25.11.11 10:33 Uhr
 1.618
 

Gesetz zur Organspende kommt 2012 - Bürger sollen regelmäßig gefragt werden

Politiker der Union und SPD einigten sich über ein Gesetz, das künftig jeden volljährigen Bürger nötigt, sich "regelmäßig" mit der Frage auseinander zu setzen, ob er Organe spenden möchte oder nicht.

Bürger können sich dafür oder dagegen entscheiden, eine Enthaltung auf diese Frage ist nicht vorgesehen. Sicherlich für den einen zweckmäßig, für den anderen vielleicht auch nervend, soll wie beispielsweise bei jeder Anforderung einer neuen Versichertenkarte danach gefragt werden.

Die Taktik soll mittels eigens formuliertem Gesetz ab dem nächsten Jahr legalisiert werden. Die Nachfrage an begehrten Organen ist groß, 12.000 Patienten warten pro Jahr darauf.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesetz, Bürger, Organspende
Quelle: www.bild.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schottland will Frauen aus Nordirland kostenlose Abtreibungen anbieten
Verbraucherschützer entdecken krankmachendes Blei in Modeschmuck
Seit 1970 hat sich Zahl der Krebsneuerkrankungen in Deutschland verdoppelt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.11.2011 10:45 Uhr von Pliegl
 
+24 | -26
 
ANZEIGEN
Ich bin sowieso für eine umgekehrte Regelung nur wer sich ausdrücklich GEGEN eine Organspende in eine Kartei einträgen lässt, dem sollten nach dem Tod die Organe nicht entnommen werden.

Die meisten haben bestimmt nichts gegen eine Spende... aber diese kleinen Viereckigen Karten? Wie schnell werden die verloren, vergessen bzw. aus Faulheit nicht ausgefüllt?
Kommentar ansehen
25.11.2011 10:47 Uhr von Kelso
 
+14 | -8
 
ANZEIGEN
find ich gut, hab auch schon seit 2 jahren son ausweis. wenn man tot ist braucht man seine organe eh nicht mehr.
Kommentar ansehen
25.11.2011 11:06 Uhr von 338LM
 
+7 | -13
 
ANZEIGEN
vielleicht: kann Deutschland so endlich seinen Organbedarf decken, ohne dass wir über Eurotransplant die Hälfte aus anderen EU-Ländern beziehen müssen.

Ich bin absolut für die Regelung und auch für die Bedingung, dass nur potentielle Spender auch Empfänger sein dürfen.

@nokia1234
Wer eine seiner Nieren zu Lebzeiten verkauft ist schlichtweg dumm. Wenn du weißt, dass die Nierenfunktion im Alter drastisch nachlässt und was alles einer deiner Nieren zustoßen kann, verstehst du, warum man besser beide Nieren behält. Lebendspenden sind wegen Gefährdung des Spenders nur eine Option innerhalb einer Familie wenn kein passender Spender gefunden werden kann.
Und "Organhandel" gibt es schon längst. Wir Deutschen sind Netto-Organempfänger, weil wir wenig spenden, aber viele Organe brauchen. So beziehen wir einen nennenswerten Anteil unserer Spenderorgane aus anderen EU Ländern, weil wir unsern eigenen Bedarf gar nicht decken können.

[ nachträglich editiert von 338LM ]
Kommentar ansehen
25.11.2011 11:34 Uhr von Akaste
 
+12 | -8
 
ANZEIGEN
Was soll denn der Scheiß? Sollte doch reichen wenn man das einmal sagt, dass man das nicht wünscht.
Von mir jedenfalls bekommt ihr nichts, da braucht ihr euch garkeine Hoffnungen machen.
Mein Körper ist ein Tempel und das Mobiliar steht nicht zum Verkauf.
Übrigens will ich auch keines eurer abgefrackten Organe haben, lieber geh ich elend zugrunde.
Kommentar ansehen
25.11.2011 11:45 Uhr von JesusSchmidt
 
+7 | -9
 
ANZEIGEN
ich will kein bonzen-ersatzteillager sein. je öfter man mich fragt, desto weniger werde ich zu einer spende bereit sein.

was soll "bei jeder Anforderung einer neuen Versichertenkarte" bedeuten? die werden doch unaufgefordert zugesandt!?

meine spendenbereitschaft bewegt sich erst dann weg von null, wenn die spende vergütet wird (wird halt im todesfall bestandteil der erbmasse). wir leben schließlich nicht im sozialismus.
ärzte und pharma-fritzen verdienen sich dumm und dämlich an transplantationen und der spender soll leer ausgehen. ja nee, is klar...
Kommentar ansehen
25.11.2011 11:50 Uhr von 338LM
 
+11 | -9
 
ANZEIGEN
@Akaste: Kindergerede...

lieg mal im Sterben mit dem Hoffnungsschimmer eines Transplantats. Du würdest alles tun um ein "abgewracktes" Organ zu bekommen, damit dein jämmerliches Leben noch ein paar Monate weitergehen kann.

