23.11.11 11:31 Uhr
 4.926
 

Nordrhein-Westfalen: 250.000 Handyortungen durch die Polizei

Die Polizei in NRW hat auf eine Anfrage der Linken Zahlen zur Handy-Ortung veröffentlicht. 2644 Handybesitzer wurden über ihr Handy im Jahr 2010 überwacht. Laut Innenminister Ralf Jäger gab es 250.000 Ortungen durch Ortungsimpulse, in 2009 waren es noch 320.000.

Juristisch sei die Ortung durch 778 Ermittlungsverfahren abgesichert. Unterschieden werden müsse die Sammlung und Auswertung von Handy-Daten und der in NRW praktizierten Handyortung durch sogenannte "stumme SMS". Durch spezielle Technik gebe es dadurch keine Grundgesetzverletzung.

Ralf Jäger nannte für die Skeptiker auch Beispiele für die erfolgreiche Nutzung. Durch die Ortung sei unter anderem ein Vergewaltiger gefasst worden. Über die Nutzung bei politischen Versammlungen erklärte der Minister, auch dort werde alles zur Verhinderung von Kapitalverbrechen getan.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: micluvsds
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Polizei, Handy, Daten, NRW, Grundgesetz, Ortung
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump lädt umstrittenen philippinischen Staatschef ins Weiße Haus ein
Niederlande: Einwandererpartei "Denk" propagiert Integrationsverweigerung
Nordkorea: Kim Jong Un simuliert die Zerstörung von Südkoreas Hauptstadt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.11.2011 11:37 Uhr von nemesis128
 
+18 | -1
 
ANZEIGEN
Überschrift: Die Überschrift ist falsch.
Es wurden nur 2644 Handys geortet. Und zwar mit rund 250000 Ortungen - wie es ja auch richtig im Text steht. .
Kommentar ansehen
23.11.2011 11:49 Uhr von EvilMoe523
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Jop 2600 erfolgreiche Ortungen von 250.000 Versuchen klingt realistischer :D
Kommentar ansehen
23.11.2011 12:13 Uhr von DerMaus
 
+32 | -4
 
ANZEIGEN
"Durch spezielle Technik gebe es dadurch keine Grundgesetzverletzung."

Immer schön tricksen, dann kann man das Grundgesetz verletzen ohne es juristisch zu übertreten. So kennen wir unsere "Ordnungshüter"...
Kommentar ansehen
23.11.2011 13:26 Uhr von SN_Spitfire
 
+6 | -13
 
ANZEIGEN
Man kann davon: halten, was man will, aber wenn dadurch Verbrechen aufgeklärt werden können, oder Täter geschnappt werden, dann ist das für mich eine Legitimation.
Natürlich KÖNNTE man sowas auch zur Überwachung der Bürger nutzen, aber sowas mutwillig dem Staat zu unterstellen, ist so eine Sache.
Primär würde ich sowas gar nicht als nützlich ansehen, solange überhaupt kein Verdacht auf irgendetwas besteht.
Kommentar ansehen
23.11.2011 14:20 Uhr von RoB-D
 
+5 | -6
 
ANZEIGEN
Für mich ganz klar Eingriff in die Privatsphäre sowas ist nicht nur unter aller sau und wird auch noch von den Politiker schweinen unterstützt würd mal gerne wissen was die sagen würden wenn man deren Handy´s Hackt und den Inhalt offen ins netz stellt... das ist meiner Meinung nach das selbe als wenn man überwacht wird. Die sollen sich mal lieber um wichtigere Dinge kümmern als Handy ortung
Kommentar ansehen
23.11.2011 14:36 Uhr von RoB-D
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Geht sich nicht darum wie viele es letzten Endes nun waren sondern das dies überhaupt geschieht woher will denn die Öffnetlichkeit wissen was kontrolliert wird was gespeichert wird ?! meinste die sagen die Warheit ?! wohl eher weniger bald ist der Mansch eine kontrollierte Maschiene die auf Schritt und Tritt überwacht wird und das geht nicht !
Kommentar ansehen
23.11.2011 15:10 Uhr von Hasskasper
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
och Gott! Immer wieder die gleichen blöden Stammtisch-Parolen!
Wen interessiert es denn, wo du dich mit deinem verkackten Handy rumtreibst, wenn du nix verbrochen hast? Wer soll denn damit was anfangen können? Und dann nachher rumschreien: "Die Polizei macht nix und wieso werden die Täter nicht endlich geschnappt?" Von nix kommt nix!
Wer ein Problem damit hat, kann sein Handy ja abschaffen. Brauchte man früher auch nicht. Hauptsache schön an der nächsten Ecke mit Payback einkaufen und mit Kreditkarte im Internet. Herzlichen Glückwunsch. Gehirn einschalten!!!
Kommentar ansehen
23.11.2011 15:40 Uhr von fUkAr
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
@r0cker: dein kommentar versteh ich nicht..

