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Slowakei: Regierung will Ärzte durch Ausnahmezustand zum Arbeiten zwingen

Unzählige Kündigungen und ein nicht enden wollender Streit zwischen Ärzten und der Regierung führen zu einer kuriosen Maßnahme. Regierungschefin Iveta Radicova will den Ausnahmezustand verhängen, um die Ärzte zum Arbeiten zu zwingen.

Hintergrund des Streits sind niedrige Löhne und eine drohende Umwandlung slowakischer Spitale in Aktiengesellschaften. Bereits über 2.400 der 7.000 Ärzte haben die Kündigung eingereicht, um dagegen zu protestieren.

Laut Rechtsexperten wäre eine Verhängung des Ausnahmezustands jedoch erst nach der Kündigung der Ärzte rechtens.


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WebReporter: XvT0x
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Arzt, Slowakei, Ausnahmezustand
Quelle: derstandard.at

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2011 10:08 Uhr von XvT0x
 
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man fühlt sich wie in einem schlechten film... es wird aber auch nicht mehr allzulange gehen bis hier die ärzte auf die barrikaden gehen. arbeitszeiten und die entlohnung wird überall schlechter. sehr schade das ärzte-streiks wesentlich komplizierter und schwerer durchzuführen sind.
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27.11.2011 10:21 Uhr von artefaktum
 
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Ist Kündigen denn strafbar? Auch in der Slowakei gibt es ja wohl so etwas wie Vertragsfreiheit.
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27.11.2011 11:17 Uhr von XvT0x
 
+5 | -0
 
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@Originell: tut mir leid, dachte eigentlich das die news verständlich geschrieben ist...

"warum werden ärzte wo gekündigt" -> die ärzte werden nicht gekündigt, sie kündigen selbst. grund dafür sind niedrige löhne und das man die krankenhäuser in aktiengesellschaften umwandeln will. deshalb protestieren die ärzte mit kündigungen dagegen.

2400 von 7000 spitalsärzten haben bereits die kündigung eingereicht und werden (falls keine weiteren maßnahmen folgen) anfang dezember aufhören zu arbeiten.

um das zu verhindern will die slowakische politik den ausnahmezustand verhängen, das mehr oder weniger verpflichtend für ärzte bedeutet das sie wieder arbeiten müssen.

es gibt freie ärzte und nothilfen, aber die werden den andrang (vor allem auf dauer!) nicht bewältigen können. ist ja logisch, 2400 ärzte weniger verkraftet man nicht einfach so.

ich hoffe es gibt jetzt mehr sinn ; )
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28.11.2011 14:09 Uhr von bastetsaccount
 
+1 | -0
 
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Hintergrund: Hm, ich verstehe, dass die Ärzte unzufrieden sind zwecks Arbeitszeiten und Bezahlung; deshalb zu kündigen, ok. Aber ich versteh nicht, was die Auswirkung ist, wenn die Spitäler auf AG´s umgewandelt werden. Warum ist das ein Grund um zu kündigen???

"Verhängung des Ausnahmezustands nach Kündigung der Ärzte rechtens..." ich dachte 2.400 haben bereits gekündigt????

*kopfal kratz*
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28.11.2011 14:15 Uhr von bastetsaccount
 
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Hm, ich verstehe, dass die Ärzte unzufrieden sind zwecks Arbeitszeiten und Bezahlung; deshalb zu kündigen, ok. Aber ich versteh nicht, was die Auswirkung ist, wenn die Spitäler auf AG´s umgewandelt werden. Warum ist das ein Grund um zu kündigen???

"Verhängung des Ausnahmezustands nach Kündigung der Ärzte rechtens..." ich dachte 2.400 haben bereits gekündigt????

*kopfal kratz*

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