24.11.11 07:05 Uhr
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"Das ist kein natürlicher Vorgang": Arktisches Eis schrumpft am schnellsten seit 1.400 Jahren

Forscher haben jetzt eine Studie veröffentlicht, die aussagt, dass mehr Eis in der Arktis in den letzten 50 Jahren verschwunden ist, als es über die letzten 1.450 Jahre der Fall gewesen sei.

Wissenschaftler Christian Zdanowicz sagte, es wäre schwer, hier einen Treibhauseffekt zu übersehen. "Dieser Rückgang ist kein natürlicher Vorgang", sagte er.

Das Eis der Arktis gilt als bester Indikator für den Klimawandel, da dort die Wirkungen schneller als anderswo sichtbar sind. Dieses Eis am Nordpol ist jedoch für ein intaktes Ökosystem auf der Nordhalbkugel erforderlich. Denn die Arktis ist Lebensraum vieler Lebewesen, vom Plankton bis zum Eisbären.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Eis, Klimawandel, Rückgang, Arktis
Quelle: www.huffingtonpost.ca

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2011 07:05 Uhr von FrankaFra
 
+6 | -9
 
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Plankton wohnt aber im Chum Bucket.
Ab und an bricht mal so ein Eisgletscher ab, sieht auch immer mies aus.
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24.11.2011 07:35 Uhr von meisterthomas
 
+20 | -7
 
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Unsere Wissenschaft verkommt zur Meinungsmache: "Dieser Rückgang ist kein natürlicher Vorgang", sagte er.
Nur ist das lediglich seine legitime Meinung, den Beweis dafür bleibt er schuldig. Auch dass in den letzten Jahrzehnten die Pole stärker abschmelzen, ist kein Beweis dafür.

Nun kann man eine Korrelation zwischen Kohlendioxid und dem abschmelzen Konstruieren, aber auch das ist nur eine konstruktive Mutmaßung und kein Beweis für diese These.

Ohne auf die gesammte Dialektik dieser Meinungen hier einzugehen, die Erderwärmung erscheint auch vielen Wissenschaftlern überwiegend natürlich.
Die wesentliche Frage ist, wie weit können wir Umweltkatastropfen vermeiden, indem wir unseren Anteil daran reduzieren.

Und genau daran scheiden sich die Geister und führen aus den unterschiedlichsten Interessen einen Krieg um Meinungen, was mit Wissen kaum noch etwas zu tun hat.

[ nachträglich editiert von meisterthomas ]
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24.11.2011 08:19 Uhr von Again
 
+7 | -9
 
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meisterthomas: "Nur ist das lediglich seine legitime Meinung, den Beweis dafür bleibt er schuldig."
Naja, wenn man es durch natürliche Effekte nicht erklären kann, bleibt nicht mehr viel übrig ;-)

"Ohne auf die gesammte Dialektik dieser Meinungen hier einzugehen, die Erderwärmung erscheint auch vielen Wissenschaftlern überwiegend natürlich."
Über 90% der KIimatologen sehen das aber anders.
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24.11.2011 08:30 Uhr von xyr0x
 
+4 | -7
 
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[ironische Verschwörungstheorie ON]

Die U.S.A erhitzt das arktische Eis um dort später einmal Baufläche zu gewinnen.

Das Land gehört dann automatisch der U.S.A und somit verbinden sich Nordamerika, Asien und Europa. Die U.S.A will so Ihren Einfluss stärken :).

[ironische Verschwörungstheorie OFF]

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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24.11.2011 08:40 Uhr von dogdog
 
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@xyr0x die technik musst du mir mal erklären, wie man aus einer eisscholle land machen kann...

können wir den leuten trauen, wenn die das wetter für morgen nicht vorhersagen können ?
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24.11.2011 08:41 Uhr von Lucotus
 
+11 | -4
 
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"Das ist kein natürlicher Vorgang": Wenn das Abschmelzen von Eis in größeren Mengen kein natürlicher Vorgang ist, wie erklärt Herr Zdanowicz dann das Kommen und Gehen diverser Eiszeiten und den damit einhergehenden Gletschern? Waren bestimmt die Menschen von damals, mit dem gigantischen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß ihrer Lagerfeuer.

Außerdem habe ich irgendwo im Hinterkopf, dass die Pole vor zigtausend Jahren mal komplett eisfrei waren.
Woher kamen denn bitte die Millionen Kubikmeter Eis, die da jetzt immer noch rumdümpeln?

