Paradoxe Plagiate: Wissenschaftler zitieren Bücher, die es gar nicht gibt
Im Zuge der vielen Plagiatsfälle bei Doktorarbeiten ging es immer darum, dass die Wissenschaftler Quellen zitierten, ohne diese kennzuzeichnen. Doch es gibt auch den paradoxen Gegenfall.
Viele Wissenschaftler geben eigene Gedanken als fremde aus, um ihre These wasserdicht zu machen. Sie verweisen dann in den Fußnoten auf Werke, die gar nicht existieren.
Besonders oft wird auf ein angebliches Standardwerk namens "Imagologie" verwiesen, das jedoch nie gedruckt wurde. Offenbar machen sich die Prüfer nicht die Mühe, diese Verweise nochmal selbst nachzulesen, wenn sie die genannten Werke nicht kennen.