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23.11.11 11:31 Uhr
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Nordrhein-Westfalen: 250.000 Handyortungen durch die Polizei

Die Polizei in NRW hat auf eine Anfrage der Linken Zahlen zur Handy-Ortung veröffentlicht. 2644 Handybesitzer wurden über ihr Handy im Jahr 2010 überwacht. Laut Innenminister Ralf Jäger gab es 250.000 Ortungen durch Ortungsimpulse, in 2009 waren es noch 320.000.

Juristisch sei die Ortung durch 778 Ermittlungsverfahren abgesichert. Unterschieden werden müsse die Sammlung und Auswertung von Handy-Daten und der in NRW praktizierten Handyortung durch sogenannte "stumme SMS". Durch spezielle Technik gebe es dadurch keine Grundgesetzverletzung.

Ralf Jäger nannte für die Skeptiker auch Beispiele für die erfolgreiche Nutzung. Durch die Ortung sei unter anderem ein Vergewaltiger gefasst worden. Über die Nutzung bei politischen Versammlungen erklärte der Minister, auch dort werde alles zur Verhinderung von Kapitalverbrechen getan.


WebReporter: micluvsds
Rubrik:   Politik / Inland
Schlagworte: Polizei, Handy, Daten, NRW, Grundgesetz, Ortung
Quelle: www.spiegel.de
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23.11.2011 11:37 Uhr von nemesis128
Die Überschrift ist falsch.
Es wurden nur 2644 Handys geortet. Und zwar mit rund 250000 Ortungen - wie es ja auch richtig im Text steht. .
Kommentar ansehen Jop...   
 
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23.11.2011 11:49 Uhr von EvilMoe523
... 2600 erfolgreiche Ortungen von 250.000 Versuchen klingt realistischer :D
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23.11.2011 12:13 Uhr von DerMaus
"Durch spezielle Technik gebe es dadurch keine Grundgesetzverletzung."

Immer schön tricksen, dann kann man das Grundgesetz verletzen ohne es juristisch zu übertreten. So kennen wir unsere "Ordnungshüter"...
Kommentar ansehen Man kann davon   
 
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23.11.2011 13:26 Uhr von SN_Spitfire
halten, was man will, aber wenn dadurch Verbrechen aufgeklärt werden können, oder Täter geschnappt werden, dann ist das für mich eine Legitimation.
Natürlich KÖNNTE man sowas auch zur Überwachung der Bürger nutzen, aber sowas mutwillig dem Staat zu unterstellen, ist so eine Sache.
Primär würde ich sowas gar nicht als nützlich ansehen, solange überhaupt kein Verdacht auf irgendetwas besteht.
Kommentar ansehen @nemesis   
 
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23.11.2011 14:06 Uhr von r0ck3r
Das ist die typische BLÖD/Express-Schlagzeile
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23.11.2011 14:20 Uhr von RoB-D
Für mich ganz klar Eingriff in die Privatsphäre sowas ist nicht nur unter aller sau und wird auch noch von den Politiker schweinen unterstützt würd mal gerne wissen was die sagen würden wenn man deren Handy´s Hackt und den Inhalt offen ins netz stellt... das ist meiner Meinung nach das selbe als wenn man überwacht wird. Die sollen sich mal lieber um wichtigere Dinge kümmern als Handy ortung
Kommentar ansehen @Rob   
 
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23.11.2011 14:34 Uhr von r0ck3r
Lass dich mal nicht von dem reißerischen Titel blenden und fang an zu lesen!!

"Juristisch sei die Ortung durch 778 Ermittlungsverfahren abgesichert."
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23.11.2011 14:36 Uhr von RoB-D
Geht sich nicht darum wie viele es letzten Endes nun waren sondern das dies überhaupt geschieht woher will denn die Öffnetlichkeit wissen was kontrolliert wird was gespeichert wird ?! meinste die sagen die Warheit ?! wohl eher weniger bald ist der Mansch eine kontrollierte Maschiene die auf Schritt und Tritt überwacht wird und das geht nicht !
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23.11.2011 15:10 Uhr von Hasskasper
och Gott! Immer wieder die gleichen blöden Stammtisch-Parolen!
Wen interessiert es denn, wo du dich mit deinem verkackten Handy rumtreibst, wenn du nix verbrochen hast? Wer soll denn damit was anfangen können? Und dann nachher rumschreien: "Die Polizei macht nix und wieso werden die Täter nicht endlich geschnappt?" Von nix kommt nix!
Wer ein Problem damit hat, kann sein Handy ja abschaffen. Brauchte man früher auch nicht. Hauptsache schön an der nächsten Ecke mit Payback einkaufen und mit Kreditkarte im Internet. Herzlichen Glückwunsch. Gehirn einschalten!!!
Kommentar ansehen @r0cker   
 
