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Deutschlands Industrie fühlt sich von Politik alleingelassen

Die Industrie in Deutschland fühlt sich mit ihren Vorstellungen einer Steuerpolitik alleingelassen. Das gelte für die Bundesregierung sowie für die Opposition. Das gab Markus Kerber, Hauptgeschäftsführen des BDI, bekannt.

Beunruhigend, so Kerber, seien nicht nur Vorschläge, welche aus der SPD kommen. Kerber meint damit höhere Steuern für obere Gehaltsgruppen. An den Konzepten der Bundesregierung fehlt Kerber die Nachhaltigkeit. Die Industrie, so Kerber, hofft auf neue steuerpolitische Ideen.

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Schuldenkrise, so Kerber, seien Perspektiven in der Steuerpolitik von großer Wichtigkeit. Bei politischen Akteuren vermisst Kerber einen erkennbaren Willen zur Ausgabenkürzung.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Regierung, Steuer, Opposition, Industrie
Quelle: de.reuters.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2011 10:11 Uhr von usambara
 
+15 | -2
 
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hat man nicht gerade der Industrie den Strom zulasten der Kleinverbraucher verbilligt?
Der BDI kann ruhig das Wort "Sozialkürzungen" aussprechen.
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24.11.2011 10:25 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+6 | -1
 
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Alleingelassen? Wem hat denn die Euro-Schuldenorgie die ganze Zeit genutzt?

Der Klicke von Export-Industriellen, ihren Shareholdern und Finanziers...

Und wem nutzt der Billig-Euro auch weiterhin?
---> s.o.
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24.11.2011 10:41 Uhr von machi
 
+3 | -0
 
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mhh: @usambara: ich glaube auch so etwas gelesen zu haben.
Wir zahlen doch jetzt 30 Eur mehr im Jahr damit die Industrie verschont bleibt.

Dauernt das selbe Jammern, wenn der Arsch schon vergoldet ist kann man immer noch von Armut reden, man muss es nur einfallsreich begründen -.-.

Steuern anheben => gute Idee, dass dem Chef das mit nem Jahresgehalt von über ner Millionen nicht gefällt ist schon klar, aber der Hartz4 Familie eben noch weniger ... Sollen ruhig mal die wenigen zahlen, alles was die für die Konsumwirtschaft beisteuern sind Pelzkäufe, Immobilien und Ferraris ...
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24.11.2011 10:49 Uhr von mia_w
 
+3 | -0
 
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Wie ihre Vorstellungen: zur Steuerpolitik aussehen, würd ich gern wissen.
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24.11.2011 11:14 Uhr von maki
 
+4 | -1
 
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Noch so einer, der nachm Strick schreit    
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24.11.2011 11:30 Uhr von CrazyCatD
 
+7 | -0
 
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Deutschlands Industrie fühlt sich von Politik alleingelassen!
Deuschlands Bevölkerung erst recht...

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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24.11.2011 15:53 Uhr von haguemu
 
+3 | -0
 
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Lobbyistenverbände etwa ineffizient? Da gibt es spezielle Unternehmen (Lobbyistenverbände) deren unternehmerische Ziel ist Politiker für die Ziele ihrer Kunden einzuspannen. Klar natürlich ist das alles mit der Demokratie vereinbar. Lol, die Politiker wollen ja nur die Probleme der Unternehmen und oberen Gehaltsklassen genau kennen lernen.

Jetzt versuchen die Politiker dem Wahlvolk mal weis zu machen sie hätten eigene Ideen (einige haben das auch!) schon zetert der BDI rum er würde zuwenig beachtet.

Ich finde das ganze grenzt an Frechheit!

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