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Griechenland: 21.000 längst tote Rentner bekommen bald keine Rente mehr

Um Sozialbetrüger zu entlarven, wurden griechische Rentner aufgerufen, sich persönlich bei den Behörden zu melden. Damit sollten sie beweisen, dass sie noch am Leben sind und damit noch ein Anrecht auf die staatliche Rente besitzen.

Fast 21.000 Rentenbezieher meldeten sich bisher nicht. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen, dass sie nicht mehr unter den Lebenden weilen und Verwandte ihre Altersbezüge kassieren.

Die toten Rentner bekommen nur noch im Dezember Geld vom Staat. Dann werden die Zahlungen eingestellt und strafrechtliche Ermittlungen gegen Angehörige eingeleitet.


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WebReporter: culturebeat
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Rentner, Betrug, Rente
Quelle: www.focus.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2011 10:13 Uhr von culturebeat
 
+52 | -2
 
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Es ist beeindruckend, wie schnell, hart und unbürokratisch die Griechen gegen Sozialmissbrauch vorgehen. In nur 18 Monaten hat es das seit Jahren von der Pleite bedrohte und unterwürfigst um EU-Hilfen in 100facher Milliardenhöhe buhlende Land geschafft, herauszufinden, dass nicht nur 1.000 sondern 21.000 100+-jährige Rentner wohl nicht mehr leben:

http://news.orf.at/...

Und jetzt sollen diese Leichen nur noch einen einzigen Monat ihre Rente gezahlt bekommen! Das ist wirklich hart!
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26.11.2011 10:22 Uhr von artefaktum
 
+22 | -5
 
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"Die toten Rentner bekommen nur noch im Dezember Geld vom Staat."

Kann denn ein Toter eine Rente bekommen?
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26.11.2011 10:47 Uhr von derNameIstProgramm
 
+44 | -6
 
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Naja: Man sollte schon die Quelle richtig zusammenfassen. Fakt ist, dass die Rentner eine Frist bis 31. Dezember haben um sich zu melden. Aus diesem Grund wird auch noch der Dezember ausbezahlt, schließlich würde es sonst auch jeden treffen der sich nicht bereits einen Monat vor Fristende gemeldet hat.

Ich finde es immer wieder interessant, wie Hetze alleine durch die Zusammenfassung auf Shortnews entstehen kann. Schade dass viele Menschen heute nicht mehr in der Lage sind, auf den Link zur Quelle zu klicken und diese zumindestens quer zu lesen.
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26.11.2011 11:09 Uhr von Nothung
 
+12 | -1
 
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was ist mit den 600 Blinden auf einer Insel? http://www.spiegel.de/...
Aber man sieht, es geht voran mit Griechenland, und es wird nicht lange dauern und alle Schulden sind zurück gezahlt.
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26.11.2011 11:12 Uhr von tafkad
 
+19 | -0
 
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Dann sollte man die zu viel: bezahlte Rente von den lebenden Verwandten, man weiß ja mit sicherheit auf welches Konto, wer den Scheck eingelöst oder wie auch immer die Rente überweisen wurde, zurück verlangen.

Ehrlich es kann nicht sein das wir hier immer mehr sparen müssen damit der unausweichliche Weg der Eurobonds(die werden kommen egal ob wir wollen oder nicht) uns nicht bankrott macht und dort das Geld nicht zurück verlangt wird.
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26.11.2011 11:14 Uhr von culturebeat
 
+5 | -0
 
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@tafkad: Die Angehörigen werden das Geld hoffentlich nicht in griechische Immobilien investiert haben, sonst wäre es bald ebenso weg wie wenn sie es unter anderem Namen in griechische Staatsanleihen investiert hätten.
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26.11.2011 11:24 Uhr von artefaktum
 
+6 | -7
 
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Setzt man die 21.000 in Relation zu etwas über 10.000.000 Einwohnern, finde ich das jetzt gar nicht so wild. Interessant wären mal Mißbrauchsstatistiken aus anderen Ländern zum Vergleich.
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26.11.2011 11:33 Uhr von KarlB
 
+5 | -0
 
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Da muß wohl ne Statistik korrigiert werden. Habe vor ein paar Wochen noch gelesen, daß in Griechenland so viele "alte" Menschen leben würden. Das läge an der besseren Ernährung. Mal sehen wie die Statistik dann ohne die 21000 Uralten-Eh-Schon-Toten aussieht...
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26.11.2011 11:50 Uhr von culturebeat
 
+5 | -0
 
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@Nothung Griechen: Falls die Griechen mit den Reformen in diesem Tempo weitermachen, bekommen die falschen Blinden vielleicht schon übernächstes Jahr kein Geld mehr.

@derNameIstProgramm
Stimmt schon, ich hätte "sind" und "sollen" im ersten Satz schreiben sollen, nicht "wurden" und "sollten".
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26.11.2011 11:53 Uhr von culturebeat
 
+1 | -0
 
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@artefaktum: "Blinde und sehbehinderte Menschen werden in Deutschland nicht gezählt."
http://www.dbsv.org/...

Der Blinden- und Sehbehindertenverband fordert dies aber selbst erfolglos ein.
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26.11.2011 11:58 Uhr von KifKif
 
+2 | -0
 
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wurden diese Rentner eigtl. normal beerdigt oder von Angehörigen irgendwo im Wald verbudelt oder ins Meer geschmissen.