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23.11.2011 15:40 Uhr von fUkAr
dein kommentar versteh ich nicht..

was hat er denn bitte nicht gelesen??

und was soll das zitat da? 250.000 eigentliche straftaten werden mit 778 Ermittlungsverfahren gerechtfertigt, das ist für dich okay? lol...

aber hier hast du noch was zum lesen: "Diese wurden in 778 Ermittlungsverfahren entweder als Verdächtige oder aber als Kontakte einer verdächtigen Person geführt. Die Stille SMS kann aber auch Ausgangspunkt für eine weitergehende Überwachung sein: Die Funkzellenauswertung. Hier wird direkt an der jeweiligen Sendestation erfasst, welche Aktivitäten über ein eingebuchtes Mobiltelefon durchgeführt werden. " brauch ik jetz nich erklären oder?
http://winfuture.de/...


fast jeder hat ja jetz geschrieben, ach es waren ja nur 2644 handys... wenn ich 1000mal die selbe bank ausraube, bekomm ich dann auch nur eine strafe für eine bank oder was? führt ihr irgendwo eine bank? ich komm vorbei!

"Durch die Ortung sei unter anderem EIN Vergewaltiger gefasst worden", soviel dann doch schon... mensch, na das hat sich ja richtig gelohnt! zum glück zahlt nur der bürger die arbeitsplätze, techniken, und alles was dazugehört für solche effektiven sachen

[ nachträglich editiert von fUkAr ]
Kommentar ansehen polizei - sa - ss   
 
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23.11.2011 18:44 Uhr von JesusSchmidt
aber die ddr war ja sooooooooooo ein unrechtsstaat und die stasi sooooooooooo schlimm.

verarschung total.

EIN vergewaltiger wurde dadurch gefasst? WOW. und wenn der kein händie hätte, würde er immer noch frei herumlaufen, oder wie? gibt es auch irgendwelche bullen, die arbeiten oder passiert da außer eierschaukeln und demonstrantenverprügeln nicht allzuviel?

wirkliche verbrecher betrifft die überwachung nicht. die werden prepaid-karten unter falschen namen anmelden und diese regelmäßig wechseln.

rechtsstaat... LOL
Kommentar ansehen @r0ck3r   
 
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23.11.2011 21:01 Uhr von globi123
Glücklicherweise ist nicht jeder so feige, um beim kleinsten Furz seine Bürgerrechte freiwillig abzutreten! Wie konnten nur die Polizisten der "alten" Garde so viele Verbrechen aufklären, wo doch vor 50 Jahren keiner ein Handy hatte?

Viele Todesurteile aus der NS-Zeit, wurden seinerzeits in Vereinbarung mit geltendem Recht und Gesetzt gefällt und vollstreckt, von willigen Helfern des Regimes, die von ihrer Sache überzeugt waren! Genauso überzeugt wie die Attentäter des 11. September, der Londoner U-Bahn, Bali, auf die USS Cole. Auch die Amerikaner und ihre Allianz der Willigen sahen sich legitimiert, mit erfundenen Beweisen eine Invasion auf den Irak zu starten, bei bisher mehr als 1 Million Menschen ums Leben kamen!

Aber keine Sorge, die Angehörigen der toten Iraker und Pakistani wird es freuen zu hören, dass die aus dem Hinterhalt attackierenden Drohnen nicht sie im Visier hatten, sondern dass sie nur zur falschen Zeit am falschen Ort waren, um Recht und Gesetz zu sprechen! Was jucken einige Kollateralschäden, wenn es nur der Sache dient ...

Handyortung ist was tolles! Früher gab es Verfahren, heute gibt es Ankläger, Richter und Henker in Form eines Drohnenangriffs ... nach geltendem Gesetz!

