Sternentstehung: Forscher simulieren die Entstehung von Sternbausteine im Labor
In Wien haben Forscher von der Innsbruck Universität mit einer selbst konstruierten Maschine die Relationen in interstellaren Wolken nachgeahmt. Obwohl man im Labor mit wenigen Molekülen arbeiten konnte, brachten die Experimente bereits neue Erkenntnisse zu Tage.
Bei niedrigen Temperaturen bilden sich in den Weltraumwolken neue Moleküle. In manchen Gegenden können sich dadurch mit Hilfe der Schwerkraft, innerhalb von mehreren Millionen Jahren, Partikel zusammenballen.
"Wenn die dichtesten Kerne dieser molekularen Wolken dann noch weiter durch die Schwerkraft kollabieren, dann entstehen Sterne", so laut Roland Wester vom Institut für Ionenphysik und Angewandte Physik der Universität Innsbruck.