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23.11.11 20:54 Uhr
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Bonus-System: Organspender sollen im Notfall Vorzug erhalten

Gesundheitsexperten wollen erreichen, dass Personen, die sich für die Organspende entschieden haben, bei eigenem Bedarf bevorzugt werden sollen. Schließlich sei es ungerecht, wenn jemand zuerst ein Spenderorgan erhält, obwohl er selbst nicht dazu bereit ist.

Denkbar wäre eine Landesweite Datenbank, in der die Entscheidung und Gründe des Patienten festgehalten werden. Diese dürfte von der Klinik auch erst nach einem Hirntod eingesehen werden.

In Zukunft könnten Personen bei der Passausstellung oder Ausgabe neuer Krankenkassenkarten zu ihrer Haltung befragt werden.


WebReporter: Chuck-Norris
Rubrik:   Gesundheit / Organisationen
Schlagworte: System, Bonus, Notfall, Organspende
Quelle: www.welt.de
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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Gut so....   
 
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23.11.2011 21:37 Uhr von Pikatchuu
.... wieso sollen Leute Organe bekommen, wenn sie selber nicht dazu bereit sind.
Kommentar ansehen ,.,.   
 
+16 | -15
 
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23.11.2011 22:00 Uhr von Phyra
eindeutig ein schritt in die richtige richtung
Kommentar ansehen Wenn schon,   
 
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23.11.2011 22:20 Uhr von Oberlehrer
dann sollte das der Organspender selbst festlegen können.

Eine solche pauschale Regelung würde meiner Vorstellung einer Organspende, die für den "medizinisch passendsten" Empfänger eingesetzt werden soll, komplett zuwider laufen.
Es würde nämlich ein Kriterium verwendet, welches von der medizinischen Entscheidung, wer das Organ bekommt, entoppelt ist, und damit in Richtung Tauschhandel geht.

Dann bitte gleich so konsequent sein, und auch noch monetäre Entscheidungskriterien mit einführen, im Klartext: wer am meisten zahlt, gewinnt :-( Und damit meine ich beispielsweise auch die Bestechung, mit der man im Bedarfsfall versucht, sich nachträglich als Organspender zu klassifizieren.
Kommentar ansehen und was ist mit Leuten   
 
+34 | -3
 
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23.11.2011 22:47 Uhr von Kappii
die sich vor dem Gesetz gar nicht zu einer Organspende entscheiden können? Jugendliche, geistig Behinderte, etc..?

Zudem darf die Behandlung eines Patienten nicht an Bedingungen geknüpft sein.
Kommentar ansehen Guter Grundgedanke, schlechte Idee   
 
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23.11.2011 23:07 Uhr von shadow#
Ich bin weiterhin für das System bei dem jeder der rechtsgültig widersprechen kann und das nicht aktiv tut, automatisch Spender ist.

Nur so steigt die Zahl der Spenderorgane deutlich und man kommt erst gar nicht in die Verlegenheit, irgendjemanden aus irgendwelchen Gründen benachteiligen zu müssen.
Kommentar ansehen Ethik vs. demokratische Grundordnung?   
 
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23.11.2011 23:55 Uhr von Botlike
Im Strafrecht lernt man im ersten Semester, dass man Leben nicht gegeneinander aufwiegen kann. Man darf bspw. keinen 100 Jahre alten, querschnittsgelähmten und geistig verwirrten töten, um das Leben eines Kindes zu retten (zumindest der Theorie nach).

Vor dem Gesetz ist jedes Menschenleben gleich viel wert. Es ist ja schlimm genug, dass man überhaupt entscheiden muss, wem ein Organ zugeteilt wird. Aber dann soll man bitte auch an objektiven Gesichtspunkten entscheiden.

So darf z.B. nicht die Religion eines die Organspende unterbinden (wobei mir grad keine Religion einfällt, die das Spenden, aber nicht das Empfangen verbieten würde, aber theoretisch ist es doch möglich).