Handyortung ist schon Klasse ... jeder der in der Nähe eines Tatortes war, wird automatisch im exklusiven Club der Verdächtigten aufgenommen! Scheisse nur, wenn der Tatort nahe einer Bahntrasse oder Flughafens ist ... denn wer in der Nähe ist, muss ja zwangsweise was mit dem Fall zu tun haben, gelle?

Und warum muss Karlsruhe immer wieder erklären, dass gegen geltendes Gesetz verstoßen wurde? Ich meine, unsere "Politiker" und "Gehilfen" können doch Recht von Unrecht unterscheiden ... auch wenn Karlsruhe anderer Meinung ist, oder?
Kommentar ansehen Aber wehe mein handy geht verloren....   
 
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24.11.2011 09:07 Uhr von Ali Bi
... da kann ich auch nicht zur Polizei und sagen SCHICKEN SIE MAL NE STILLE SMS damit ich mein Handy wiederfinde.

Das kann ich dann abschreiben, hätte mir sicher auch schon viel Geld gespart.
Kommentar ansehen was seit ihr Birnen   
 
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24.11.2011 09:14 Uhr von dashandwerk
Hahahahaha
wie geil.

Dank der neuen Technik kann ich meinen Laptop mit einer Software versehen der mir bei Diebstahl Bilder und Screenshots sendet.

Mein Auto mit GPS Sender ausstatten um ihn bei Diebstahl zu Orten oder um zu wissen wo meine Frau gerade ist.Selbst neue Autos senden von alleine Daten an Werkstätten.

Mein Handy verrät alles über mich. Und das sogar freiwillig.
Weil ich Apps gestatte meinen Standort weiter zu leiten oder meine Anrufe zu protokollieren.

Ich gebe über Facebook Auskunft über meine Freunde und mein Freizeitverhalten.

Durch Kundenkarten werde meine Daten gesammelt wann ich was, wo kaufe

In I-Net Foren lasse ich meiner Gesinnung freien lauf.

All das gebt ihr ohne eine richterliche Anordnung freiwillig über euch Preis.

Verurteilt aber die Polizei die Verbrecher durch Handyortung ( wir reden hier nicht von Abhören oder Überwachung der Gespräche, es geht rein um den Standort ) zu finden versucht.

Und wenn sie mit dieser Technik euer geklautes Handy, Laptop , Auto usw. wiederbringen ist es Ok.

Aber den Standort eines Vergewaltigers zu bestimmen um ihn Festzunehmen ist natürlich ein enormer Eingriff in seine Privatsphäre. Gut er darf sein Glied in die Privatsphäre einer anderen Person bohren, ihn aber zu Orten ist schon ne Schweinere, menschen verachtend, mit der Stasi und den NS Verbrechen gleichzusetzen.

hahahahaha ich sag ja ihr seit so geil.
Kommentar ansehen @dashandwerk   
 
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24.11.2011 10:12 Uhr von globi123
Du bist wohl ein Anhänger des Axel-Springer-Clus, gelle?

Nicht jedes Opfer kennt die Handynummer des Täters und nicht alle Handyortungen galten der Identifizierung von Sexualstraftätern. Tatsächlich werden unschuldige und zuvor nicht verdächtigte Personen in einen inneren Ermittlungskreis hinzugezogen!

Ein Paradebeispiel für die Hexenjagt ist aktuell der Fall um die ermordete Polizistin! Laut einer Äusserung einer Dumpfbacke von Ermittler, haben die Medien jetzt das Opfer bezichtigt, dass sie Kontakt zur rechten Szene und ihren Mörder gekannt zu haben. Das wurde jetzt als Unsinn wiederrufen, nachdem die Medien aber die Familie mit den Vorwürfen gequält hatten!

Zitat: Der Mord scheint eine Beziehungstat gewesen zu sein ... Sie hatte Kontakte zur rechten Szene ....

