23.11.11 15:15 Uhr
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Studie: Schulbeginn im Alter von zwei Jahren hat viele Vorteile

Eine Studie, die sich mit früher Bildung im Kindesalter befasste, kam zu dem Ergebnis, öffentliche Vorschulbildung sollte ab einem Alter von zwei Jahren beginnen.

Für die Kinder wäre es von Vorteil im Hinblick auf den tatsächlichen Schulbeginn, die Abschlussnoten, zukünftiges Einkommen und Gesundheit.

Die Vorteile der Wirtschaft wären eine bezahlbare Kinderbetreuung, die Frauen wieder schneller an ihren Arbeitsplatz zurückführen könnte.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kind, Studie, Schule, Alter, Bildung
Quelle: www.huffingtonpost.ca

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2011 15:15 Uhr von FrankaFra
 
+17 | -7
 
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Hm, "und sie werden nicht mehr frei, ihr ganzes Leben lang nich".

Wer hats gesagt?

Ich möchte mein Kind später mit zwei Jahren noch um mich toddeln haben.
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23.11.2011 15:29 Uhr von Canay77
 
+21 | -4
 
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Die: sollen Ihre Kindheit in vollen Zügen genießen. Die werden sich noch früh genug an die Leistungsgesellschaft umgewöhnen müssen. Ich halte rein gar nichts davon!
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23.11.2011 15:36 Uhr von Noseman
 
+5 | -1
 
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Kannst Du ja auch: Es muss ja keine Ganztagsbetreung sein. Du wirst schon froh sein, ein paar Stunden mal zun etwas anderes zu kommen, und fürs Kind ist der Kontakt mit Gleichaltrigen immer gut, Frankafra.

Solange das ein "kann" bliebe, fänd ich es jedenfalls gut. Wenn es aber ein "muss" wird, nur damit die Wirtschaft die ganze Familie ausbeuten kann, natürlich nicht.
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23.11.2011 15:45 Uhr von Sandkastenrebell
 
+13 | -2
 
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Vorschule ist aber nicht gleich Schule So klingt das ja in der Überschrift, als sollten Zweijährige, die ja teils noch nicht mal richtig sprechen können und stubenrein sind, sich 6x45 Minuten am Tag still hinsetzen und Mathe und Schreiben lernen.

Ein paar Stunden Vorschule und/oder Kindergarten am Tag halte ich aber für Zweijährige für gut, wichtig und auch schön. Ein bisschen organisiertes, beaufsichtiges Spielen mit Gleichaltrigen ist wichtig und macht den Knirpsen doch auch Spaß. Und ist unheimlich wichtig, um auch mal anderes Feedback zu bekommen als das von Mama.
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23.11.2011 15:52 Uhr von Borey
 
+2 | -1
 
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Das immer davon ausgegangen wird, dass wenn alle "dies und dies" machen würden, alle "das und jenes" werden könnten.

Natürlich steigen damit die Chancen, dass es eventuell was werden könnte - aber wer sagt mir denn, dass mein Kind (oder ich selber) überhaupt mal "Chef" (um evtl. zu übertreiben) werden will?
Vllt. reicht es mir ja wenn ich eine normale Anstellung in einem normalen Job habe.

Alle können eh nich "ganz oben" / die besten sein.
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23.11.2011 15:54 Uhr von xCheGuevarax
 
+2 | -3
 
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meine Tochter: kam mit 12 Monaten in die kita und kann das echt nur weiterempfehlen. Ist jetzt fast ein Jahr dort und entwickelt sich definitiv besser als wir es zuhause erziehen könnten. Seien wir ehrlich, auch wenn wir alle was anderes behaupten, nur die wenigsten von uns erziehen richtig. Oft hat man keine Lust zu spielen, es darf stundenlang fernsehen oder ähnliches. Die große kam erst mit vier in den Kindergarten, ich merke den unterschied. Wobei es auch große Qualitätsterschiede zwischen kitas gibt. manche Erzieher haben einfach keinen bock, andere kümmern sich total fursorglich.
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23.11.2011 17:17 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -2
 
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Naja, teil gut, teils schlecht: Die elterliche Prägung wird kleiner. Das ist ein Problem, denn in einer KiTa wird definitiv weniger auf Gesellschaftsstandards geachtet, die ein Kind nur zuhause in der entsprechenden Umgebung lernen kann.
Und seien wir doch mal ehrlich. Zu 95% braucht es ein Aufwachsen in einer anspruchsvollen, teil-snobistischen Umgebung, um später den Willen und die Fähigkeit zum Weg nach oben zu haben. Frühe Bildung im Schulsinn allein reicht da nicht.
Es hat schon seinen Grund, warum Arzt- und Rechtsanwaltssöhne/-töchter später auch solche Berufe ergreifen und/oder weit oben in der Hierarchie stehen. Solche Fähigkeiten erlangt man nicht in einer eher linksgerichteten Umgebung einer normalen Vorschule.
Da sind wir dann ruckzuck bei der notwendigen Ausrichtung und Art der Vorschule.