Und was ist überhaupt mit Leuten, die eine Krankheit haben, weshalb sie niemals Organe spenden könnten? Bisher kommt es auf die Überlebenschancen an, danach wäre es für diese Leute unmöglich.
Kommentar ansehen oh ja, Bitte bitte!   
 
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24.11.2011 00:08 Uhr von dragoneye
In Zukunft werde ich auf Inlandsflügen bevorzugt behandelt, da ich z.B. Wehrdienst gemacht habe.

Der z.B. Dienst als Nachbarschaftspitzel wird mir im ÖPNV in Form von Sitz- statt Stehplätzen belohnt.

Bei einer deutschen Bank bekomme ich dann 5% Guthabenzins statt normal 2%, weil ich das "richtige" Parteibuch habe.

Auf der, inzwischen mautpflichtigen, Autobahn darf ich ohne Zusatzkosten die teurere linke Spur benutzen, weil ich bei der letzten Wahl die "richtige" Partei gewählt habe.

Und im Krankenhaus in der Notaufnahme bekomme ich dann Rabatt, weil ich die "richtige" Gesinnung habe. Alle anderen brauchen Coupons aus der Zeitung.
Kommentar ansehen @negativbewerter   
 
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24.11.2011 00:27 Uhr von Phyra
"Eine solche pauschale Regelung würde meiner Vorstellung einer Organspende, die für den "medizinisch passendsten" Empfänger eingesetzt werden soll, komplett zuwider laufen."

wenn man von der falschen annahme ausgeht, dass es nur wenige kompatible menschen fuer spenderorgane gibt dann ja, aber meistens sind die wartelisten so lang, dass man locker mehrere dutzend personen hat die das spenderorgan gut annehmen koennten.
Und ja, jeder mensch hat das recht auf gleiche behandlung, wenn die vorraussetzungen gleich sind!
Ansonsten koenntet ihr genauso sagen jemand der nicht arbeitet sollte genauso viel geld bekommen wie die leute, die frueh um 5:00 aufstehen um 2 stunden zur arbeit zu fahren und somit irgendwann gegen 18:00 wieder zu hause sind, oder jemand der nur 6en auf dem 6. klasse zeugnis hat soll genauso wie der 1er schueler aufs gymnasium kommen um die selben chancen zu haben etc.
es kommt IMMER auf die vorraussetzungen an, jeder mensch hat von geburt aus die gleichen rechte, was sie aber aus dieser gleichheit machen, dafuer ist jeder selbst verantwortlich.
Kommentar ansehen sehr gut   
 
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24.11.2011 00:38 Uhr von fallobst
wäre schön, wenn das mal umgesetzt werden würde.

@ phyra: sehr guter kommentar. manche leute lesen auch nur das was sie lesen wollen. hauptsache sinnlos meckern
Kommentar ansehen @phyra @fallobst   
 
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24.11.2011 00:55 Uhr von steffi78
@phyra: Sorry schwachsinniger kommentar und deine vergleiche sind total unbrauchbar.

Du willst mir doch jeztt nicht allen ernstes sagen das du ein menschenleben damit gleichsetzt ob ein arbeitslosert gleich viel geld wie ein arbeitender erhalten sollte, oder ob einer mit 6en im zeugniss auf gymnasium können sollte wie jemand mit 1ern oder etwa doch?

Zumal du gehst von der falschen annahme aus das die vorraussetzungen gleich sein müssten. Derzeit bekommen die leute ein Organ als erstes die es als erstes brauchen können und schon am längsten warten.
Mit dem Moment wo du daran koppelst ob jemand selber spendet führst du aber den wichtigsten punkt und zwar medizinische dringlichkeit vollkommen ins absurde. Dann würde halt der der noch 5 jahre ohne neues organ leben könnte eines bekommen und der der nur noch 2 monate hat ohne organ keines erhalten , und wieso? weil der eine spenden würde der andere nicht?
Aha und was ist mit leuten die aus religiösen gründen nicht spenden dürfen? Kindern und Jugendlichen sowie geistig behinderten die das gar nicht selber entscheiden dürfen? Oder fallen die für dihc dann raus aus der rechnung wenn ja wieso? Wäre dann ja auch schon wieder eine ausnahme der von dir gut geheissenen regel.
Ich für meine teil habe noch keinen organspenden ausweis, heisst nicht das ich den mir nicht mal zulegen werden bin aber dazu noch zu unentschlossen in der hinsicht. Und das liegt unter anderm auch an solchen von dir gewollten und für toll befundenen möglichen neuen regelungen.
Danach kommt dann wer am meisten zahlt kriegst, wäre doch auch fair dann oder nicht? Weil hej der der viel geld hat hat halt die besseren vorraussetzungen.
Sollte so eine reglen kommen können wir den organhandel auch direkt regulär erlauben komtm dann ja aufs selbe raus.