Keine Beweise, Keine Fakten ... einfach so als unbegründeter "Verdacht"! Der Typ der den Mist verbreitet hat, gehört vor Gericht!
Kommentar ansehen dashandwerk   
 
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24.11.2011 12:19 Uhr von fUkAr
dir ist schon klar, das dir deine tolle neue technik nur zur überwachung/protokollierung nutzt? die regierung/firmen würden sich freuen, wenn es mehr menschen wie dich geben würde.. scheiß auf teure freiwillige studien, wir überwachen/spionieren einfach direkt jeden (den der es auch nicht will)...

meinst du ehrlich, wer dir dein scheiß klaut, hat kein plan wie er diese sachen als erstes abschaltet? lol

[ nachträglich editiert von fUkAr ]
Kommentar ansehen ähmm   
 
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24.11.2011 14:19 Uhr von dashandwerk
Es geht darum einen Tatverdächtigen oder Täter der bekannt ist zu finden.

Also z.Bsp. der Täter xy hat die Nr. xxxz
Nun wird das Handy mit dieser Telefon Nr. geortet.
Damit man weiß wo sich diese Person aufhält.
Gut sie könnten auch auf der Straße Passanten / Freunde befragen oder wie früher einfach suchen.

Aber warum nicht die Suche vereinfachen in dem sie moderne Ermittlungsmethoden verwenden.

Und du findest es ehrlich gesagt als schlimm wenn bei einem Überfall, Entführung oder ähnlichem die Handy Nr. von Personen die sich zur Tatzeit im näherem Umkreis des Tatort aufhielten, zu ermitteln?

Ernsthaft?

Dann bist du auch gegen groß angelegte DNA Tests oder Fingerabdrücke?

Diese Handyortung ist nur ein Schritt der Polizei um mit den Möglichkeiten der Kriminellen mit zu halten.

Aber zu deinem Post.

Sag mir bitte was das mit Axel Springer zu tun hat?

Was hat das mit deinem geschilderten Fall zu tun?

Du wirfst 2 völlig verschiedene Themen wahllos durcheinander.
Kommentar ansehen @dashandwerk   
 
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24.11.2011 20:09 Uhr von globi123
Es geht nicht um die Ortung von Kriminellen, denn die sind in der Regel Unbekannt und werden gewiss am Tatort nicht ihr Handy benutzen! Es geht um die Überwachung und Auswertung von Handydaten, egal ob Ton, Bild, Videos, Positionsdaten, Bewegungsprofile und Texte!

Wie bei einem Massengentest ist dabei nicht mal gewährleistet, dass es den "Schuldigen" trifft! Es ist die Umkehr der Beweisast, wo i.d.R. hunderte Menschen beweisen müssen, dass sie eine Tat nicht begangen haben!

Ist es der "möglichen" (aber nicht gesicherten) Aufklärung einer Strafsache wert, in die Privatsphäre von Millionen Menschen einzudringen und dies, ohne es ihnen zu sagen?
Kommentar ansehen Mich erschreckt das Verhältnis...   
 
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24.11.2011 22:02 Uhr von jonnyswiss2
von 2644 Überwachungen zu einem erfolgreich gelösten Verbrecherfall....
Was ist mit den anderen 2643? Wunden die aus Spass überwacht - oder was?

Sehr an der Rechtsbarkeit Zweifeln lässt mich auch folgender Satz:
"Insgesamt wurden 2010 in NRW 494.955 Tatverdächtige ermittelt."

Irgendwie sind diese Aussagen nicht schlüssig!
Kommentar ansehen @globi123   
 
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24.11.2011 23:41 Uhr von Schwertträger
>Es geht nicht um die Ortung von Kriminellen, denn die sind in der Regel Unbekannt und werden gewiss am Tatort nicht ihr Handy benutzen!<

Doch, tun sie.
Genauso, wie es auch im Jahr 2011 immer noch Fingerabdrücke des Täters an Tatorten gibt, obwohl die zu vermeiden wohl schon seit 50 Jahren Standard eines jeden Kriminellen sein sollte.

Ich weiss, worauf Du im Grunde hinaus willst, und Du liegst auch nicht völlig falsch damit, aber auch früher schon, sagen wir 1950, wurden, wenn am Tatort ein roter Citroen gesehen wurde, alle Personen mit roten Citroens überprüft. Da mussten die Citroen-Besitzer auch mehr oder weniger ein Alibi vorweisen, wenn sie nicht in die Gruppe der näheren Verdächtigen rücken wollten.
Hier werden per Handy-Überprüfung alle Leute überprüft, die zum Tatzeitpunkt relativ sicher in der Umgebung des Tatortes waren. Das könnte man auch tun, in dem man nach einem, sagen wir, Banküberfall rundrum alles sofort absperrt und niemanden raus lässt, bis man die Personalien gesichert hat. Wurde und wird auch gemacht. Ist im Grunde ähnlich.

