Prozess: Obdachloser wurde aus Wut über zehn Cent getötet
Diesen Mittwoch begann der Mordprozess gegen einen obdachlosen Berliner, der im Mai diesen Jahres einen anderen Obdachlosen getötet haben soll. Der Grund soll Wut gewesen sein.
Nachdem der Angeklagte in der Nacht des 22. Mai volltrunken und ohne Schlüssel im Wohnheim ankam, bat er sein späteres Opfer darum, bei diesem unterkommen zu können. Er erlaubte ihm dies gegen eine Gebühr von zehn Cent.
Daraufhin geriet der Angeklagte so sehr in Rage, dass er seinem Opfer mit Tritten und Schlägen sämtliche Rippen brach. Auch der Wohncontainer des Opfers wurde verwüstet. Ein Mitbewohner des Angeklagten, der half die Wohnung zu plündern, wurde wegen Beihilfe zum Raub angeklagt.