was hat er denn bitte nicht gelesen??

und was soll das zitat da? 250.000 eigentliche straftaten werden mit 778 Ermittlungsverfahren gerechtfertigt, das ist für dich okay? lol...

aber hier hast du noch was zum lesen: "Diese wurden in 778 Ermittlungsverfahren entweder als Verdächtige oder aber als Kontakte einer verdächtigen Person geführt. Die Stille SMS kann aber auch Ausgangspunkt für eine weitergehende Überwachung sein: Die Funkzellenauswertung. Hier wird direkt an der jeweiligen Sendestation erfasst, welche Aktivitäten über ein eingebuchtes Mobiltelefon durchgeführt werden. " brauch ik jetz nich erklären oder?
http://winfuture.de/...


fast jeder hat ja jetz geschrieben, ach es waren ja nur 2644 handys... wenn ich 1000mal die selbe bank ausraube, bekomm ich dann auch nur eine strafe für eine bank oder was? führt ihr irgendwo eine bank? ich komm vorbei!

"Durch die Ortung sei unter anderem EIN Vergewaltiger gefasst worden", soviel dann doch schon... mensch, na das hat sich ja richtig gelohnt! zum glück zahlt nur der bürger die arbeitsplätze, techniken, und alles was dazugehört für solche effektiven sachen

[ nachträglich editiert von fUkAr ]
Kommentar ansehen
23.11.2011 18:44 Uhr von JesusSchmidt
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
polizei - sa - ss: aber die ddr war ja sooooooooooo ein unrechtsstaat und die stasi sooooooooooo schlimm.

verarschung total.

EIN vergewaltiger wurde dadurch gefasst? WOW. und wenn der kein händie hätte, würde er immer noch frei herumlaufen, oder wie? gibt es auch irgendwelche bullen, die arbeiten oder passiert da außer eierschaukeln und demonstrantenverprügeln nicht allzuviel?

wirkliche verbrecher betrifft die überwachung nicht. die werden prepaid-karten unter falschen namen anmelden und diese regelmäßig wechseln.

rechtsstaat... LOL
Kommentar ansehen
24.11.2011 09:07 Uhr von Ali Bi
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Aber wehe mein handy geht verloren da kann ich auch nicht zur Polizei und sagen SCHICKEN SIE MAL NE STILLE SMS damit ich mein Handy wiederfinde.

Das kann ich dann abschreiben, hätte mir sicher auch schon viel Geld gespart.
Kommentar ansehen
24.11.2011 09:14 Uhr von dashandwerk
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
was seit ihr Birnen: Hahahahaha
wie geil.

Dank der neuen Technik kann ich meinen Laptop mit einer Software versehen der mir bei Diebstahl Bilder und Screenshots sendet.

Mein Auto mit GPS Sender ausstatten um ihn bei Diebstahl zu Orten oder um zu wissen wo meine Frau gerade ist.Selbst neue Autos senden von alleine Daten an Werkstätten.

Mein Handy verrät alles über mich. Und das sogar freiwillig.
Weil ich Apps gestatte meinen Standort weiter zu leiten oder meine Anrufe zu protokollieren.

Ich gebe über Facebook Auskunft über meine Freunde und mein Freizeitverhalten.