[ nachträglich editiert von Lucotus ]
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24.11.2011 08:58 Uhr von Again
 
+6 | -1
 
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dogdog: Wetter != Klima

"Wenn das Abschmelzen von Eis in größeren Mengen kein natürlicher Vorgang ist, wie erklärt Herr Zdanowicz dann das Kommen und Gehen diverser Eiszeiten und den damit einhergehenden Gletschern?"
Er sagt nicht, dass normalerweise kein Eis schmilzt ;-)
Er sagt wohl nur, dass man das Tempo mit natürlichen Ursachen nicht erklären kann.
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24.11.2011 09:00 Uhr von xyr0x
 
+0 | -1
 
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@dogdog: Sehe das bitte als reine Verschwöhrungstheorie an :-)

Aber das Wasser könnte man auch noch bei seite Schaffen. Bis alles geschmolzen ist hat man die Techniker auch dazu.

Und bis das Wasser weg ist wird die U.S.A erst einmal die arme über die Bodenstoffe wie Gas, Öl... legen.
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24.11.2011 09:01 Uhr von sumpfdotter
 
+1 | -0
 
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@xyr0x: Ähem... Norpol => Arktis => welches Land? Da is nix....
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24.11.2011 09:11 Uhr von xyr0x
 
+0 | -4
 
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Weil ein meer auch keinen Boden hat.

Ich will mal behaupten das es zu Zeiten von Dinosauriern und Co. mehr Wasser auf der Welt gab. Leider sind bis heute aber ein paar Wasserpfützen ausgetrocknet.
Und wenn wir die Chinesische Mauer zich jahre vor Chr. gebaut wurde dann sollten wir heute auch dort ein Mäuerchen bauen können um einen Art Damm zu errichten um das Wasser dahinter zu vernichten.

So viel zu einer in 200 jahren realistischen Theorie. Der Rest bleibt eine Verschwöhrungstheorie :)

[ nachträglich editiert von xyr0x ]
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24.11.2011 09:50 Uhr von Mankind3
 
+3 | -2
 
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egal: ob es künstlich oder natürlich ist. Es wird Auswirkungen auf uns haben, vorallem auf die Menschen die an den Küsten leben.
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24.11.2011 09:52 Uhr von Jolly.Roger
 
+8 | -2
 
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Die Forscher betrachten einen Zeitraum von 1500 Jahren.
Das ist mit Verlaub verdammt kurzsichtig.

Wir befinden uns (erst) seit ca. 11.700 Jahren in einer großen Warmzeit (Holozän bzw. flandrische Warmzeit), deren Höhepunkt wir wohl noch lange nicht erreicht haben. Es gab in der Vergangenheit etliche Zeiträume, in denen die Temparatur deutlich schneller und in größerem Maße angestiegen ist, z.B. vor ca. 8.000 Jahren:
http://upload.wikimedia.org/...

Vor ca. 1600 Jahren gab es auch noch eine sog. "kleine Eiszeit":
http://upload.wikimedia.org/...

Und genau diese Phase der Erwärmung nach einer kleinen Eiszeit betrachten diese "Forscher" nun. Logisch, dass in der Phase nach dieser kleinen Eiszeit die Temperatur steigt und das Eis auch immer schneller schmilzt!

Hier mal als Vergleich die Daten aus Bohrkernen, die noch etwas älter sind:
http://upload.wikimedia.org/...

Vor etwa 120.000 Jahren z.B. waren die Temperaturen deutlich höher und das Eisvolumen viel niedriger. Solche Phasen gab es regelmäßig, aber in Abständen von 100.000-150.000 Jahren.

Hinzu kommt noch, dass wir erst seit knapp 200 Jahren die Temperaturen genau messen können. Alles davor kann nur mehr oder weniger genau rekonstruiert werden.

Insofern halte ich die Aussage dieses "Wissenschaftlers" nicht gerade für seriös.
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24.11.2011 10:43 Uhr von K.T.M.
 
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"Das Eis der Arktis gilt als bester Indikator für den Klimawandel, da dort die Wirkungen schneller als anderswo sichtbar sind."

Natürlich gibt es einen Klimawandel, nur die Aussage ob dieser natürlich oder nicht ist, ist doch nur sehr schwer möglich wenn nicht sogar unmöglich. Massive Temperaturerhöhungen innerhalb kurzer Zeiten ( 5-8°C in 40 Jahren) sind bei weitem nichts ungewöhnliches oder unnatürliches. Denken wir doch nur mal an die Dansgaard-Oeschger-Ereignisse oder an das Ende der Jüngeren Dryaszeit, damals geb es eine Temperaturerhöhung in Grönland um 7°C innerhalb einiger Jahre. Hätte der Herr Zdanowicz also vor ca. 11000 Jahren gelebt und sich mit diesem Thema beschäftigt, hätte er sicherlich auch den Spruch "Dieser Rückgang ist kein natürlicher Vorgang" gebracht.