Ich meine bei einer normalen Beerdigung in einem wohl staatlichen Friedhof kriegt der Staat das doch mit und solllte die Rentenzahlung wohl automatisch einstellen
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26.11.2011 12:04 Uhr von culturebeat
 
+1 | -0
 
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@KifKif interessante Frage: Gibt es in Griechenland eigentlich frostige Gletscherspalten, bei denen man bei den in sie hineingestürzten Menschen nicht mehr erkennen kann, wann sie gestorben sind?

So einfach wie die tote Oma aus dem Italien-Urlaub über die Alpen nach Deutschland zu schmuggeln, um die Kosten des Leichenwagens zu sparen, dürfte es sonst da unten kaum sein.
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26.11.2011 12:13 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+4 | -0
 
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Starke Widersprüche: Laut Frankfurter Presse vom 13.10.2011 hat genannter IKA-Pensionsfond ganz andere Zahlen genannt:

"Über 100 000 Griechen kassieren Geisterrenten"
http://www.shortnews.de/...

"Demnach folgten lediglich 900.000 von 1.094.210 registrierten Rentnern einer Aufforderung der IKA, bis Ende September bei ihrer Bank vorstellig zu werden. 110.000 Renten, so nimmt IKA-Chef Rovertos Spiropoulos an, sollen unberechtigt fließen. Geschätzter jährlicher Schaden: 1,5 Milliarden Euro."

Und dies war in vielen Quellen zu lesen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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26.11.2011 12:37 Uhr von Katerle
 
+3 | -0
 
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die griechen haben sich das vermutlich von uns abgeschaut

die sagen sich: wenn die deutschen für witwenrenten sozialabgaben zahlen müssen, dann zahlen wir unseren toten auch weiter die rente

(achtung dieser beitrag beinhaltet teile von ironie)
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26.11.2011 13:09 Uhr von Copykill*
 
+1 | -3
 
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Deutschland: Möchte mal gerne wissen was hier im Land alles so abläuft.

Von Schwarz arbeitenden Hartz IV Empfänger,
bis zum toten Rentner dessen Famile auch die Rente kassiert.
Von Schmiergeldern und Voreteilnahme durch Politiker,
bis Urlaubsreisen kombiniert mit "Beruflichen" um den Staatsflieger nehmen zu dürfen.
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26.11.2011 14:01 Uhr von svizzy
 
+4 | -1
 
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das geld: is bei den bürgern sicherlich besser aufgehoben als beim staat.
hier wird nur versucht den normalo griechen die schuld für die pleite in die schuhe zu schieben. diese renten beträge sind nur ein tropfen auf dem heißen stein.
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26.11.2011 14:34 Uhr von D4L
 
+0 | -2
 
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Krieg gegen das Fußvolk: Is doch echt immer und überall das selbe. Die Reichen könnten ja abhauen und ihr Vermögen abziehen... 21.000 Rentenzahlungen die wegfallen, der helle Spar-Wahnsinn, solang es keine Ackermanns sind , die ihre Rente vom Staat beziehen, dürfte das nichteinmal in den Bilanzen auffallen!
Ein Anfang ist es vielleicht, aber Wo malwieder angefangen wird ist wie immer der kleine Mann oder in dem Fall halt der kleinkriminelle Grieche.
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26.11.2011 14:49 Uhr von jayjay2222
 
+1 | -1
 
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Eine verwirrende Nachricht nach Bild manier..

Überschrift: "21.000 längst tote Rentner bekommen bald keine Rente mehr"

Und wenn man weiterließt ist auf einmal: "Es wird mit "hoher Wahrscheinlichkeit angenommen"

Die Quelle ist genauso ein Mist.. Sorry.. aber muß man solche Nachrichten verbreiten?? Ich denke es gibt genug die nicht weiterdenken können und fühlen sich anschließend in ihren Behauptungen bestätigt das alle Griechen Betrüger sind..
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26.11.2011 15:30 Uhr von Last_Judgement
 
+0 | -0
 
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@ tafkad: Du willst doch nicht etwa einen Bürgerkrieg provozieren ? :-D

Ne, mal ernsthaft....



"Dann werden die Zahlungen eingestellt und strafrechtliche Ermittlungen gegen Angehörige eingeleitet."

Ich denke das sicherlich noch Rückforderungen an die "noch lebenden Begünstigten/Hinterbliebenen" gestellt werden.


Ich hatte mal unlängst einen Dokumentarfilm gesehen, bei dem ein deutsches Kamera-Team ein griechisches Steuerfahndungs-Team bei der Arbeit begleitet hatte.
Ich meine das dass St-Team allein an einem Tag bestimmt 100.000,00.- € eingetrieben haben...die Doku zeigte eben das Griechenland noch "viel Potential" besitzt, was das Thema Finanzbetrügereien betrifft....


@ KifKif

Normalerweise ja, dies bedarf allerdings eines funktionirenden Staatsapparaten ..und da wären wir auch schon beim Problem ;-)

[ nachträglich editiert von Last_Judgement ]
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26.11.2011 15:41 Uhr von KifKif
 
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@ lastjudgement: du meinst eher einen korruptionsfreien Staatsapparaten.

Ich denke mal das das halt so abläuft das der zuständige beamte seine xx % der Rente von einem Verstorbenen einkassiert und alle sind glücklich.

Dann hat da jeder Beamte seine 100 oder 1000 verstorbenen Rentner und da kommt dann einiges zusammen

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