Durch Kundenkarten werde meine Daten gesammelt wann ich was, wo kaufe

In I-Net Foren lasse ich meiner Gesinnung freien lauf.

All das gebt ihr ohne eine richterliche Anordnung freiwillig über euch Preis.

Verurteilt aber die Polizei die Verbrecher durch Handyortung ( wir reden hier nicht von Abhören oder Überwachung der Gespräche, es geht rein um den Standort ) zu finden versucht.

Und wenn sie mit dieser Technik euer geklautes Handy, Laptop , Auto usw. wiederbringen ist es Ok.

Aber den Standort eines Vergewaltigers zu bestimmen um ihn Festzunehmen ist natürlich ein enormer Eingriff in seine Privatsphäre. Gut er darf sein Glied in die Privatsphäre einer anderen Person bohren, ihn aber zu Orten ist schon ne Schweinere, menschen verachtend, mit der Stasi und den NS Verbrechen gleichzusetzen.

hahahahaha ich sag ja ihr seit so geil.
Kommentar ansehen
24.11.2011 12:19 Uhr von fUkAr
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
dashandwerk: dir ist schon klar, das dir deine tolle neue technik nur zur überwachung/protokollierung nutzt? die regierung/firmen würden sich freuen, wenn es mehr menschen wie dich geben würde.. scheiß auf teure freiwillige studien, wir überwachen/spionieren einfach direkt jeden (den der es auch nicht will)...

meinst du ehrlich, wer dir dein scheiß klaut, hat kein plan wie er diese sachen als erstes abschaltet? lol

[ nachträglich editiert von fUkAr ]
Kommentar ansehen
24.11.2011 14:19 Uhr von dashandwerk
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
ähmm: Es geht darum einen Tatverdächtigen oder Täter der bekannt ist zu finden.

Also z.Bsp. der Täter xy hat die Nr. xxxz
Nun wird das Handy mit dieser Telefon Nr. geortet.
Damit man weiß wo sich diese Person aufhält.
Gut sie könnten auch auf der Straße Passanten / Freunde befragen oder wie früher einfach suchen.

Aber warum nicht die Suche vereinfachen in dem sie moderne Ermittlungsmethoden verwenden.

Und du findest es ehrlich gesagt als schlimm wenn bei einem Überfall, Entführung oder ähnlichem die Handy Nr. von Personen die sich zur Tatzeit im näherem Umkreis des Tatort aufhielten, zu ermitteln?

Ernsthaft?

Dann bist du auch gegen groß angelegte DNA Tests oder Fingerabdrücke?

Diese Handyortung ist nur ein Schritt der Polizei um mit den Möglichkeiten der Kriminellen mit zu halten.

Aber zu deinem Post.

Sag mir bitte was das mit Axel Springer zu tun hat?

Was hat das mit deinem geschilderten Fall zu tun?

Du wirfst 2 völlig verschiedene Themen wahllos durcheinander.
Kommentar ansehen
24.11.2011 22:02 Uhr von jonnyswiss2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Mich erschreckt das Verhältnis von 2644 Überwachungen zu einem erfolgreich gelösten Verbrecherfall....
Was ist mit den anderen 2643? Wunden die aus Spass überwacht - oder was?

Sehr an der Rechtsbarkeit Zweifeln lässt mich auch folgender Satz:
"Insgesamt wurden 2010 in NRW 494.955 Tatverdächtige ermittelt."

Irgendwie sind diese Aussagen nicht schlüssig!
Kommentar ansehen
24.11.2011 23:41 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@globi123: >Es geht nicht um die Ortung von Kriminellen, denn die sind in der Regel Unbekannt und werden gewiss am Tatort nicht ihr Handy benutzen!<

Doch, tun sie.
Genauso, wie es auch im Jahr 2011 immer noch Fingerabdrücke des Täters an Tatorten gibt, obwohl die zu vermeiden wohl schon seit 50 Jahren Standard eines jeden Kriminellen sein sollte.

