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Frankreichs Unternehmer in der Krise: "Ich würde gern einmal Peter Hartz kennenlernen"

Angesichts der Schuldenkrise und entfachten Diskussion über mangelnde "Wettbewerbsfähigkeit" berichtet das Manager-Magazin über die Stimmungslage bei französischen Unternehmern. Das Land müsse "deutscher" werden und die französischen Gewerkschaften zurückgedrängt werden, so der Tenor.

Nach Meinung von Vallourec-Chef Crouzet, der vom deutschen Kurzarbeits-, Mitbestimmungs- und Rentenmodell schwärmt, trennen Frankreich und Deutschland zehn Jahre Strukturreformen. Besonders schlimm, so Crouzet, sei das Arbeitsrecht, welches etwa Arbeitnehmern nach Ablauf eines Zeitvertrages eine Abfindung zusichere.

Nach Zahlen des französischen Rechnungshof verdankt Deutschland Agenda 2010 die Senkung der Lohnstückkosten um zehn Prozent gegenüber seinen Nachbarn, der einstige Wettbewerbsvorteil Frankreichs ist Vergangenheit. "Ich würde gern einmal Peter Hartz kennenlernen", zitiert das Magazin einen französischen Unternehmer.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankreich, Krise, Unternehmer, Peter Hartz
Quelle: www.manager-magazin.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2011 11:12 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+28 | -2
 
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Das Unternehmensgewinne in Deutschland durch die Agenda 2010 explodiert sind, weckt zunehmend Begehrlichkeiten nun auch in Frankreich. Das gleichzeitig Lohn-, Sozial und Rentendumping sowie Outsourcing und Altersarmut eskaliert, interessiert diese Klientel nicht. In der europäischen Schuldenkrise geht es vor allem auch um das Ringen zwischen Kapital und Arbeitnehmern. In der News kann leider nur ein kurzes Fragment des 5-seitigen Textes wiedergegeben werden.
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26.11.2011 11:16 Uhr von artefaktum
 
+53 | -2
 
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*lol*: "Besonders schlimm, so Crouzet, sei das Arbeitsrecht, welches etwa Arbeitnehmern nach Ablauf eines Zeitvertrages eine Abfindung zusichere."

Das ist aber auch eine Frechheit! Da gestehen Arbeitsgesetze Arbeitnehmern aber auch wirklich Rechte zu. Das geht nun wirklich nicht! ;-)

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26.11.2011 11:27 Uhr von culturebeat
 
+18 | -7
 
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gute Quelle: Das schlägt den Feind mit seinen eigenen Waffen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Frankreich dem "guten Beispiel" Deutschlands folgt.

Allerdings darf man nicht vergessen, weshalb diese Einschnitte bei "reichen" Ländern wie Deutschland notwendig sind: Viele ärmere Länder, wie Griechenland, können nicht so gut mit ihrem Geld umgehen und müssen deshalb von den fleissigen Deutschen finanziert werden.

Den Schweizern geht es 1000 mal besser aber die sind nicht in der EU und haben keinen Euro.
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26.11.2011 11:30 Uhr von artefaktum
 
+10 | -5
 
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@culturebeat: "Viele ärmere Länder, wie Griechenland, können nicht so gut mit ihrem Geld umgehen und müssen deshalb von den fleissigen Deutschen finanziert werden."

Das ist aber eine gewagte These.
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26.11.2011 12:03 Uhr von bpd_oliver
 
+22 | -0
 
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Sollen: die französischen Arbeitgeber das nur mal machen. Die Änderung wäre eh von kurzer Dauer, die Franzosen sind nicht so obrigkeitshörige Weicheier wie die Deutschen, die alles so hinnehmen. Die holen dann die Fackeln und Mistgabeln wieder aus dem Schrank, und jagen ihre Arbeitgeber zum Teufel.
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26.11.2011 12:05 Uhr von Aggronaut
 
+15 | -1
 
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dazu bedarf: es keinen peter hartz, senkt einfach die löhne auf 6,20, streicht die sozial leistungen auf ein minimum zusammen, verwickelt gewerkschafts bosse in kleine skandale und schwups geht es dem land subjektiv besser.

drecks eu, mir kommt das kotzen.
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26.11.2011 12:46 Uhr von BlauerFritz
 
+0 | -1
 
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Au weia: Zitat : "Viele ärmere Länder, wie Griechenland, können nicht so gut mit ihrem Geld umgehen und müssen deshalb von den fleissigen Deutschen finanziert werden."

Ich dachte der Überfluss kommt nur den bereits Reichen zugute ? .. und wer glaubt hier das die Euroschulden oder von den Banken verzockten Billionen zahlen ?

Ich lach mich weg, nein es Zahlen natürlich die die schon bereits zugunsten der Reichen ausgequetscht wurden. Mal die Erhöhung der Lebenskosten ausser acht gelassen.

Auf der Strasse wird die normale Bevölkerung von Bankern / Managern verachtet "Haben ja nichts in Ihrem Leben erreicht etc." aber genau diese Menschen sind aber zum Zahlen plötzlich gut genug.

Genau diese Verhältnisse hätten die In Frankreich natürlich auch gerne...
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26.11.2011 14:11 Uhr von fUkAr
 
+3 | -1
 
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es lebe der kapitalismus, scheiß auf die folgen
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26.11.2011 16:18 Uhr von irykinguri
 
+1 | -0
 
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hartz nach france: den "geldveruntreuenden und dennoch nur zu zu 2 jahre auf bewährung wegen deal mit bundesstaatsanwaltschaft eingehenden" betrüger der ein doppelleben mit nutten in brasilien führt die ein gehalt von 400.000 euro vom steuerzahler bekommen hat obwohl sie gar nicht eingestellt wurde könnt ihr gerne haben. vielleicht gibts dann in frankreich auch nuttenparties auf viagra in firmenlobbys die als medizinscher service vw ausgegeben werden. wäre doch schön, kostenlos pimpern (auf staatskosten versteht sich, aber ist ja scheissegal)
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28.11.2011 14:49 Uhr von swac
 
+0 | -0
 
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kann: er machen, aber ich denke seine Landsleute werden anders mit ihm umspringen als die Deutschen mit P.H.
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16.11.2013 17:17 Uhr von Chromat
 
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@culturebeat
Die Einschnitte fanden aber auch schon vor der Schuldenkrise statt

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