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23.11.11 11:52 Uhr
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Verloren geglaubte Marsmond-Sonde "Phobos-Grunt": ESA stellt Kontakt wieder her

Eigentlich hatte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos vor kurzem mitgeteilt, dass sie den Kontakt zu ihrer Marsmond-Sonde "Phobos-Grunt" nicht mehr herstellen könne und die Sonde wohl verloren sei.

Doch nun meldet die europäischen Raumfahrtorganisation ESA, dass sie zu "Phobos-Grunt" doch noch nach mehreren Versuchen am Dienstagabend einen Kontakt herstellen konnte.

Ein Sprecher sagte: "Wir haben ein Kommando hochgeschickt, die Sonde hat geantwortet." Damit besteht die Hoffnung, dass die Marsmond-Sonde doch noch nicht verloren ist.


WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wissenschaft / Astronomie & Raumfahrt
Schlagworte: Sonde, Kontakt, ESA, Verloren, Marsmond
Quelle: wissen.de.msn.com
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen da hat doch hier   
 
+3 | -1
 
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23.11.2011 12:24 Uhr von Nerdi
bestimmt jemand eine passende erklärung für.
Kommentar ansehen @ Nerdi   
 
+4 | -2
 
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23.11.2011 12:37 Uhr von BurnedSkin
Was brauchst Du denn für eine Erklärung, ist doch nichts rätselhaftes dabei.
Kommentar ansehen Na   
 
+17 | -1
 
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23.11.2011 13:26 Uhr von Win7
die wurde von den Marsianern repariert, ist doch logisch.
Kommentar ansehen ...   
 
+1 | -3
 
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23.11.2011 13:44 Uhr von Gebirgskraeuter
"die wurde von den Marsianern repariert, ist doch logisch. "

Dir ist schon klar, daß die Sonde erst gestartet und noch nicht am Ziel ist?

Für die Russen ist es ein weiterer Fehlschlag in einer Reihe nicht geglückter Mars-Missionen. Auch wenn das russische Raumfahrtprogramm ansich nicht schlecht ist, aber Marsmissionen bekommen sie einfach nicht hin.

[ nachträglich editiert von Gebirgskraeuter ]
Kommentar ansehen repariert   
 
+6 | -1
 
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23.11.2011 13:44 Uhr von kostenix
und mit einem dreckigen lächeln über die technik zurückgeschickt... (wer braucht denn schon so einen schrott wenn man sich beamen kann?!)

hell wo bleibst du ???? ist das nicht ein fall für dich?
Kommentar ansehen @BurnedSkin   
 
+1 | -2
 
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23.11.2011 14:40 Uhr von Nerdi
um tieferes zu erkennen, bedarf es der aktivierung eines bestimmten körperteils:

http://www.morgaine-avalon.de/...
Kommentar ansehen Könnte   
 
+2 | -1
 
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23.11.2011 14:46 Uhr von BadBorgBarclay
ein Konstruktionsfehler, ein Defekt an der Funkanlage, ein Softwarefehler, ein Problem mit der Energieversorgung, ein Materialfehler... bei der Sonde sein. Da ist nichts Unerklärlisches dran. Kann aber auch an Interferenzen die durch Kosmische Strahlung oder Sonnenwinde enstehen liegen.

[ nachträglich editiert von BadBorgBarclay ]
Kommentar ansehen war beabsichtigt   
 
+3 | -0
 
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23.11.2011 16:25 Uhr von backward
das war der Standbymodus welches leider beim Flug durch den Gyroplastischen Gürtel durch Tachyonstrahlen aktiviert wurde. Aber nach dem die Sonde nun den 11. Lagrangepunkt durchquert hatte, aktivierte ein mechanismus die Tröpcheninjektion mit Wodka Gorbatschow, so daß die Energiezufuhr wieder aktiviert wurde. Den Rest wisst ihr ja...
Kommentar ansehen Die Hintergründe...   
 
+7 | -0
 
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23.11.2011 16:38 Uhr von MrDesperados
Da ich mich sehr für diese Mission interessiere, hab ich alles an Infos zusammengesammelt was ich so finden konnte.

Das Problem direkt nach dem Start war, dass die Obere Stufe der Trägerrakete nicht richtig auf die Sonne ausgerichtet war und in einen Abgesicherten Modus schaltete. In diesem Modus, wartet die Sonde auf Befehle von der Erde. Soweit so gut.

Die Erste Kontaktaufnahme mit Phobos-Grunt war geplant, nachdem die Sonde in eine Marsbahn gelenkt wurde, was aber nicht passierte. Die Russen haben das Problem, dass deren Antennen nicht für eine so niedrige Umlaufbahn ausgelegt sind in der sich die Sonde noch befindet. Die Russen nutzen HGA (Hochgewinn Antennen) welche exakt auf das Ziel ausgerichtet werden müssen. Da die Sonde in der Erdumlaufbahn schätzungsweise 25.000 km/h schnell ist, haben die Russen nichtmal ansatzweise die Chance eine Verbindung mit der Sonde aufzubauen. (Die Antennen können nicht so schnell nachgeführt werden)

ESA und NASA sind da aber besser ausgestattet, sodass die Sonde nun wieder kontaktiert werden konnte.

Dieser Fall zeigt eigentlich sehr schön die Probleme mit der die Russische Raumfahrt momentan zu kämpfen hat. Es fehlt eine vernünftige Organisation, sonst hätte man diesen Fehlerfall eingeplant. Machen alle anderen großen Raumfahrtnationen auch.

[ nachträglich editiert von MrDesperados ]

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