Ich weiss, worauf Du im Grunde hinaus willst, und Du liegst auch nicht völlig falsch damit, aber auch früher schon, sagen wir 1950, wurden, wenn am Tatort ein roter Citroen gesehen wurde, alle Personen mit roten Citroens überprüft. Da mussten die Citroen-Besitzer auch mehr oder weniger ein Alibi vorweisen, wenn sie nicht in die Gruppe der näheren Verdächtigen rücken wollten.
Hier werden per Handy-Überprüfung alle Leute überprüft, die zum Tatzeitpunkt relativ sicher in der Umgebung des Tatortes waren. Das könnte man auch tun, in dem man nach einem, sagen wir, Banküberfall rundrum alles sofort absperrt und niemanden raus lässt, bis man die Personalien gesichert hat. Wurde und wird auch gemacht. Ist im Grunde ähnlich.

Wichtig ist eigentlich, dass Daten nicht ohne Überprüfung endlos gespeichert und nicht wahllos verknüpft bzw. irreführende Profile angelegt werden, die gar nicht zutreffend sind. DA liegt der Hase im Pfeffer.
Kommentar ansehen
25.11.2011 04:09 Uhr von dashandwerk
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ich sag ja. Du liest die Quelle?
Du verstehst auch worum es geht?

Quelle:
Im bevölkerungsreichsten Bundesland hat die Polizei 2010 insgesamt 2644 Anschlussinhaber per Handy-Ortung überwacht.
2010 verschickte die Polizei demnach mehr als 250.000 sogenannte Ortungsimpulse an Handys, um den Aufenthaltsort von Zielpersonen zu überprüfen.

Das hat nichts mit Rasterfahndung oder ähnlichem zu tun.
Da wird auch nicht aus blauem Dunst einfach mal geortet wer gerade mal am Bahnhof rumhängt.

Es geht dabei nur darum den Aufenthaltsort eines Tatverdächtigen ( Täter ) ausfindig zu machen.

Wo du dich mit deinem Handy aufhälst und mit wem du wann und wie lange telefonierst, speichert eh dein Telefonanbieter oder der Hersteller deines Handys. Selbst deine Fotos die du mit deinem Handy machst können vom Hersteller eingesehen werden.

Aber das ist ja nicht so tragisch.

Hauptsache du regst dich darüber auf das mit Hilfe der Handyortung eine Zielperson lokalisiert wird und dann Festgenommen werden kann.

Gut, besser ist es natürlich das der Netzbetreiber und Hersteller alles über dich wissen. Die nehmen dich ja nicht fest, verkaufen nur deine Profildaten an jedem der dafür bezahlt.
Kommentar ansehen
25.11.2011 04:22 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@globi123: >... kaum zu glauben, dass ich das immer wieder erklären muss: In unserem Rechtsstaat gilt die Unschuldsvermutung und bis die Staatsanwaltschaft/Polizei nicht das Gegenteil beweisen kann, bist du unschuldig!<

Das musst Du nicht erklären, das steht so im Gesetz und ich kenne die Passage.
Allerdings ist es auch kaum zu glauben, dass man immer wieder erklären muss, dass es so nur bedingt funktioniert. Man muss da strikt zwischen Ermittlung und Gerichtsverfahren unterscheiden.
Wenn man in meinem Beispiel mit dem Citroen vor Ort war und kein Alibi hat, ist man Tatverdächtiger und es werden weitere Ermittlungen bezüglich der eigenen Person vorgenommen, um eben die nötigen Beweise für eine Schuld zu suchen, oder sich enttäuscht einem anderen Verdächtigen zuwenden zu müssen, wenn verlässliche Unschuldsbeweise auftauchen.