@JesusSchmidt

"Bonzen-Ersatzteillager" ?? Ärzte verdienen sich dumm und dämlich ? Soviel Dummheit in einer Person, mir fehlen echt die Worte. Bitte tu dir selbst und der Welt den Gefallen und begib dich mal für ein paar Tage auf eine Transplantationsstation. Unterhalte dich dort mal mit Ärzten, Pflegern und Patienten und komm dann wieder.
Du Idiot.
Kommentar ansehen
25.11.2011 11:53 Uhr von Marco Werner
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Und was it mit Leuten,die aus gesundheitlichen: Gründen untauglich zum Organspender sind,weil sie z.B. irgendwelche bleibenden Viren mit sich rumschleppen ? Werden die dann auch runtergestuft ?
Kommentar ansehen
25.11.2011 11:58 Uhr von syndikatM
 
+1 | -13
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
25.11.2011 12:03 Uhr von Akaste
 
+11 | -9
 
ANZEIGEN
@338LM: Solche Leute wie dich hab ich gern, die zu wissen glauben wie man tickt, du maßt dir ganz schön was an.
Es soll Menschen geben die sich mit dem Sterben ebenso abfinden wie mit dem Leben, früher oder später muss jeder gehn, ich bevorzuge es als Ganzes abzutreten.
Du kannst dich ja ausweiden lassen wenn dir der Gedanke so zusagt.

Dein beleidigender Ausdruck mir gegenüber mein Leben sei jämmerlich zeigt doch eher mit welcher Altersklasse, zumindest nach geistiger Rechnung ich es zu tun habe.
Kommentar ansehen
25.11.2011 12:06 Uhr von artefaktum
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
@Pliegl: "(...) nur wer sich ausdrücklich GEGEN eine Organspende in eine Kartei einträgen lässt, dem sollten nach dem Tod die Organe nicht entnommen werden."

Etwas nicht(!) zu tun ist keine Willenserklärung und erst recht keine Zustimmung.
Kommentar ansehen
25.11.2011 12:09 Uhr von 338LM
 
+4 | -6
 
ANZEIGEN
@Akaste: du bist auch nicht anders als alle Menschen und jeder greift im Angesicht des sicheren Todes nach jedem Strohalm.

Glaub mir, ich sehe das täglich.

Niemand ist so cool wenn es ums eigene Ableben geht, wie du gerade tust. Auch du wirst heulen, alles und jeden verfluchen, leugnen und vielleicht, wenn dein Ende dann nahe ist, vielleicht akzeptierst du es dann. Aber ganz sicher nicht, wenn du noch ne Chance auf Rettung hast.

Deine Kommentare belegen deine Unreife.

@syndikatM

Dir ist schon klar, dass solche Spenden postmortal ablaufen ?
Kommentar ansehen
25.11.2011 12:13 Uhr von blaueaugen81
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Also: ich behalte meine Organe auch lieber selber, wer weiß vielleicht gibts im Himmel ja Buffet, wäre doch schade wenn ich nichts essen und trinken kann weil die betreffenden Organe fehlen.
Kommentar ansehen
25.11.2011 12:17 Uhr von Bender-1729
 
+8 | -2
 
ANZEIGEN
Bin grade ein wenig schockiert wenn ich mir hier so manchen Kommentar durchlese. Ich hoffe einfach mal, dass es sich hierbei um unsere "liebgewonnen" Foren-Trolle handelt, aber ich bin mir diesmal ehrlich gesagt nicht ganz sicher.

Ich bin zugegeben selber noch nicht Spender, befasse mich in letzter Zeit aber aus persönlichen Gründen sehr intensiv mit diesem Thema. Daher kann ich auch gut nachvollziehen, dass einige Leute diesem Thema aus moralischen Gründen kritisch gegenüberstehen, aber wenn ich hier einige Kommentare lese, in denen die Begriffe

"Ersatzteillager"
"abgefrackten Organe"
"kein bock"

oder - und das finde ich persönlich den Gipfel der Dreißtigkeit - "finanzieller Nutzen" fallen, dann pack ich mir wieder mal an den Kopf und mein Menschheitsbild wird erneut noch ein wenig schlechter als es eh schon war.

