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Afghanistan: Entweder im Gefängnis leben oder Vergewaltiger heiraten

Die junge Gulnaz sitzt seit einiger Zeit im Gefängnis in Kabul, ihre Strafe lautete "Zwölf Jahre Gefängnis wegen Unzucht". Doch es gibt einen Ausweg, und diesen, so scheint es, möchte die Frau auch wählen: Heirat des eigenen Vergewaltigers.

Vor zwei Jahren wurde Gulnaz vom Mann ihrer Cousine vergewaltigt. Obwohl sie diese Tat verschweigen wollte, zeigten sich immer mehr Zeichen einer Schwangerschaft. Als der Vorfall ans Licht kam, wurde Gulnaz verurteilt und sitzt seit dem mit ihrem Kind im Gefängnis.

Für ihre Tochter hat sie sich nun entschlossen, ihren Vergewaltiger zu heiraten. Dadurch könne sie aus dem Gefängnis kommen, ihre Tochter könnte in Freiheit aufwachsen. Solange Gulnaz bei dem Mann bleibt, der sie damals schwängerte.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Afghanistan, Vergewaltiger, Kabul
Quelle: edition.cnn.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2011 13:41 Uhr von FrankaFra
 
+33 | -2
 
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Miese Story, bei den Gesetzen muss man doch als normal-denkender Mensch sich an den Kopf fassen.
Völlig irre.
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23.11.2011 13:52 Uhr von Rechthaberei
 
+17 | -1
 
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Eigentlich unverständlich warum die in Afghanistan: so untermenschliche Rechtsprechungen haben, wo das Land mit zig Soldaten unterschiedlicher Völker geschützt wird.
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23.11.2011 13:56 Uhr von Alice_undergrounD
 
+15 | -9
 
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ha und da soll noch einer sagen: da unten einzumarschieren und alles platt zu machen war n kriegsverbrechen :D meine güte was für assis da rumlaufen :D
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23.11.2011 13:59 Uhr von FrankaFra
 
+5 | -3
 
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LOOK: Die Rubrik =))

Also ich persönlich kenne lustigere Sachen..
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23.11.2011 14:18 Uhr von m.a.i.s.
 
+19 | -1
 
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Und: die Frau hat noch Glück. Wären die Taliban noch an der Macht, wäre sie dafür sogar gesteinigt worden.

Ich sage nur: Tiefstes, dunkelstes Mittelalter
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23.11.2011 15:02 Uhr von bigpapa
 
+11 | -2
 
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@xmaryx: So falsch finde ich die Rubrik nicht.

Es geht hier klar um ein Verbrechen, und die Art wie damit umgegangen wird kann man durchaus als Kurioses bezeichnen.

Besonders seltsam finde ich dabei, das der falsche im Knast sitzt.

Gruß

BIGPAPA
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23.11.2011 15:03 Uhr von IlIlIlIlIlIlIlIlIlI
 
+5 | -1
 
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Zehn Jahre Afghanistan - das hat sich gelohnt. Etwas daraus lernen wird unsere Obrigkeit am Ende aber auch wieder nicht.
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23.11.2011 15:25 Uhr von Mr.E Nigma
 
+9 | -1
 
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Aha, so sieht sie also aus, die Freiheit die wir am Hindukusch verteidigen müssen !
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23.11.2011 15:32 Uhr von Noseman
 
+5 | -1
 
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Was sagt unser Außenminister zu sowas? Westerwelle war ja gerade vor Ort:

„Wir werden unsere Freunde in Afghanistan in den Jahren nach 2014 nicht vergessen.“

Er will „jeden Zweifel zerstreuen, dass wir unsere Freunde hier vergessen könnten. Wir arbeiten zusammen, und wir werden eine gute Partnerschaft haben, auch in den Jahren nach 2014.“
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23.11.2011 16:13 Uhr von F.Steinegger
 
+4 | -2
 
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Die Frau hatte kein Glück, sie war schlau! Wenn sie die Vergewaltigung gleich angezeigt hätte, dann wäre sie wahrscheinlich gesteinigt worden. Sie hat solange gewartet, bis die Schwangerschaft offensichtlich war und kam ins Gefängnis.

So sehe ich das, auch wenn es sehr makaber klingt.
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24.11.2011 10:14 Uhr von Nothung
 
+3 | -1
 
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es geht noch weiter: wenn sie aus dem Gefängnis kommt, muss sie um ihr Leben fürchten, weil sie (!) Schande über zwei Familien gebracht hat.

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