Zumal weiss ja nicht in welcher welt du lebst aber in der echten welt hat nicht jeder mensch von geburt an die selben rechte und vorraussetzungen.
Oder willst du mir jezt allen ernstes sagen das die 80 jahre alte oma aus uganda die mit 79 mit ihrem sohn noch deutschland eingewandert ist in ihren 79 jahren dieselben vorrausetzungen hatte? Und da hast ja das neue proiblem schon, was wenn nun diese oma ein organ braucht? Sie hat nie hier gelebt vorher weiss eventuell nichtmal was von einem spenderausweis, hat sie also dann kein recht auf ein neues organ(mal abgesehen jetzt vom altersproblem dabei)`ODer auch da dann ausnahmen der regel?
Von daher sorry phyra aber das was du hier abgegeben hast ist schlicht schwachsinnig , nicht jeder darf spenden (religiöse gründe , medizinische gründe usw) .
Organspenden sollten anch wie vor PRIMÄR aus medizinischer sicht beurteilt werden wo die wie schnell notwendig sind und nicht danach ob jemand selber spendet, weil manch einer spendet vielleicht ja nachdem er ein organ erhalten hat, schonaml daran gedacht?

@fallobst:
Genau hoffentlich amchen die das so, und dann noch direkt so das ur der was bekommt der das selber bezahlen kann und zwar bar, hoffen wir dann mla das du davon betroffen wärest und schauen dann mal wie toll du das findest. Oder vielleicht doch ganz ander,s koppeln wir das doch daran wieiviele organe jemand spendne möchte, machen wirs doch so das du im ausweis klar definieren kannst welche organe du spenden würdest, die mit den meisten organen die sie abgeben würdne gewinnen, wie wärs damit? dann kannst du aber nur hoffen wenn du ein organ brauchst das nich dein nachbar vielleicht bereit ist zur niere auch noch seine lunge zu spenden und du dadurch leer ausgehst.
Kommentar ansehen @shadow#   
 
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24.11.2011 02:45 Uhr von Dracultepes
Da bin ich auch für.

Aber das ist schonmal ein guter Anfang.
Kommentar ansehen :)   
 
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24.11.2011 03:51 Uhr von ohyeah
bei uns in österreich ist man automatisch organspender.
Kommentar ansehen schwachsinn   
 
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24.11.2011 10:05 Uhr von dziebel
1. ist organspende FREIWILLIG(!). d.h. für mich, dass ich mich dazu freiwillg bereit erkläre, im falle meines todes ein oder mehrere organe zu spenden um leben zu retten.
wie fühlt sich wohl ein mensch, der schon ewig auf nen herz wartet, endlich kommt eins und dann heißt es: "ach sorry, wir haben gerade jemand gefunden der auch seit kurzem ein herz braucht und er ist organspender, d.h. er hat vorrang."?

2. sollte man nach der wichtigkeit gehen. wer dringender eins braucht oder länger wartet, der sollte auch als erster eins bekommen - organspender hin oder her!

was natürlich die logische schlussfolgerung und auch der enizige positive aspekt wäre:
vermutlich würden sich viiiel mehr menschen als organspender melden, was für beide seiten (suchende und spendende) eigentlich nur von vorteil sein kann.
Kommentar ansehen @shadow#   
 
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24.11.2011 10:25 Uhr von John2k
Das ist die schlechteste Idee überhaupt. Es kann dann nämlich einfach zufällig passieren, dass jemand in der Datenbank manipuliert oder Unterlagen verloren gehen bzw. gefälscht werden. usw.
Es war noch nie ein Problem Unterlagen zu fälschen. Was früher nur gewissen Instutionen und Profis vorenthalten war, bekommt heutzutage jeder Dödel hin, der einen Pc einschalten kann und einen Drucker hat.