Moralische Bedenken könnte ich wie gesagt nachvollziehen, aber Leute die nur nicht spenden, weil sie anderen Menschen nicht den Dreck unter den Fingernägeln gönnen, widern mich an. Ich verderbe Euch ja ungerne Euren Standpunkt, aber auch ihr spendet Eure Organe nach dem Tod. Ob ihr wollt oder nicht und zwar an diese netten Kollegen hier:

http://www.natur-server.com/...
Kommentar ansehen
25.11.2011 12:26 Uhr von opheltes
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
lol: dann geht man auf die strasse und wird von irgendwelchen werbeleuten angesprochen.."duerfen wir ihre organe haben"
Kommentar ansehen
25.11.2011 12:27 Uhr von Aggronaut
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
jetzt wird einem: solange auf den sack gegenagen bis man das gewünschte ergebnis erhält, dass passt zu jetzigen regierung.
Kommentar ansehen
25.11.2011 12:28 Uhr von Bender-1729
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ opheltes: Wieso muss ich grade an den "Galaxy Song" von Monty Python denken? ;) ;)

(Wer es nicht kennt, dort geht es um 2 "Vertreter" die von Haus zu Haus ziehen um Leuten ihre Leber "abzuschwatzen". Diese werden dann auch gleich musikalisch mit dem Galaxy-Song hierzu "motiviert", da dieser ihnen veranschaulichen soll, wie bedeutungslos ihre Existenz doch eigentlich ist.)
Kommentar ansehen
25.11.2011 12:50 Uhr von Kati_Lysator
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
mit dem tod verliert doch die versichertenkarte ihr güligkeit. somit müsste man wieder gefragt werden, ob man spenden will oder nicht. da man das nicht kann, ist man automatisch spender. super gesetz also.

nein, das funktioniert natürlich nur in meinem beispiel, weil ein paar dinge "angepasst" sind.
Kommentar ansehen
25.11.2011 13:02 Uhr von LLCoolJay
 
+7 | -4
 
ANZEIGEN
Ich bin gegen Organspende: Wer es tun will, soll das bitte auch. Wer Organe empfangen möchte, soll das bitte auch tun.

Aber weder im Leben noch im Tod möchte ich, dass meine Organe entnommen werden um sie jemand anderem einzupflanzen.

Ich kann mir vorstellen für Familienmitglieder, wenn Sie es wirklich wollen, bei Niere oder einer Leber-Teilspende eine Ausnahme zu machen. Aber mehr auch nicht.

Blut- und Knochenmarkspender bin ich übrigens.

Das "Warum" ist nicht ganz einfach zu erklären. In der heutigen Zeit werden moralische Bedenken mit dem Hammer des Realismus und Pragmatismus beiseite gewischt. Wer von einem Leben nach dem Tod oder einem Glauben überzeugt ist wird ausgelacht und verspottet, bzw. im besten Fall nicht ernst genommen.

Ich bin nicht religiös. Aber ich sehe meinen Körper als einen festen Bestandteil dessen an was ich bin und sein werde. Auch im Tod.
Denke ich an einen geliebten verstorbenen Menschen, denke ich an diese Person als Ganzes, nicht daran wie ein Teil dessen was ich mal gemocht habe ausgeschlachtet und neu verbaut wurde.
Und ich will nicht, dass meine Nachfolger mich so betrachten und kann mir auch nicht vorstellen mich selbst so zu sehen.

Das ist meine Einstellung dazu.


@338LM: Du bist genau einer derjenigen, die die Ansicht anderer, nicht spenden zu wollen, ablehnen aber erwartest, dass jeder deiner Meinung zu diesem Thema ist.
Ist jemand nicht deiner Ansicht, versuchst du ihn zu überzeugen oder niederzumachen.

Kann ja sein, dass du Menschen um ihr Leben betteln siehst. Vor allem bei jüngeren, die aus dem Leben heraus gerissen und vom Tod überrascht werden kann icht mir das gut vorstellen.
Aber je älter die Menschen, desto seltener findest du das.

Und ums mal ganz ehrlich und schonungslos zu sagen: Der Tod gehört zum Leben.Er ist ein fester Bestandteil dessen und man muss ihn akzeptieren. Ob man will oder nicht.

