25.11.11 12:53 Uhr
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Stromnetze an der Belastbarkeitsgrenze

Laut einem neuen Bericht der Bundesnetzagentur hinkt der Ausbau der Stromtrassen bis zu vier Jahre hinterher. Dieser Umstand gibt den Stromausfall-Warnern Rückenwind. Die Energiebranche warnt seit Monaten vor Blackouts.

Bisher wurden erst 214km von den 1.807km hochprioren Strecken fertiggestellt. Es fehlen "Stromautobahnen" zwischen Nord und Süd. Die Versorgungssicherheit könne nur noch über massive Investitionen auf allen Ebenen gewährleistet werden.

Das Netz in Deutschland ist auf Großkraftwerke und Atomkraftwerke ausgelegt, welche vor allem in der Nähe von Ballungszentren liegen. Es fehlen aber Möglichkeiten, Windstrom von der Küste in den Süden zu bringen.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Strom, Atomkraftwerk, Ausbau, Verbindung, Leitung
Quelle: www.faz.net

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2011 12:56 Uhr von artefaktum
 
+12 | -2
 
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Hätte man mal weniger Geld in die Rendite gesteckt, und dafür mehr in die Infrastruktur.

Wir bezahlen dermaßen viel für den Strom in Deutschland, warum ist dann in der Vergangenheit beim Ausbau geschlampt worden?
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25.11.2011 12:58 Uhr von Mankind3
 
+6 | -1
 
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autor: Das hat nichts mit Luxus zu tun als vielmehr mit Organisation.

Nur weil die Infrastruktur für Strom anderer Länder mangelhaft oder schlecht ausgelegt ist, heisst das noch lange nicht das wir in Deutschland verwöhnt sind.
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25.11.2011 13:00 Uhr von mia_w
 
+9 | -0
 
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Nun. Für diesen "Luxus": bezahlen wir auch höchst Preise. Und selbst die werden anscheinend falsch investiert. Oder hier wird der Preis gerechtfertigt, der noch kommen wird.
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25.11.2011 13:14 Uhr von Katerle
 
+9 | -1
 
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clever die stromkonzerne
man baut nicht aus, schmeisst den aktionären das geld nach, macht den großabnehmern große geschenke und hat dann noch einen grund die preise für den kleinabnehmer zu erhöhen

und alles mit der vollen unterstützung der bundesregierung
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25.11.2011 13:19 Uhr von derSchmu2.0
 
+7 | -1
 
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Erinnert sich noch wer an den Winter vor ein paar Jahren, wo im Westmuensterland wegen EINER zusammengebrochenen Leitung ganze Landgebiete mehrere Tage ohne Strom waren?
War jemand schon mal dabei, als Doerfer/Staedte sich von den Energieriesen abgekanzelt haben und fuer teures Geld die Infrastruktur, die sich als absolut veraltet herausstellte, uebernommen haben?

Es geht nur noch, wie Artefaktum anmerkte, um die Rendite. Und fuer Rendite muessen Forschung, Entwicklung und Wartung der Infrastruktur weichen, da sie nur Geld kosten und ein Gewinn sich nur in der Zukunft abzeichnet.

Die Dreistigkeit der Energieriesen besteht aber noch darin, dass diese Preissteigerungen mit ebensolchen Investitionen begruenden (auch bei der Abkehr vom Atomstrom), sich aber in Wirklichkeit genau in diesen Bereichen kaum etwas tut...
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25.11.2011 16:39 Uhr von Dark_Apollo
 
+4 | -1
 
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Wie mit den Windrädern, will keiner Strommaste vor der Türe zu stehen haben. In den südlichen Bundesländern will man beides nicht. Es reicht ja wenn man die ganze Küste zuspargelt. Aber grüne Energie finden trotzdem alle toll ...

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