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GEMA: Lou Reed kann auf Facebook-Seite nicht auf eigene Musikvideos verlinken

Sänger Lou Reed hat wie fast alle Künstler eine Facebook-Seite, wo er wie fast alle Künstler vor demselben Problem steht: Die GEMA lässt in Deutschland das Verlinken auf eigene YouTube-Videos nicht zu.

Will Lou Reed seinen Fans ein eigenes Musikvideo präsentieren, findet sich für die Deutschen jedoch nur dieses Fenster wieder: "In Deutschland nicht verfügbar".

Laut Kritikern ist diese Einmischung der GEMA eine Unverschämtheit, denn sie verhindere das Recht des Künstlers am eigenen Urheberrecht. Laut einem Redakteur der Süddeutschen Zeitung wäre die GEMA dann "Gottes Ermächtigung fürs Musik Ausschalten".


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Facebook, Seite, GEMA, Lou Reed
Quelle: www.sueddeutsche.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2011 13:01 Uhr von ClubMenthol
 
+2 | -5
 
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Das ist halt so. Ich bin zwar auch absolut kein Freun der GEMA und ihrer machenschaften aber es sollte auch erwähnt werden, dass es jedem Künstler frei steht, seine Rechte durch die GEMA vertreten zu lassen.
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24.11.2011 13:30 Uhr von Bender-1729
 
+6 | -1
 
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GEMA + GEZ Vom Staat unterstützte Kriminellenbanden.

Jede "normale" Firma wäre angesichts solcher Geschäftsmethoden schon längst den Bach runtergegangen, aber man muss in Deutschland halt nur wissen, welche Stellen im System man ordentlich "schmieren" muss, dann ist alles ganz einfach und das Gesetzbuch drückt auch schonmal beide Augen zu ...
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24.11.2011 13:40 Uhr von FFFogel
 
+2 | -1
 
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@ClubMenthol: @ClubMenthol:
Das stimmt so nicht. Zum einen läßt die GEMA titel sperren, die den gleichen Titel wie der eines anderen Künstlers hat - zum anderen zwingen die Plattenfirmen einen in die GEMA.

Das Prinzip der gemeinschaftlichen Rechtevertretung ist ein gutes - doch die GEMA verhält sich mehr und mehr als wären sie der Urheber des Werkes. Die Privatautonomie und das Eigentumsrecht werden stark angegriffen - als wenn die Gewerkschaften morgen die Tarife freiwillig auf 60 Stundenwochen ändern würden... (was ja auch nicht Gewerkschaftmitglieder betreffen würde)
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24.11.2011 13:59 Uhr von zabikoreri
 
+1 | -0
 
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Vielleicht sollter er ja mal: die für die Verlinkung fälligen Gebühren an die GEMA abführen - nur um zu sehen, wie viel er davon als Künstler und Urheber wieder zurück bekommt. Er würde sich sicherlich seeeehr darüber wundern!
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24.11.2011 16:36 Uhr von mahoney2002
 
+3 | -0
 
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Youtube, Gema, http://www.youtube.com/...

Die Lösung!

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