[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
Kommentar ansehen
25.11.2011 13:14 Uhr von Malemic
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
wer: spenden will, sollte das auch. Die meisten sind nur zu faul sich einen Spender-ausweis zu holen. Aber mehr als einmal nachzufragen finde ich nicht richtig.
Kommentar ansehen
25.11.2011 15:02 Uhr von Azeruel
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
@LLCoolJay: Ich glaub du raffst es nicht. Mit keinem Wort hat er versucht zu überzeugen. Wie soll man bitte sonst auf eine solch untermenschliche Art seine Ansicht zu propagieren reagieren?

Ist ja seine Sache wenn er kein Lust, aus welchem Grund auch immer, zu spenden. Aber wer anderen vorhält abgewrackte Organe zu haben und dadurch einen massiv abfälligen Subton in das Thema bringt, der darf auch nicht rumheulen wenn mal ein Konter kommt. Unabhängig der persönlichen Meinungen.

Und bezüglich des Sterbeprozesses. Es liegt in der Natur der Sache das Menschen die auf Organe warten eben nicht bereit sind zu Sterben. Daher ist die Aussage:

"Übrigens will ich auch keines eurer abgefrackten Organe haben, lieber geh ich elend zugrunde"

einfach Blödsinn. Leute die Organe tatsächlich brauchen, haben sich schlichtweg nicht mit dem Tot abgefunden, das schließt sich aus. Und im Zuge des Sterbeprozesses werden sich solche Menschen in entsprechenden Phasen auch an jedem Strohhalm festhalten den sie bekommen. Die paar wenige Ausnahmen die es evtl. auf der Welt aufgrund von _extremen_ Glauben etc. gibt kann man getrost als statistische Ausreißer ansehen. Denn selbst normal Gläubige Menschen reagieren beim Sterben nicht anders als andere. Sollte akaste also kein buddhistischer hochmönch sein, können wir wohl ausschließen dass er ein solcher statistischer Ausreißer ist.

Und im Übrigen: "je älter der Mensch desto seltener findest du das" ist zwar eine korrekte Aussage, aber dem Thema nicht dienlich. Denn Menschen die altersbedingt sterben haben
1. zu keinem Zeitpunkt fremde Organe nötig
2. gibt es auch bei diesen den Sterbeprozess, nur zieht er sich über eine wesentlich längere Zeit hin und passiert eher im geheimen, als dass wortwörtlich ums leben gebettelt wird.

Die Einzige Ausnahme bilden Menschen die Sehnsüchtig auf den Tod warten, aber das ist nochmal ein anderes Thema.
Kommentar ansehen
25.11.2011 16:27 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Azeruel: 338LM schrieb:

"kann Deutschland so endlich seinen Organbedarf decken, ohne dass wir über Eurotransplant die Hälfte aus anderen EU-Ländern beziehen müssen.

Ich bin absolut für die Regelung und auch für die Bedingung, dass nur potentielle Spender auch Empfänger sein dürfen.

@nokia1234
Wer eine seiner Nieren zu Lebzeiten verkauft ist schlichtweg dumm. Wenn du weißt, dass die Nierenfunktion im Alter drastisch nachlässt und was alles einer deiner Nieren zustoßen kann, verstehst du, warum man besser beide Nieren behält. Lebendspenden sind wegen Gefährdung des Spenders nur eine Option innerhalb einer Familie wenn kein passender Spender gefunden werden kann."


Und ausserdem:

"Kindergerede...

lieg mal im Sterben mit dem Hoffnungsschimmer eines Transplantats. Du würdest alles tun um ein "abgewracktes" Organ zu bekommen, damit dein jämmerliches Leben noch ein paar Monate weitergehen kann."

"du bist auch nicht anders als alle Menschen und jeder greift im Angesicht des sicheren Todes nach jedem Strohalm.

Glaub mir, ich sehe das täglich."


Also für mich hört sich das schon an als wenn er / sie / es versuchen würde andere zu überzeugen.

Naja, nicht so wichtig.

Ereifer dich nicht über das was andere geschrieben haben Zwecks Kosten und "abgefrackte Organe".
Gesundheit ist (leider) ein Geschäft. Verurteilst du Ärzte oder Krankenhäuser weil sie die Operation jemandem in Rechnung stellen?
Die Pharmaindustrie weil sie Geld für die Mittelchen verlangt, die später notwendig sind um evtl. Abstoss-reaktionen des Körpers zu unterbinden?