Ansonsten ist es natürlich für die breite Masse des Prekariats von Vorteil, wenn die Chance genutzt wird, ÜBERHAUPT Wissen in die Köpfe der Kinder zu bekommen, die ansonsten leer blieben. Ist jenes die Alternative, ist natürlich alles zu begrüßen, um das zu verbessern.
Das betrifft natürlich auch die Ausländerproblematik. Da wäre es ja völlig begrüßenswert, so früh wie möglich mit einer freiheitlich, humanistischen Deutschprägung zu beginnen, damit später, im Alter von 12-19 kein "Kartoffeln" hassender Kulturzwidder entsteht, der nicht weiss, wohin er eigentlich gehört/gehören will.
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23.11.2011 17:20 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -0
 
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Die "Kinder": werden es den €ltern spaeter "danken". Von wegen Rente und so...
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23.11.2011 17:24 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Borey: > Das immer davon ausgegangen wird, dass wenn alle "dies und dies" machen würden, alle "das und jenes" werden könnten.<

Du hast völlig recht.
Darum schrieb ich ja auch, dass es notwendig ist, dem Kind beizubringen, dass es seine Mitmenschen zwar respektieren und ihre Rechte achten soll und muss, aber es sie eben nicht als gleichwertig betrachten darf, sondern dass es sie hinter sich lassen muss. Nur wenn man den Willen hat, sich irgendwo an die Spitze stellen zu wollen, kommt man da auch hin. Das schliesst den Willen zu Verantwortung mit ein und die - erlernte - Fähigkeit, Stress und bisweilige Disharmonie als überwiegend positiv zu empfinden.

Dazu kommt dann noch die charakterliche Eignung. Die kann man gar nicht lernen. Die allermeisten Menschen lassen sich lieber führen, als selber einsam vorn zu stehen.
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23.11.2011 17:49 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -0
 
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@Pansy: Der Vorteil wäre z.B., dass Kinder dort in einer ersten Fremdsprache unterrichtet werden könnten. Zuhause geht das nicht, wenn beide Elternteile gleichsprachig sind. Spielerisch bspw. englisch zu lernen, wäre für das Kind sehr von Vorteil. Allein schon, weil der entsprechende Teil des Gehirns besser ausgebildet wird.

Ich glaube, Du stellst Dir unter Schule zu sehr Schule vor, wie man sie nach Klischee kennt. Denk einfach mal mehr in Richtung "gezielte Anregung im spielerischen Umfeld"!

Ein Kind, dass, sagen wir, auf einem Bauernhof aufwächst, und mit drei Jahren schon das Prinzip der Viehhaltung, des Traktors und einiger Maschinen sowie die Grundbegriffe der Natur spielerisch im Mitlaufen mit dem Vater und der Mutter erfahren hat, wird sicher große Vorteile gegenüber einem Kind aus der Stadt haben, dass seine Tage vor dem Fernseher mit Kinderfilmen und -serien verbringt.
Nun geht es darum, dem Stadtkind aus der bildungsfernen Familie die gleichen Möglichkeiten zu bieten, "im Mitlauf" deutlich mehr Kenntnisse und Hirnräume aufzubauen, als es sonst hätte, wenn es ohne Anreize zuhause bliebe.
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23.11.2011 22:02 Uhr von omar
 
+1 | -0
 
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Geiles Bild Musste an Chucky die Mörderpuppe denken, hehehe...
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24.11.2011 00:24 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@Pansy: >Eine stabile und intensive Beziehungsebene zur Mutter (zu den Eltern) ist in den ersten Lebensjahren beiweiten wichtiger<

Das soll ja auch durch so eine Vorschule nicht ersetzt werden.
Die Realität sieht ja eher so aus, dass sehr, sehr viele Kinder WEDER in ausreichendem Maße so eine Beziehungsebene, NOCH Bildung bekommen.

Ein sehr großer Teil unserer Bevölkerung ist unintelligenter, als er sein müsste und weit ungebildeter, als er sein dürfte. UND noch dazu bindungsgeschädigt.
Da kommt einem natürlich naheliegenderweise die Rechnung in den Sinn, ob es für die Gesellschaft nicht unter dem Strich sinnvoller ist, ein paar Prozent der Kinder unter dem Druck zerbrechen zu lassen, anstatt mit weniger Druck einen höheren Prozentsatz an vom Arbeitsmarkt nicht nutzbaren Menschen zu produzieren, die dann eben erst später zerbrechen, weil sie keine Arbeit finden und ihren Lebensunterhalt nicht selber bestreiten können.

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