>Nein, es wird derjenige erfasst, auf den das geortete Handy registiert wurde, was nicht zwangsweise der Nutzer des Handys sein muss<

Das ist mir klar. Deshalb schrieb ich: ".... relativ sicher am Tatort waren".
Die Wahrscheinlichkeit dafür ist keineswegs gering. Sicher vergessen Menschen ihre Handys zuhause und auch Kinder haben Handys, die auf ihre Eltern zugelassen sind, aber die allermeisten Leute haben ihr eigenes Handy bei sich.
Es werden also lediglich die Leute angeschaut, die mit hoher Wahrscheinlichkeit persönlich zum Zeitpunkt, sagen wir, des Banküberfalls vor Ort waren. Die kann man/muss man dann alle befragen und behält nur diejenigen weiterhin im Auge, bei der sich bei eben dieser Befragung weitere Anhaltspunkte ergeben. Oder wenn die erfasste Telefonnummer schon einmal im Zusammenhang mit einer Straftat aufgefallen ist. Das hat man mit Festnetznummern schon immer so gemacht. Der große Teil, wenn nicht alle der Nummern verschwindet wieder aus den Akten, wenn sie nicht mit dem Fall zusammenhängen.


>Ein anderes Beispiel: Du willst eine Straftat begehen und vergisst absichtlich dein Handy mehrere Stunden im Taxi....<

So pfiffig sind aber nur geschätzte 5% aller Kriminellen.
Dass dem Bewegungsprofil nicht ZU viel Gewicht beigemessen werden darf, da stimme ich Dir ja zu.


Deine Punkte 1-3 sind mir auch bekannt, in der Realität aber nichts wert. Denn wenn ich nicht auf´s Revier gehe, die Abgabe der DNA verweigere oder kein Alibi nenne, habe ich auf einmal erst richtig interessierte Leute am Hacken. Nicht zu kooperieren lohnt sich eigentlich nur, wenn man schuldig ist, weil man dann evtl. die Chance hat, nicht noch selber die Beweise zu liefern, die gebraucht werden. Die Unschuldigen jedoch handeln sich nur unendlich viel Unanehmlichkeiten und Druck ein.


>aber bei einer Handyortung verhält es sich genau umgekehrt: Du wirst erst gar nicht gefragt, ob du damit einverstanden bist, dass man dein Handy ortet, es wird einfach gemacht!<

Nicht einfach, es braucht schon einen richterlichen Beschluss dazu.
Und genau genommen bringst Du zwei Zeilen weiter selber den passenden Vergleich. Wenn Polizisten Dritte fragen, ob sie Dich zu der und der Zeit an dem und dem Ort gesehen haben, dann ist das im Grunde das Gleiche wie eine Handyortung. Und da wirst Du auch nicht vorher gefragt. Ich denke, dass genau dieser Umstand der Grund ist, warum die Handyortung überhaupt als Fahndungs- und Ermittlungsmethode legitimiert wurde.

Viel schlimmer finde ich es, dass private Dienstleister so etwas anbieten dürfen und sich jeder Hans und Franz nach meinem momentanen Aufenthaltsort erkundigen kann. Ein Polizist kriegt ggf. hinterher wenigstens noch ein böses "Du! Du!", wenn er geortet hat, es aber nicht durfte, die Privaten jedoch nicht.
Dort sehe ich auch deutlich mehr Gefahr als in unserem Staat. von dem fühle ich mich eigentlich wesentlich weniger bedroht.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
Kommentar ansehen
25.11.2011 09:36 Uhr von RoB-D
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem von allen die hier keine negative Kritik sehen ist einfach das ihr Keine ahnung habt wovon hier geredet wird! Da könnt ihr mich mit euren Jahren lebenserfahrung mal hinten lecken ! Denn Ich weiß wovon Ich rede und bin nicht ein dummer durchschnitts typ der von Technik keine ahnung hat. Wenn jemand vor Gericht geladen wird wo über diese sogenannte Stille sms jemand ermittlet wurde liegen da alle SMS in ausgedruckter form die in der Zeit geschrieben wuren dann darfst du erstmal jedem der anwesenden erklären was du da geschrieben hast was du damit meinst und warum du das an den und den geschickt hast ! muss nichts mit dem Fall zu tun haben aber wenn du gewisse dinge nicht weißt ider nicht erklären kannst dann bist du im arsch und so einen scheiß haltet ihr dann für okay ?! mir latte hoffe ihr seid unter denen die die erfahrungamchen und werdet eingebuchtet obwohl ihr nichts getan habt dann ist das ja eurer meinug nach okay ... weiste ich whab kein bock mich mit unwissenden leuten hier auseinanderzusetzen die immer noch mit nokie 3210 rumlaufen und nicht wissen wozu heutige technik in der lage ist da braucht ihr hier nicht auf allwissend machen
Kommentar ansehen
25.11.2011 09:49 Uhr von dashandwerk
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@globi123: Du schreibst völlig am Thema vorbei.
Hast weder die Quelle gelesen noch verstanden das Schwerträger und ich gegen Rasterfahndung sind.