Wie will man die Korrektheit bei ca. 80 Millionen Datensätzen sicherstellen? Völlig unmöglich.

[ nachträglich editiert von John2k ]
Kommentar ansehen Unser Grundgesetz ...   
 
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24.11.2011 11:13 Uhr von artefaktum
... sieht ausdrücklich vor, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben. Würde mich wundern, wenn das das Verfassungsgericht anders sehen würde.

Zudem würde diese Regelung viele Probleme mit sich bringen. Wie gewichtet man Notfälle? Ist einem kranken 60-jährigen mit Organspendeausweis eher zu helfen als einem 20-jährigen ohne Organspendeausweis? Was ist mit Menschen, die aufgrund einer Erkrankung gar nicht spenden können, obwohl sie wollen? usw.
Kommentar ansehen find ich gut   
 
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24.11.2011 11:41 Uhr von custodios.vigilantes
das Motto heisst tauschen und nicht nur einstecken
Kommentar ansehen @Steffi78   
 
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24.11.2011 12:42 Uhr von Phyra
lesen lernen!
ich sagte nicht jeder mensch hat die gleichen vorraussetzunge von geburt an sondern die gleichen rechte, vorraussetzungen sind das, was die leute daraus machen.

un djedem steht frei sich als organspender zu melden, das geht vergleichsweise schnell und einfach, wenn jeder pauschal in eine organspenderkartei angemeldet werden wuerde gaebs das problem ueberhaupt nicht.

Was mit kindern/behinderten etc ist? denk mal ein wenig nach, dann kommst du selbst darauf.
Und wer wegen seiner religion keien organe spendet der sollte auch nicht damit rechnen welche zu erhalten, immer diese doppelmoral -.-
Un ddas du keinen organspenderausweis hast sagt eigentlich schon alles...
sei froh, dass die menschen von denen die organe stammen nicht zu lebzeiten festlegen koennen in welchem faellen sie transplantiert werden duerfen, das waere naemlich ihr gutes recht!
Kommentar ansehen Dagegen!   
 
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24.11.2011 13:19 Uhr von internet1985
Dagegen!

Sobald die erste Option erscheint, jemanden zu bevorzugen, werden weitere Menschen mit genug Geld, Ansehen oder staatl. Erfordernis ebenfalls auf den Zug aufspringen.
Kommentar ansehen Gesundheitsökonomie !!!   
 
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24.11.2011 14:58 Uhr von Nansy
Vielleicht ist es einigen entgangen, aber diese Forderung wird vom Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie aufgestellt. Gesundheitsökonomie beschäftigt sich mit der Verteilung und dem Konsum von knappen Gesundheitsgütern = Kosten und Nutzen!
Dabei geht wohl die Ethik den Bach runter!

1. Organspenden sind schon dem Namen nach freiwillig. Man kann niemanden zum Spenden zwingen, man kann ihn höchstens überzeugen. Daraus ergibt sich schon ein Widerspruch zu der häufig anzutreffenden Meinung, der Mensch habe die Pflicht, seinen Körper nach dem Ableben als Ersatzteillager zur Verfügung zu stellen.

2. Wer ein Wertesystem (neben der rein medizinischen Notwendigkeit) dafür einführen will, wer als erstes ein Organ beanspruchen darf, der öffnet die Büchse der Pandora. Ist es nicht wichtiger, einem Wirtschaftsführer zu erst durch eine Organspende zu helfen, als vielleicht einem Obdachlosen? Oder, wer zahlen kann, kommt zuerst?

Dieser Vorschlag ist indiskutabel und unethisch!

