Republikanische Präsidentschaftskandidaten buhlen um christliche Wählerstimmen
Beim "Thanksgiving Family Forum" in Iowa, USA, buhlten mehrere republikanische Präsidentschaftskandidaten um die Wählergunst bibeltreuer Christen. Dabei fielen teils fragwürdige Aussagen, wie etwa die von Rick Santorum, der meinte, Gottes Gesetz solle mit US-amerikanischem Gesetz übereinstimmten.
Als Beispiel nannte er Abtreibung. Herman Cain ist der Ansicht, dass die gläubigen Menschen den Ungläubigen zu passiv gegenübertreten und sich lieber wehren sollten. Wenn es nach Rick Perry geht, sind Nicht-Christen ohnehin zu bedauern, da jeder ein Loch im Herzen hat, das nur Jesus füllen kann.
Michele Bachmann meinte, dass ihr Weltbild biblisch ist. Gott hat den Menschen erschaffen, somit auch die Regierung und diese steht auf Gottes Schultern. Letzteres wird mit einem Verweis auf das Buch Jesaja verifiziert. Ron Paul sagte hingegen, dass Glaubensfreiheit auch für Atheisten gelten soll.