Das mit "abgewrackt" war wirklich etwas dumm geschrieben. Aber man sollte das wirklich nicht persönlich nehmen. Manche Menschen wissen sich halt nicht auszudrücken ;)


Das mit dem "je älter" usw. hast du falsch verstanden. Ich meinte nicht ältere Menschen, die altersbedingt sterben, sondern einfach nur, dass Menschen, je älter sie werden sich dem Tod bewusster werden.
Ein 20jähriger, der dringend eine neue Lunge braucht wird das anders sehen, als ein 50jähriger.
Und ein 80jähriger nochmals anders als ein 50jähriger.

Man kann viel drüber diskutieren aber im Endeffekt ist es eine persönliche Entscheidung. Und egal wie diese ausfällt, man hat sie zu respektieren.

Noch etwas zu einem der ersten Kommentare von 338LM. Er lehnt es ab jemanden der selbst nicht spendet widerum Organe zukommen zu lassen.
Das macht er sich etwas einfach. Was ist mit jugendlichen, die das noch gar nicht selbst entscheiden dürfen (ob sie spenden oder nicht).
Was ist mit denen, die gerne würden aber aufgrund von Krankheiten nicht dürfen?
Oder schlicht denen, die aus perönlichen/moralischen Gründen es nicht möchten als Ersatzteillager herzuhalten aber dennoch nicht sterben wollen?

Wir sind alle Menschen und wer etwas spendet, will damit anderen helfen. Und zwar unabhängig von dem Charakter oder der Einstellung der Person. Denn das kann man so oder so nicht beinflussen.
Kommentar ansehen
25.11.2011 18:02 Uhr von Azeruel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
LLCoolJay: Nun zum einen: Ich ereifere mich natürlich nicht über das was andere schreiben. Aber man muss einfach mal klar machen dass es immer aus dem Wald rausschallt, wie es reinschallt. Was damit dahinter tatsächlich gemeint ist, ist irrelevant, schließlich hat keiner von uns eine allsehende Glaskugel.

Ich denke im übrigen nicht dass ich das mit dem "alter" falsch verstanden habe. Ich habe mich aber vllt. falsch ausgedrückt, bzw. habe ich dies eher als Anhaltspunkt für eine wichtige Hinführung genutzt. Man kann sich eben nicht anmaßen zu sagen dass man die Drecksorgane anderer Menschen nicht nehmen würde. Einerseits nimmt er damit wie bereits erkannt rhetorisch gesehen die Position des Aggressors ein, andererseits ist die Aussage etwa das selbe wie wenn man ohne jegliche Erfahrungswerte behauptet dass man in einer Extremsituation cool bleibt und die Situation überblickt. Reden können viele, aber die Tatsachen sehen anders aus. Und gerade in diesem Fall gibt es empirisch nachgewiesene Modelle wie sich alle menschen in einer solchen Situation verhalten.

Menschen sind einfach nur Menschen, und Menschen die in der Situation sind in der sie Organe brauchen, haben zu 99% identische Handlungsweisen. Größtenteils unabhängig vom Alter. Ablehnen würde man die Organe selbst im hohen alter erst dann wenn der Sterbeprozess bereits abgeschlossen ist (was nicht damit gleichzusetzen ist das dieser Mensch tot ist)

Wir könnten uns nun darüber streiten ob er versucht hat zu überzeugen oder nicht, er wird es am besten wissen, aber ich denke wir können uns auf folgendes einigen:

"Wir sind alle Menschen und wer etwas spendet, will damit anderen helfen. Und zwar unabhängig von dem Charakter oder der Einstellung der Person. Denn das kann man so oder so nicht beinflussen."
Kommentar ansehen
25.11.2011 18:23 Uhr von HansiHansenHans
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Ein Schweigen oder eine nicht antwort: wird wohl stillschweigend als JA interpretiert.
Kommentar ansehen
25.11.2011 19:15 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
läck hie ris die idiotendichte ja selbst: für shortnews heftig :D

"ich spende doch nichts an potentielle arbeitnehmer, die mir dann meine stelle wegnehmen. was hab ich davon außer hartz IV?"

als was willst du dann arbeiten? als sargmodel? :D
ausser es sei du bist ein vampir...dann könnte ich diese einstellung verstehen xD

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
Kommentar ansehen
25.11.2011 21:04 Uhr von 338LM
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@LLCoolJay: du liegst falsch.

Auch alte multimorbide Menschen klammmern sich ans Leben.
Wenn du glaubst im Alter würde man einfach so den Tod akzeptieren, unterhalte dich mal mit Leuten auf ner Palliativstation. Die wollen nicht sterben, die meisten nehmen das nicht einfach so hin.

Refresh |<-- <-   1-25/25   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?