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Republikanische Präsidentschaftskandidaten buhlen um christliche Wählerstimmen

Beim "Thanksgiving Family Forum" in Iowa, USA, buhlten mehrere republikanische Präsidentschaftskandidaten um die Wählergunst bibeltreuer Christen. Dabei fielen teils fragwürdige Aussagen, wie etwa die von Rick Santorum, der meinte, Gottes Gesetz solle mit US-amerikanischem Gesetz übereinstimmten.

Als Beispiel nannte er Abtreibung. Herman Cain ist der Ansicht, dass die gläubigen Menschen den Ungläubigen zu passiv gegenübertreten und sich lieber wehren sollten. Wenn es nach Rick Perry geht, sind Nicht-Christen ohnehin zu bedauern, da jeder ein Loch im Herzen hat, das nur Jesus füllen kann.

Michele Bachmann meinte, dass ihr Weltbild biblisch ist. Gott hat den Menschen erschaffen, somit auch die Regierung und diese steht auf Gottes Schultern. Letzteres wird mit einem Verweis auf das Buch Jesaja verifiziert. Ron Paul sagte hingegen, dass Glaubensfreiheit auch für Atheisten gelten soll.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kandidat, Wahlkampf, Republikaner, Bibel, Christentum
Quelle: www.slate.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2011 20:41 Uhr von Again
 
+0 | -0
 
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Hier gibts ein Video der Veranstaltung: http://www.citizenlink.com/...

Cain sagte wörtlich: "We have maybe pushed back, but as people of faith, we have not fought back." Mit "fight" meint er, dass man den Mut haben soll seinen Glauben überall zu zeigen. Video ca. (53:00)

Newt Ginrich war auch da, aber mir ging leider der Platz aus,
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22.11.2011 20:50 Uhr von Rechthaberei
 
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Religiös korrekt heißt das übrigens nicht: Gläubige und Ungläubige und auch nicht Theisten und Atheisten, sondern Gläubige und Wissende.

[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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22.11.2011 21:58 Uhr von shadow#
 
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@H311dr1v0r: Außer für Schwule, Frauen die eine Abtreibung hatten, Andersgläubige - und ganz besonders nicht für Atheisten die an Evolution ´glauben´.
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22.11.2011 22:03 Uhr von Katzee
 
+6 | -3
 
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Christliche Wähler? Wohl eher ungebildete, engstirnige Hinterwäldler - ups, das sind wohl christliche Wähler, denn viele Menschen, die sich selbst ob ihres "christlichen Glaubens" auf die eigene Schulter klopfen, sind eben ungebildete, engstirnige Hinterwäldler. "Gott und ich haben beschlossen...." Und wer nicht der selben Meinung ist, muß ein Atheist oder Satanist sein. G. W. Bush war ein typischer Vertreter dieser Fraktion - und wir alle wissen, wieviel Gewalt er im Namen Gotten und des Profits verübte.
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23.11.2011 00:51 Uhr von Pils28
 
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Religion ist wie ein Penis: Es ist in Ordnung einen zu haben. Es ist in Ordnung stolz darauf zu sein. Aber bitte, nicht in der Öffentlichkeit raus holen und damit umher wedeln. Und bitte nicht versuchen ihn in den Hals meiner Kinder zu schieben.

Spruch ist geklaut aber passt sehr gut.
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23.11.2011 05:16 Uhr von Perisecor
 
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Republikaner versuchen in Iowa kurz vor Thanksgiving bibeltreue Wähler mit fragwürdigen religiösen Aussagen zu gewinnen?

Ich bin entsetzt. Das konnte natürlich niemand kommen sehen. Und natürlich ist das nichts, was zu absolut jeder Wahl passiert.
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23.11.2011 05:33 Uhr von Perisecor
 
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@ Terrorstorm: "in der breiten Masse"

Soso. Die breite Masse. Das ist ja eine spannende Aussage.


"Was unterscheidet uns (Deutschland) so sehr von den USA"

Da gibt es einige Punkte
- wegen religiöser und anderer Ansichten vertriebene Menschen aus Europa (und anderen Ländern) siedelten in die USA über und dürfen dort ihre Religion ausüben und ihre Meinung behalten
- Iowa ist fast halb so groß wie Deutschland, hat aber nur etwa 3 Millionen Einwohner. Auch die ländliche Bevölkerung Deutschlands ist deutlich christlicher eingestellt als die Menschen in den Städten.
- Die USA an sich sind deutlich größer als Deutschland, haben mehr Einwohner und können noch schlechter verallgemeinert werden, als Norddeutsche und Bayern.


Wenn ich mir jetzt aber so dein Posting näher anschaue, dann frage ich mich, was so einer wie du eigentlich aussagen möchte, außer, dass er selbst definitiv cleverer ist, als der dümmste Bauerntölpel in Iowa?

"(mal abgesehen davon, dass die ohne uns nichtmal einen Kühlschrank bauen könnten)"

Von solch konkret dämlichen Aussagen mal abgesehen beweist dein Posting mal wieder, dass du denkst, die USA wären ein kleines Dorf wo jeder die gleiche Meinung und Ansicht hat.

Linde wäre übrigens ohne Joule und Thomson (Briten!) aufgeschmissen gewesen und als es in Europa gerade mal die erste Kühlschrankfabrik gab, waren diese in den USA schon Standard.

Gleichwohl frage ich mich, wie arm dran man sein muss, um sich an einer teiltechnischen Errungenschaft aufzugeilen, welche eine wildfremde Person 150 Jahre zuvor entwickelt hat.
Ich bin mir aber sicher, dass du mir das beantworten kannst, Mr OhneMichGäbsKeineKühlschränkeAlta Terrorstorm.
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23.11.2011 08:21 Uhr von Again
 
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Perisecor: "Ich bin entsetzt. Das konnte natürlich niemand kommen sehen. Und natürlich ist das nichts, was zu absolut jeder Wahl passiert."
Naja, man sieht vieles kommen und trotzdem kann es eine News Wert sein. Ich dachte mir auch schon, dass die Bayern gestern gewinnen ;-)
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23.11.2011 08:29 Uhr von Perisecor
 
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@ Again: Deine News ist völlig in Ordnung, das bescheuerte und gespielte Entsetzen in den Kommentaren nervt.
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23.11.2011 09:50 Uhr von artefaktum
 
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"Ron Paul sagte hingegen, dass Glaubensfreiheit auch für Atheisten gelten soll."

In der Tat. Freiheit gilt immer für alle(!) Menschen. Sonst ist es keine Freiheit. In den USA ist das aber wohl nicht selbstverständlich, weshalb man es nochmals betonen muss.

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