Österreich: Täglich werden durchschnittlich 329 Mautsünder ertappt
Nach Erhebung der österreichischen Mautkontrollbehörde wurden bis Ende September etwa 90.000 Vignettenverstöße registriert. Das entspricht in etwa 329 Verstößen pro Tag, und bedeutet eine Zunahme von 16.000 Bußgeldzahlern während des Vergleichzeitraumes ein Jahr zuvor.
Dass die Zahl der Verstöße gegenüber dem Vorjahr derart angestiegen ist, liegt an den fünf neu installierten automatischen Vignettenkontrollgeräten. Zwei Digitalkameras pro Gerät halten fehlende Vignetten auf den Windschutzscheiben und die Kennzeichen fest.
Autofahrer, die ohne ein gültiges Mautpickerl erwischt werden, müssen 120 Euro zahlen. Sollte eine Manipulation festgestellt werden, sind 240 Euro fällig. Darüber hinaus kommt es zu weit höheren Bußgeldern, wenn eine Ersatzmaut unbezahlt bleibt: von 300 bis 3.000 Euro ist hierbei die Rede.