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Venezuela: Hugo Chávez bringt Goldreserven aus Europa und Nordamerika in Sicherheit

Bereits letzten August beschloss Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez die Repatriotisierung seiner Goldreserven, wodurch der Preis des Edelmetalles auf sein Allzeithoch von 1.900 US-Dollar pro Feinunze schoss. Laut Bloomberg traf die erste Lieferung aus europäischen, kanadischen und US-Banken am Freitag ein.

Chávez erklärte in einer TV-Ansprache, die aus London kommende Luftfracht werde vom venezolanischen Militär eskortiert und in der venezolanischen Zentralbank gebunkert - diese hätte es nie verlassen dürfen. Unwahr seien Aussagen der Opposition, das Gold würde in den Präsidentenpalast oder nach Kuba gebracht.

Die insgesamt elf Milliarden Dollar umfassenden Goldbestände sollen Venezuela als Sicherheit gegen die steigende Votalität an den Finanzmärkten dienen. Der Finanzblog "Zero Hedge" schreibt, es werde sich zeigen, ob Chávez mit diesem Schritt dem Fall Europas in den Abgrund der Schuldenspirale zuvorkommt.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Sicherheit, Gold, Nordamerika, Hugo Chavez
Quelle: www.zerohedge.com

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