26.11.11 15:06 Uhr
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Grüne heben Giorgos Papandreou auf das Parteitag-Podium und wollen Verfassung ändern

Auf ihrem Parteitagsauftakt in Kiel lassen die Grünen keine Zweifel: Nach einem Jahr erfolgreicher Landtagswahlen strebt die Öko-Partei 2013 an die Macht. "Weg, weg, weg", gemahnte Bundesvorsitzende Claudia Roth ins Publikum mit Blick auf die schwarz-gelbe Koalition. Auch Co-Chef Cem Özdemir lies kein gutes Haar an Angela Merkel.

Zentrales Thema bis in die gestrige Freitagnacht hinein war die Europapolitik. Statt Hinterzimmerdiplomatie soll die EU demokratischer und das europäische Parlament gestärkt werden. Dem Volk soll zudem das Recht zukommen, einen EU-Kommissionspräsidenten und Ratspräsidenten in Personalunion direkt zu wählen.

Als Gastredner des Abends plädierte der griechische Ex-Ministerpräsident Giorgos Papandreou für ein Europa als großes "Friedensprojekt" und ein modernes Griechenland. Mit einer Öko-Wende und grüner Technologie soll dies in Griechenland gelingen. Die Parteibasis pflichtete dem Gast aus Athen mit stehenden Ovationen bei.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Die Grünen, Kiel, Verfassung, Parteitag, Giorgos Papandreou, Podium
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2011 15:06 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+9 | -3
 
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Dieselbe Presse, die noch vor wenigen Monaten den Euro und die Eurozonen-Mitglieder in den siebten Himmel schrieb, schiebt die Verantwortung für Griechenland nun allein auf die Grünen und linksgerichtete Parteien ab.

Ich erinnere an die Schelte Oscar Lafontaines im Jahr 1998 - 2010: "Gefährlichster Mann Europas".
Warum? Er hatte gewagt zu prognostizieren, das mit dem Euro kann nicht gut gehen, da keine gemeinsame Sozial- und Fiskalpolitik existiert.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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26.11.2011 15:23 Uhr von culturebeat
 
+2 | -7
 
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das Foto ist wirklich göttlich: In der Quelle steht Ötzdemir mit einer versöhnlichen Geste noch rechts daneben, was für seine überaus grosse Toleranz und Offenheit gegenüber dem griechischen Feind spricht. Dafür ein besonderes Lob.

Den Autorenkommentar würde ich nicht so ernst nehmen. Bei solchen Themen jemanden wie Lafontaine heranzuziehen, der sich immer aus dem Staub macht wenns anstrengend wird, ist lächerlich.

Die Grünen zeigen wieder einmal, dass sie fest auf der Seite Griechenlands stehen und mehr denn je bereit und willig sind, die Interessen des deutschen Volkes für das Wohl Griechenlands zu opfern.
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26.11.2011 15:35 Uhr von Katerle
 
+7 | -1
 
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ich hab nix dagegen: wenn europa zum friedensobjekt wird
jedoch ohne eu diktatur und euro
denn gerade die beiden faltoren machen es kaputt

@culturebeat

lafontaine hat immer davor gewarnt, was mit eu und euro passiert und er hatte bisher immer recht gehabt

und wo ist er weggelaufen ? als er aus der spd austrat ?
ganz einfache erklärung: der mann hat damals schon die pläne von spd durchschaut und hat diesen irrsinn nicht weiter geduldet
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26.11.2011 16:36 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -0
 
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Den Grünen muß es schlecht gehen.-. wenn sie auf Redner zurückgreifen müssen, die in ihren eigene Ländern nicht viel zu stande bekommen haben..
Mein Gott..
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26.11.2011 17:50 Uhr von d1pe
 
+1 | -0
 
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Stark: Das Volk soll eine Person direkt wählen. Die meinen es jetzt aber richtig ernst mit der Demokratie.
Zudem frage ich mich wer das Volk sein soll. Ein europäisches Volk gibt es nicht. Und wie ist das mit der Stimmengewichtung? Haben die Malteser wieder ein 10fach höheres Stimmgewicht, wie es im Moment ist? Ein maltesischer Abgeordnete im EU-Parlament vertritt nämlich ca. 80.000 Bürger, ein deutscher Abgeordnete im selbigen Parlament ganze 800.000.

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