In der Quelle steht.
Durch mehrere, kurz nacheinander ausgesandte Ortungsimpulse können Bewegungen und Fluchtwege von Verdächtigen quasi in Echtzeit bestimmt werden. Etwaige Bedenken sollen durch zwei Beispiele entkräftet werden, die der Minister gibt. So seien unter anderem ein Vergewaltiger und ein Drogendealer durch SMS-Ortung dingfest gemacht worden.

Du antwortest:
Und das Missverhältnis zwischen der Anzahl der Ortungsimpulse und Festnahmen zeigt doch au, dass es nicht um Festnahmen ging, sondern um Überwachungen - teils über einen längeren Zeitraum! Das widerspricht deiner These, wonach die Gesuchten nur Gefunden werden mussten - dafür brauchts keine "tausende" Standortbestimmungen.

Woher weißt du das es ein Missverhältnis gibt?

Unschuldige kommen schon in Verdacht wenn sie das selbe Auto fahren, zur selben Zeit am selben Ort sind oder sonstiges.

Zum letzten mal.
Es geht bei dem Artikel nicht darum wer sich wann, wo aufgehalten hat sondern " wo " einer gerade ist.

Das sind 2 völlig unterschiedliche Schuhe.
Kommentar ansehen
25.11.2011 10:02 Uhr von dashandwerk
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ rob-d: ?

Du wirst verurteilt weil du nicht den Sinn oder Grund deiner SMS erklären kannst?

Erkläre mir doch mal eben warum deine SMS aufgezeichnet wurden.

Bis jetzt hat dein Post weder Hand noch Fuß.

Ich denke nicht das die dein Handy abhören weil du im Kiosk ein Kaugummi geklaut hast oder einem Kumpel in Schnauze gehauen hast.

Also was hattest du gemacht?


Oder hast du heute morgen einfach mal ne Freistunde und hast dir gedacht gebe ich mal ein sinnfreien Kommentar ab?

[ nachträglich editiert von dashandwerk ]
Kommentar ansehen
25.11.2011 13:23 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@globi123: Du hast recht, wir reden ein wenig aneinander vorbei.

Das, was die Behörden bei der Anti-Nazi-Demo in Dresden gemacht haben, also alle Handys einer Region in eine Datei aufzunehmen, ist nicht okay, weil dergestalt die Anwesenheit, hilfsweise die Handyortung als Indiz und ggf. auch als Beweismittel gewertet wird.

Wenn aber schon jemand verdächtig ist, also beschattet wird (wovon er ja vorher auch nichts erfährt), dann ist auch eine Handyortung (oder deren mehrere) in Ordnung, um zu sehen, wo sich der Verdächtige gerade aufhält. Immerhin ist dafür ein richterlicher Beschluss erforderlich, der die Persönlichkeitsrechte dazu einschränken muss (wie z.B. auch bei einer Hausdurchsuchung oder einer 24/7 Observation) meines eingeschränkten Wissens nach.

Großflächig im Trüben zu fischen, finde ich auch nicht okay. Unter den Tatbestand fallen aber auch schon die flächendeckenden "freiwilligen" Gen-Test-Speichelproben, die nach neu aufgefundener, übel geschändeter Frauenleiche so gern durchgeführt werden. Da bin ich auch gegen, weil man eben schon verdächtig wird, wenn man nur gegen die Aufnahme der eigenen Gen-Daten in eine später garantiert nicht gelöschte Datei ist.