Am Ende ist es sowas von scheißegal, ob sich die Temperatur natürlich erhöht, die Erhöhung von Menschen begünstigt wird oder Gott furzt und es dadurch wärmer wird. Fakt ist das wir Raubbau an der Natur betreiben und das wir dies schleunigst ändern sollten, ansonsten haben wir bald mehr Probleme als die ewige Diskussion wer schuld ist.
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24.11.2011 12:53 Uhr von Aviator2005
 
+0 | -2
 
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Ähhhh..... wo ist denn nun das ganze Wasser abgeblieben????

Die täglichen Wasserstandsmeldungen sind immer deutlich unter Normal Null (NN).
Die Flüsse in Deutschland haben z.Zt. auch zu wenig drin....

Trockenster November seit der Wetteraufzeichnung.....

Experten behaupten ja, dass sich das ganze Wasser auf der südlichen Halbkugel befinden soll...

Also.. wie nun... ????

(Vielleicht ware es die Chinesen mit ihren Superstaudamm... die brauchen ja viel Wasser...??)
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24.11.2011 13:08 Uhr von deraufdersucheist
 
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Ich finde: es immer wieder witzig festzustellen, dass in den Köpfen der Leute immer noch das Märchen existiert, dass die Weltmeere durch das Abschmelzen der Arktis steigen würden.

Ein kleines Beispiel das jeder versteht:
Man nehme ein Glas, gebe 3 bis 4 Eiswürfel rein und fülle das Glas alsdann mit was-immer-einem beliebe. Das Glas mit der Flüssigkeit stellt jetzt das Weltmeer dar, die Eiswürfel den Nordpol. Gemäss der Meeresspiegel-Theorie müsste das Glas jetzt überlaufen, wenn die Eiswürfel schmelzen. Wie jeder weiss tut es aber genau das nicht.

Warum wird also seit über 20 Jahren gebetsmühlenartig immer wieder propagandiert, dass die Weltmeere steigen werden? Das ganze Polareis schwimmt bereits auf dem Meer, da kommt kein Wasser hinzu wenn es schmilzt! Abgesehen davon, bereits anfangs der 90´er wurde uns prophezeit, dass die Malediven bis 2020 nicht mehr bereist werden können, da sie nicht mehr existieren. Wir haben jetzt bald 2012 und das Wasser ist um keinen Millimenter gestiegen.
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24.11.2011 13:36 Uhr von a.j.kwak
 
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@jolly.roger: ich halte deine aussage für nicht gerade seriös. du solltest erstmal lernen deine tollen diagramme die du hier zeigst zu lesen.

"Vor ca. 1600 Jahren gab es auch noch eine sog. "kleine Eiszeit":
http://upload.wikimedia.org/"
das war ums jahr 1600 (vor 400 Jahren) und nicht vor 1600 jahren! http://de.wikipedia.org/...

"Und genau diese Phase der Erwärmung nach einer kleinen Eiszeit betrachten diese "Forscher" nun."
Nein, sie betrachten den zeitraum seit dem jahr 600, inkl der mittelalterlichen wärmezeit...

"Vor etwa 120.000 Jahren..."
hier gehts darum dass es sehr schnell geht, nicht dass es noch nie so warm wurde und soweit ich jetzt gelesen habe weiß man nicht wie schnell es damals ging...
aber abgesehen davon ob die erderwärmung jetzt natürlich ist oder nicht sollte jedem klar sein, dass das verhalten der menschen gerade in den letzten paar hundert jahren wohl nicht ohne globale folgen bleiben kann nur wollen es viele nicht wahrhaben, denn man müsste ja etwas an seinem lebensstil ändern und das will nun mal keiner....aus bequemlichkeit

[ nachträglich editiert von a.j.kwak ]
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24.11.2011 13:43 Uhr von a.j.kwak
 
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@deraufdersucheist: wenn die welt mal so schön einfach wäre wie in einem grundschulexperiment....
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24.11.2011 13:50 Uhr von deraufdersucheist
 
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@a.j.kwak: Physik bleibt Physik - ob im Wasserglas oder im Weltmeer.
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24.11.2011 14:41 Uhr von a.j.kwak
 
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@derauf das problem ist dass die erderwärmung nicht nur an das schwimmende eis geht, für was deine theorie natürlich stimmt, sondern auch ans festeis (oder wie man das nennt) z.b. auf grönland. außerdem fördert das abschmelzen des meereises die temperaturerhöhung in der region und somit schmilzt dadurch auch das festeis schneller, also trägt es indirekt zur meersspiegelerhöhung bei ( http://de.wikipedia.org/... ). ein weiteres problem ist bzw könnte sein dass sich durch die verdünnung des meerwassers (veringerung des salzgehaltes) die meeresströmungen (zb golfstrom) ändern....usw....

und das hab ich eben gemeint, im wasserglas passiert nix weiter, aber in so nem komplexen system hat alles irgendwie nen einfluss. ich hätte vorhin vllt schon etwas genauer erklären sollen was ich meine....
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24.11.2011 14:42 Uhr von NGC4755
 
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Na das Nordpoleis macht keinen: anstig des Meeresspiegels, aber Grönland und die Antarktis weil da die Eismassen auf dem Festland lagern.
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24.11.2011 15:45 Uhr von Jolly.Roger
 
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a.j.kwak: "das war ums jahr 1600 (vor 400 Jahren) und nicht vor 1600 jahren!"