Wichtig ist eigentlich, dass Daten nicht ohne Überprüfung endlos gespeichert und nicht wahllos verknüpft bzw. irreführende Profile angelegt werden, die gar nicht zutreffend sind. DA liegt der Hase im Pfeffer.
Kommentar ansehen Schwertträger   
 
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25.11.2011 03:15 Uhr von globi123
"Hier werden per Handy-Überprüfung alle Leute überprüft, die zum Tatzeitpunkt relativ sicher in der Umgebung des Tatortes waren."

Nein, es wird derjenige erfasst, auf den das geortete Handy registiert wurde, was nicht zwangsweise der Nutzer des Handys sein muss (Beispiel: Kinder können keine Handyverträge abschließen!) und auch gar nicht der Position des Nutzers entsprechen muss! Wie oft habe ich schon mein Handy zu Hause, im Büro oder im Auto vergessen?

Und dein Beispiel mit dem Alibi ... kaum zu glauben, dass ich das immer wieder erklären muss: In unserem Rechtsstaat gilt die Unschuldsvermutung und bis die Staatsanwaltschaft/Polizei nicht das Gegenteil beweisen kann, bist du unschuldig! Es ist nicht deine Aufgabe, jemanden davon zu überzeugen, dass du unschuldig bist - das bist du automatisch!

Ein Beispiel: Du und dein Partner/Partnerin fahrt am Freitag zu einer Veranstaltung nach Berlin! Ihr habt bei der Rückkehr die Tankquittung und du wurdest beim Bezahlen in der Tankstelle gefilmt, die Restaurantrechnung und die Tickets von der Oper hast du ebenfalls noch! Einige Tage nach eurer Rückkehr meldet sich die Polizei bei dir und bittet dich zu einem Gespräch aufs Revier, mit dem Hinweis auf eine Vergewaltigung in dem Nachbarschaft, weil dein Handy, dass du zu Hause gelassen hast, in der Nähe geortet wurde!

1.) Die Einladung aufs Revier ist freiwillig, du musst da nicht erscheinen!

2.) Du brauchst nichts zu sagen, nichts zu beweisen, schon gar nicht dein Alibi! Du musst noch nicht einmal sagen, dass du weg warst und dein Handy zu Hause vergessen hast!

3.) Die Abgabe der DNA, sofern nicht von einem Richter angeordnet, ist freiwillig und kann verweigert werden!

Du darfst nur keine Falschaussage machen, die Kooperation kann aber verweigert werden und dafür musst du dich nicht einmal rechtfertigen!

Versteh mich nicht falsch: Du darfst natürlich kooperieren - was auch die Meisten machen, aber bei einer Handyortung verhält es sich genau umgekehrt: Du wirst erst gar nicht gefragt, ob du damit einverstanden bist, dass man dein Handy ortet, es wird einfach gemacht!

Ich hasse diese Entmündigung des Bürgers und noch mehr diese Penner, die Fremden immer alles über Einen erzählen müssen! Ihr kennt solche Leute bestimmt .. die Tratschweiber, die einfach ihr Maul net halten können!


[ nachträglich editiert von globi123 ]
Kommentar ansehen @Schwertträger   
 
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25.11.2011 03:53 Uhr von globi123
Ein anderes Beispiel: Du willst eine Straftat begehen und vergisst absichtlich dein Handy mehrere Stunden vorher im Taxi, im Cafe oder verschickst es via Paket an dich selbst oder wirfst es auf ein vorbeifahrenden LKW! Was sagt das Bewegungsprofil nun aus?

Die Gefahr ist einfach zu groß, dass dem Bewegungsprofil einfach zu viel Beweiskraft zugerechnet wird, die es nicht verdient! Ach wenn viele Kids heute das Gegenteil beweisen, so soll es noch immer Menschen geben, die auch mal 5 Minuten ohne ihr Handy existieren können!
Kommentar ansehen Ich sag ja.   
 
