Brandenburg: Kommunen fordern bürgernahe Verwaltung
Nach Ansicht der Städte, Gemeinden und den Landkreisen soll eine zukünftige Reform in Brandenburg die Bürgernähe erhöhen und wirtschaftlicher werden. Die letzte bedeutende Verwaltungsreform fand 2003 in Brandenburg statt. Damals sank die Anzahl der Gemeinden von 1.500 auf aktuell 400.
Karl-Ludwig Böttcher, Mitglied des Städte- und Gemeindebunds, betonte die Schwierigkeit, Verwaltungskosten zu senken. Das gelte vor dem Hintergrund sinkender Einwohnerzahlen.
Böttcher rechnet bis 2030 mit einem Bevölkerungsrückgang von 295.000 Menschen. Er distanzierte sich von einer zu frühzeitigen Festlegung von Mindesteinwohnerzahlen für Gemeinden und Landkreisen. Böttcher betonte die Wichtigkeit einer bürgernahen Verwaltung.