[ nachträglich editiert von Nansy ]
Kommentar ansehen ,.,,.   
 
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24.11.2011 15:13 Uhr von Phyra
ich weiß nicht wie viele von den leuten die gegen dieses gesetz sind keine freiwiligen organspender sind, aber ich wuerde einfach mal 100% sagen.
Ich wuerde nicht wollen, dass meine organe nach meinem tod jemandem eingepflanzt werden der nicht bereit ist gleiches fuer seine mitmenschen zu machen!
Wenn jeder der koennte nach dem tod seine organe der medizin zur verfuegung stellen wuerde, gaebe es diese knappheit nicht in den ausmaßen.
Kommentar ansehen @Phyra   
 
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24.11.2011 15:24 Uhr von Oberlehrer
Ich habe einen solchen Ausweis seit ca. 10 Jahren.

Ich werde den Ausweis zerreißen und widersprechen, wenn eine "Widerspruchsautomatik" eingeführt wird (wer nicht widerspricht, ist automatisch Spender). Dies entsprich nicht meiner ethischen Vorstellung einer freiwilligen SPENDE.

Ich werde den Ausweis zerreißen, wenn ein Bonussystem eingeführt wird, da dies meiner ethischen Vorstellung von "Geben ist seliger denn Nehmen" widerspricht.

D.h. ein potentieller SPENDER weniger!

[ nachträglich editiert von Oberlehrer ]
Kommentar ansehen @Oberlehrer   
 
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24.11.2011 16:30 Uhr von 338LM
heul doch
Kommentar ansehen @ 338LM Nein!   
 
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24.11.2011 16:49 Uhr von Oberlehrer
Ich klicke auf "Minus"!
Kommentar ansehen @Oberlehrer   
 
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24.11.2011 18:34 Uhr von 338LM
vielleicht solltest du mal von deinem hohen moralischen Ross herabsteigen, zu uns übrigen Menschen aus dem gemeinen Fußvolk.

Du schreibst deine Vorstellung wäre "Geben ist seliger als Nehmen" aber knüpfst deine lebensrettende Spende an Bedingungen ?? Deine ethischen Vorstellungen nach wäre es also besser, einen Unschuldigen sterben zu lassen, in dem du deine Spende aussetzt, weil dir das System nicht gefällt und du wie ein Kleinkind handelst "menno, die Regeln gefallen mir nicht, also steige ich aus, die Anderen werden sehen wie sie dastehen, wenn ich weg bin" ?

Ich gebe dir den guten Rat, deine Motivation hinsichtlich einer Organspende nochmal gut zu überdenken. Ganz selbstlos scheint das ja nicht zu sein und jemand der das ganze nur tut, um sein Gewissen zu beruhigen oder um vor andereren den selbstlosen Moralapostel raushängen zu lassen, hat sicher ernste Probleme, um die er sich vorrangig kümmern sollte.

Ich würde eine Widerpruchslösung begrüßen, ich denke man würde dem eklatanten Organmangel in Deutschland entgegenwirken.

Medizinische Leistungen sind auch längst an Bedingungen geknüpft und das ist nur fair. Wer nicht spenden will, soll auch kein Spenderorgan bekommen (Ausnahmen Kinder, nicht Einwilligungsfähige).

[ nachträglich editiert von 338LM ]
Kommentar ansehen @338LM Mein Ross ist wahrscheinlich   
 
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24.11.2011 19:14 Uhr von Oberlehrer
noch höher, als du meinst.

Denn im Fall des Bonus-Systems verzichte ich selbst auf die Möglichkeit Organempfänger zu sein, und rette, aber nur als Nebeneffekt und nicht Hauptmotivation, durch meine Einstellung evtl. das Leben eines Anderen.

Im Fall der Widerspruchslösung nutze ich meinen transparenten Widerspruch als Protest gegen ein solches Gesetz. Auch in der Hoffnung, dass viele das auch tun und das Gesetz wieder gekippt wird.

In beiden Fällen jammere ich nicht wegen eines Gesetzes, welches ich als unethisch selektiv empfinde, sondern agiere!

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