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25.11.2011 04:09 Uhr von dashandwerk
Du liest die Quelle?
Du verstehst auch worum es geht?

Quelle:
Im bevölkerungsreichsten Bundesland hat die Polizei 2010 insgesamt 2644 Anschlussinhaber per Handy-Ortung überwacht.
2010 verschickte die Polizei demnach mehr als 250.000 sogenannte Ortungsimpulse an Handys, um den Aufenthaltsort von Zielpersonen zu überprüfen.

Das hat nichts mit Rasterfahndung oder ähnlichem zu tun.
Da wird auch nicht aus blauem Dunst einfach mal geortet wer gerade mal am Bahnhof rumhängt.

Es geht dabei nur darum den Aufenthaltsort eines Tatverdächtigen ( Täter ) ausfindig zu machen.

Wo du dich mit deinem Handy aufhälst und mit wem du wann und wie lange telefonierst, speichert eh dein Telefonanbieter oder der Hersteller deines Handys. Selbst deine Fotos die du mit deinem Handy machst können vom Hersteller eingesehen werden.

Aber das ist ja nicht so tragisch.

Hauptsache du regst dich darüber auf das mit Hilfe der Handyortung eine Zielperson lokalisiert wird und dann Festgenommen werden kann.

Gut, besser ist es natürlich das der Netzbetreiber und Hersteller alles über dich wissen. Die nehmen dich ja nicht fest, verkaufen nur deine Profildaten an jedem der dafür bezahlt.
Kommentar ansehen @globi123   
 
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25.11.2011 04:22 Uhr von Schwertträger
>... kaum zu glauben, dass ich das immer wieder erklären muss: In unserem Rechtsstaat gilt die Unschuldsvermutung und bis die Staatsanwaltschaft/Polizei nicht das Gegenteil beweisen kann, bist du unschuldig!<

Das musst Du nicht erklären, das steht so im Gesetz und ich kenne die Passage.
Allerdings ist es auch kaum zu glauben, dass man immer wieder erklären muss, dass es so nur bedingt funktioniert. Man muss da strikt zwischen Ermittlung und Gerichtsverfahren unterscheiden.
Wenn man in meinem Beispiel mit dem Citroen vor Ort war und kein Alibi hat, ist man Tatverdächtiger und es werden weitere Ermittlungen bezüglich der eigenen Person vorgenommen, um eben die nötigen Beweise für eine Schuld zu suchen, oder sich enttäuscht einem anderen Verdächtigen zuwenden zu müssen, wenn verlässliche Unschuldsbeweise auftauchen.


>Nein, es wird derjenige erfasst, auf den das geortete Handy registiert wurde, was nicht zwangsweise der Nutzer des Handys sein muss<

Das ist mir klar. Deshalb schrieb ich: ".... relativ sicher am Tatort waren".
Die Wahrscheinlichkeit dafür ist keineswegs gering. Sicher vergessen Menschen ihre Handys zuhause und auch Kinder haben Handys, die auf ihre Eltern zugelassen sind, aber die allermeisten Leute haben ihr eigenes Handy bei sich.
Es werden also lediglich die Leute angeschaut, die mit hoher Wahrscheinlichkeit persönlich zum Zeitpunkt, sagen wir, des Banküberfalls vor Ort waren. Die kann man/muss man dann alle befragen und behält nur diejenigen weiterhin im Auge, bei der sich bei eben dieser Befragung weitere Anhaltspunkte ergeben. Oder wenn die erfasste Telefonnummer schon einmal im Zusammenhang mit einer Straftat aufgefallen ist. Das hat man mit Festnetznummern schon immer so gemacht. Der große Teil, wenn nicht alle der Nummern verschwindet wieder aus den Akten, wenn sie nicht mit dem Fall zusammenhängen.


>Ein anderes Beispiel: Du willst eine Straftat begehen und vergisst absichtlich dein Handy mehrere Stunden im Taxi....<

So pfiffig sind aber nur geschätzte 5% aller Kriminellen.
Dass dem Bewegungsprofil nicht ZU viel Gewicht beigemessen werden darf, da stimme ich Dir ja zu.