Das Problem, in den Kreis der Verdächtigen zu kommen, ist immer gegeben, auch völlig ohne Handys und deren Ortung, ohne Genspurenauswertung und ohne Technik.
Deswegen ja mein Autobeispiel bezüglich des Banküberfalls. Sämtliche Citroenfahrer gelten dann erstmal als verdächtig, bis sie ihre Unschuld "beweisen", in dem sie aus irgendwelchen Gründen nicht mehr verdächtig sind.

Sicher hat per Gesetz jeder als unschuldig zu gelten, bis seine Schuld bewiesen ist. Aber dennoch wird der ermittelnde Polizist bei seinen Ermittlungen angesichts der verschiedenen Verdächtigen ja immer im Hinterkopf haben "der könnte es sein, mal genauer nachgucken". Also sind die Verdächtigen potentiell schuldig und keineswegs auch gedanklich unschuldig. Die Logik würde eine Ermittlung unmöglich machen, wenn wirklich jeder als unschuldig zu betrachten wäre, denn dann bräuchte man ja nicht zu ermitteln.
Da beisst sich also der hehre Anspruch des Gesetzes in den Schwanz.

Wichtig wird allerdings dann - und so wird es ja auch umgesetzt - dass keine Vorverurteilungen stattfinden und in alle Richtungen ermittelt wird. Und zwar eben nicht mit dem Ziel irgendwem schon irgendwas anhängen zu können, wenn man lange genug stochert, sondern bei einem bereits existierenden Tatbestand neutral in alle Richtungen nach dem Täter zu suchen. Und den sich am Ende herausschälenden einen Hauptverdächtigen eben auch nicht mit vorgezogenen Strafmaßnahmen zu überziehen, bis er rechtskräftig verurteilt wurde. DA greift dann das mit dem "hat als unschuldig zu gelten", vorher eher nicht. Vorher muss im Sinn davon ausgegangen werden, dass erstmal jeder potentiell schuldig ist.


>Das zeigte exemplarisch auf, dass der Drang, andere Menschen zu denuzieren und gar zu zerstören, wohl fester in der Gesellschaft verankert ist als ich es für möglich hielt! <

Das hat was mit Neid, Missgunst, Machtverlangen usw. zu tun, ist (leider oder auch nicht, je nach dem, wozu man´s nutzt) zutiefst menschlich und wohl weltweit ähnlich dort, wo die Mechanismen dieselben sind, wie hier im Fall Guttenberg.
Kommentar ansehen
25.11.2011 13:31 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@RoBD: >Wenn jemand vor Gericht geladen wird wo über diese sogenannte Stille sms jemand ermittlet wurde liegen da alle SMS in ausgedruckter form die in der Zeit geschrieben wuren dann darfst du erstmal jedem der anwesenden erklären was du da geschrieben hast was du damit meinst und warum du das an den und den geschickt hast ! muss nichts mit dem Fall zu tun haben aber wenn du gewisse dinge nicht weißt ider nicht erklären kannst dann bist du im arsch und so einen scheiß haltet ihr dann für okay ?! <

Wenn Deine SMS-Texte mitgeschnitten wurden, dann hat das nix mit einer Handyortung zu tun, sondern ist eine handfeste Telefonüberwachung. Die gab es auch schon in Festnetzzeiten und wurde auch da schon richterlich angeordnet, wenn es handfeste Verdachtsmomente gegen denjenigen gab.
Und logischerweise ist man dann am Arsch, wenn in den SMS Beweise stecken oder Sätze, die so aussehen wie Beweise.

Wir reden hier über zwei andere Dinge: globi redet über die Polizeifrage "sie waren am xx.xx.2011 um xx:xx Uhr da und da und fünf Minuten später da und da. Was haben sie da gemacht?" und dashandwerk und ich reden über "66 Personen waren zu dem Zeitpunkt in der Nähe des Tatorts oder zumindest ihr Handy war dort, checken sie die alle durch.
Dass Telefongespräche und SMS aufgezeichnet und in einer gerichtlichen Anhörung(!) verwendet werden, ist nochmal ein ganz anderes Thema.

Refresh |<-- <-   1-22/22   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kein Forum für Vollverschleierung, Kritik an "Anne Will"-Sendung
Besucher empört über muslimischen Infostand auf Weihnachtsmarkt
Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?