zentralbank-Geldschleusen öffnen

Bislang wehrte sich Berlin vehement gegen eine dauerhafte Intervention der Europäischen Notenbank zur Bekämpfung der Schuldenkrise. Doch nun gibt Bundeskanzlerin Merkel dem Drängen des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy sowie der Regierungschefs der südlichen Eurozonen-Länder nach.

Im Rahmen eines deutsch-französischen Sonderabkommens soll die EZB künftig durch massive und dauerhafte Stützungskäufe von Bonds die Zinsen für stark verschuldete Euro-Staaten niedrig halten. Der Vertrag beinhaltet zudem Defizit-Sanktionen sowie Kontrollrechte der nationalen Haushalte.

Durch die EZB-Stützungskäufe wachsen die Risiken für die Bundesbank, die den größten Anteil des EZB-Kapitals hält, weiter. Laut dem Münchner ifo-Institut stehen die Bundesbürger im Falle eines Zahlungsausfalls von Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien schon jetzt mit bis zu 560 Milliarden Euro gerade.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Frankreich, EZB, Stabilitätspakt
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2011 12:13 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+27 | -0
 
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Das ganze wird als "Sparklub der Super-Europäer" verkauft - dabei könnte das "Duo" nicht ungleicher sein, wenn man sich die finanziellen Probleme und die Sozial- und Rentensysteme beider Staaten anschaut. Die Frage ist: Wer spart hier für wen. Sarkozy hat bekommen, was er wollte: Die Notenbankpresse. Die Leute hierzulande wurden um den Sozialstaat betrogen und zahlen nun - dank der Protestkultur und effektiver Gewerkschaften in Frankreich - wesentlich sozialere Frankreich mit. Und das noch für Jahrzehnte.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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27.11.2011 13:11 Uhr von smoke_
 
+25 | -0
 
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Boah! Also DAS konnte ja NIEMAND vorhersehen.
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27.11.2011 14:02 Uhr von Katerle
 
+13 | -0
 
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erst rauschten wir mit 100 km/h gen boden
nun sind es mittlerweile 200
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27.11.2011 14:25 Uhr von sicness66
 
+8 | -1
 
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Der wichtigste Satz: "Der Vertrag beinhaltet zudem Defizit-Sanktionen sowie Kontrollrechte der nationalen Haushalte."

Von wem werden wir eigentlich, und damit meine ich alle Euro-Länder, regiert, dass sie so dumm sind, ihr Budgetrecht nach Europa abzugeben und von dort aus kontrollieren zu lassen? Aber sagen wir so, es wird dann von Deutschland und Frankreich und seiner Ideologie regiert. Eine neue Zeit der Hegemonie bricht in Europa an!
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27.11.2011 14:44 Uhr von Katerle
 
+4 | -0
 
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wir sind das volk: http://www.youtube.com/...
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27.11.2011 15:26 Uhr von pLu3schba3R
 
+5 | -1
 
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Art. 20 Abs. 4 GG: Putschen ihr Luschen!

[ nachträglich editiert von pLu3schba3R ]
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27.11.2011 16:06 Uhr von ShortComments
 
+8 | -1
 
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Raus aus der EU, her mit der DM und lasst die Pleitegeier selbst zurecht kommen.
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27.11.2011 19:42 Uhr von Aggronaut
 
+2 | -0
 
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Wil: das war auch mein erster gedanke nach dem ich die news gelesen habe.


wird zeit für ne zombie apokalypse
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27.11.2011 22:41 Uhr von MErkelsDDr2.0
 
+3 | -0
 
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EZB künftig durch massive und dauerhafte Stützungs: wir kaufen also jetzt
Bonds von stark verschuldete Euro-Staaten
die absolut wertlos sind, sonst würde es ja wer anders kaufen,
also kauft die Ezb auch Deutsche Schulden Bonds =?= Deutschland hat ja auch kein Euro.
Dann werden diese bonds eingelagert ???? und in 200 jahren wenn Europa von den Chinesen regiert wird, wieder rausgekramt und gewinbringend verkauft ?
oder Warum sollte einer den dreck Kaufen ?

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