Deine Punkte 1-3 sind mir auch bekannt, in der Realität aber nichts wert. Denn wenn ich nicht auf´s Revier gehe, die Abgabe der DNA verweigere oder kein Alibi nenne, habe ich auf einmal erst richtig interessierte Leute am Hacken. Nicht zu kooperieren lohnt sich eigentlich nur, wenn man schuldig ist, weil man dann evtl. die Chance hat, nicht noch selber die Beweise zu liefern, die gebraucht werden. Die Unschuldigen jedoch handeln sich nur unendlich viel Unanehmlichkeiten und Druck ein.


>aber bei einer Handyortung verhält es sich genau umgekehrt: Du wirst erst gar nicht gefragt, ob du damit einverstanden bist, dass man dein Handy ortet, es wird einfach gemacht!<

Nicht einfach, es braucht schon einen richterlichen Beschluss dazu.
Und genau genommen bringst Du zwei Zeilen weiter selber den passenden Vergleich. Wenn Polizisten Dritte fragen, ob sie Dich zu der und der Zeit an dem und dem Ort gesehen haben, dann ist das im Grunde das Gleiche wie eine Handyortung. Und da wirst Du auch nicht vorher gefragt. Ich denke, dass genau dieser Umstand der Grund ist, warum die Handyortung überhaupt als Fahndungs- und Ermittlungsmethode legitimiert wurde.

Viel schlimmer finde ich es, dass private Dienstleister so etwas anbieten dürfen und sich jeder Hans und Franz nach meinem momentanen Aufenthaltsort erkundigen kann. Ein Polizist kriegt ggf. hinterher wenigstens noch ein böses "Du! Du!", wenn er geortet hat, es aber nicht durfte, die Privaten jedoch nicht.
Dort sehe ich auch deutlich mehr Gefahr als in unserem Staat. von dem fühle ich mich eigentlich wesentlich weniger bedroht.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
Kommentar ansehen @dashandwerk   
 
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25.11.2011 05:00 Uhr von globi123
So lange man noch nicht verurteilt wurde, ist man ein Verdächtigter und kein Täter! Bitte den kleinen aber feinen Unterschied demnächst beachten! Und das Missverhältnis zwischen der Anzahl der Ortungsimpulse und Festnahmen zeigt doch au, dass es nicht um Festnahmen ging, sondern um Überwachungen - teils über einen längeren Zeitraum! Das widerspricht deiner These, wonach die Gesuchten nur Gefunden werden mussten - dafür brauchts keine "tausende" Standortbestimmungen!

@Schwertträger
Wir argumentieren irgendwie aneinander vorbei. Ich sehe es ja ein, dass du den Standpunkt vertrittst, dass man sich "verdächtigt" macht, doch in unserem Rechtsstaat ist dies legal und kein legitimer Grund für eine Vorverurteilung seitens der ermittelnden Behörden!

Nochmals: Mir gehts nicht darum, die Reduzierung des Kreis der Verdächtigten zu behindern, sondern zu vermeiden, dass Unschuldige erst in den engeren Kreis der Verdächtigen aufgenommen werden! Die Stasi war ein Paradebeispiel für das was passiert, wenn ein Staatsorgan mit grenzenlosen Befugnissen im "trüben" fischt, in der Hoffnung, dass man irgendwann was Brauchbares erwischt!

Frag mal die Besucher der Birkler-Behörde, wie Scheisse die sich wohl gefühlt haben, als sie nach der Akteneinsicht feststellten, wer sie alles ausspioniert hat, warum und weshalb! Oftmals war es "Zufall", dass man in den engeren Kreis der Überwachung geriet, teils auch wegen Skuriller Umstände oder auch, weil irgendwer irgendwo mal mit dem Finger auf jemanden gezeigt hat!

Obwohl ich kein Fan des Ex-Politikers Guttenberg bin/war, so fand ich die Stasi-Mentalität der User dieser Guttenplag oder wie die Plattform hieß, einfach nur zum kotzen. Das zeigte exemplarisch auf, dass der Drang, andere Menschen zu denuzieren und gar zu zerstören, wohl fester in der Gesellschaft verankert ist als ich es für möglich hielt! Und wie jedes System, trifft es irgenwann auch Unschuldige!

Es heisst, die Würde des Menschen ist unantastbar .. vielleicht sollte es heissen die Würde des Menschen ist nur ein Ortungsimpuls weit entfernt!

[ nachträglich editiert von globi123 ]

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