Tja, das kommt davon, wenn man seine Formulierung umstellt, aber die Zahlen stehen lässt...

Leider ändert das rein gar nichts an meiner Argumentation.
Die Forscher betrachten einen Zeitraum, in dem eine Kältephase liegt und behaupten dann, dass am Ende ihres Zeitraums die Erwärmung größer war, als in den ~95% der Zeit davor (in der u.a. diese Kältephase lag).

"...soweit ich jetzt gelesen habe weiß man nicht wie schnell es damals ging..."

und woher will man dann wissen, dass es jetzt schneller geht? Wie ich sagte: unseriös.


Sorry, aber wir holzen jeden Tag wasweißich wieviele Hektar Wald ab, graben x-tausend Fußballfelder komplett um und verschmutzen die Natur was das Zeug hält. Und dann regt sich die ganze Welt wegen CO2 auf, dass noch nichtmal das schlimmste aller Treibhausgase ist? Das ist blinder Aktionismus, mehr nicht.

Die spinnen, die Menschen!
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24.11.2011 15:55 Uhr von deraufdersucheist
 
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Ja sicher: dass das vermehrte Aufkommen von Süsswasser den Golfstrom beeinflussen kann bzw. wird ist sozusagen amtlich. Jedoch weiss keiner genau was für Auswirkungen es wirklich haben wird. Wenn man der Mehrheit glauben will, dann wurde der Golfstrom in den letzten 25 Jahren bereits um über 20% langsamer und wird am Ende (wann?) bis zum totalen Stillstand kommen. Ursache scheinen tatsächlich die grossen Mengen an Süsswasser von den abschmelzenden Eismassen zu sein.

Wenn der Golfstrom tatsächlich für ein paar Jahrhunderte "versiegen" sollte, dann habe wir hier in Europa ein mächtigeres Problem als Klimaerwärmung, und das heisst garantiert nicht Hitze! Ein neue "kleine" Eiszeit trifft es dann schon eher.

Nichts desto trotz: auch wenn das gesamte Eis von Grönland abschmelzen würde, dann wäre das in etwa so wie wenn man einen Eiswürfel in eine heisse Badewanne wirft. Da passiert nichts wesentliches!

@NGC4755

Im Gegensatz zur öffentlichen Meinung sind in der Antarktis die Temperaturen am sinken.

http://www.biokurs.de/...

http://klimakatastrophe.wordpress.com/...

Natürlich wird nur immer von der Arktis - also vom Nordpol - berichtet (obwohl die Antartkis sehr viel grösser ist...). Eine Polkappe die wächst ist halt nicht so spektakulär ;-)
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24.11.2011 17:56 Uhr von a.j.kwak
 
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mehr als ein eiswürfel: grönland hat ne fläche von 410.000 km^2 und ist fast vollständig von einer durchschnittlich 2km dicken eisschicht bedeckt. das entspricht ca. 800.000 km^3 eis und somit ca. 720.000 km^3 wasser. das meer (insgesamt) hat eine fläche von ca. 357 Mio km^2. für einen Anstieg von 1m (0,001km) benötigt man also 357.000 km^3 wasser. das eis würde also für eine erhöhung des meeresspiegels um ca 2m reichen. ich hab aber auch schon was von 7m gehört, keine ahnung wie die da drauf kommen, aber ich denke man kann schon davon ausgehen dass es genug eis ist um ernsthaften schaden anzurichten.
man darf auch nicht vergessen dass der meeresspiegel überall gleich ansteigt! er kann sogar teilweise sinken aber eben dafür andernortes umso mehr steigen. liegt auch an der gravitation der riesigen eismengen die das umliegende wasser anziehen oder dann eben nichtmehr anziehen wenns weg ist....
aber egal, is ne endlose diskussion....

edit: zum letzten punkt "in der antarktis wird es kälter": es gibt dort tatsächlich regionen in denen es kälter wird, aber eben auch regionen in denen es wärmer wird. hier mal ein bild dazu (temp entwicklung 1957-2006) http://de.wikipedia.org/...

[ nachträglich editiert von a.j.kwak ]

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