22.11.11 17:36 Uhr
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Türkei: Syriens Machthaber Baschar al Assad soll zurücktreten

Die Staatsführung in Syrien steht außenpolitisch und innenpolitisch derzeit extrem unter Spannung. Nun ging der einstige Verbündete, die Türkei, sogar noch einen Schritt weiter und ließ verlauten, Assad solle zurücktreten.

Machthaber Assad sagte im Vorfeld bereits, dass er, wenn nötig, bis zum Tode kämpfen werde und auch hierauf ging der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan ein, indem er es als Feigheit betitelte, wenn man gegen das eigene Volk vorgehe.

Die rhetorische Spitze war damit noch nicht erreicht, Erdogan nannte sogar die Namen von Adolf Hitler und Nicolae Ceausescu als Beispiele für Diktatoren. Assad solle von diesen lernen und auch vom Ende des Muammar al Gaddafi.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Syrien, Forderung, Baschar al-Assad, Machthaber
Quelle: www.tagesschau.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2011 17:36 Uhr von FrankaFra
 
+3 | -3
 
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Diese Äußerung kommt nachdem gestern zwei Reisebusse mit Türken drin beschossen wurden.
Auch Abdullah II. von Jordanien hat Assad zur Abdankung aufgefordert.
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22.11.2011 17:59 Uhr von Konstantin.G
 
+4 | -9
 
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völlig ok. der Vergleich von Erdogan ist trifft zu. Die Türkei hat lange genug nur zugeschaut wie die Demonstranten im Laufe des arabischen Frühling von Soldaten niedergemetzelt wurden. Sowas erhitzt natürlich nicht nur die Gemüter in der Türkei. Da aber in Syrien nicht so viel Öl ist, interessieren viele westlichen Länder wenig über die momentane Lage der Syrier.
Das Foto oben ist von vor dem arabischen Frühling, als noch mehr westlichen Staaten die Klinke Assads putzten um Auträge in Milliardenhöhe zu bekommen. Da ging Assad auch nicht so gegen die Demonstranten vor wie es nach dem arabischen Frühling der Fall ist.
Die Forderung von Erdogan nach demokratischen Wahlen in Syrien blieb unbeantwortet.
Die Türkei hat nichts gegen das syrische Volk, im Gegenteil, die Türken empfinden sehr viel Sympatie für Syrier und möchten ihr wohl.
Mal sehen wie lange der "Westen", der in Lybien so scharf auf "Demokratie" war, mit Doppelmoral gegen die syrische Diktatur schweigt.
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22.11.2011 18:07 Uhr von FrankaFra
 
+4 | -7
 
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Konstantin: Du weisst aber schon, dass die, die dort rumballern, nicht Assads Leute sind, oder?


Ich möchte dir auch wohl. (lol)


[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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22.11.2011 19:01 Uhr von ixtci
 
+4 | -4
 
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Franka: du lebst ja auch schon so lange in Syrien, dass du das beurteilen kannst.
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22.11.2011 19:35 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -3
 
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ixtci: Oh, und du lebst bereits seit dem 22.11.2011 hier und kennst mich schon?
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22.11.2011 20:42 Uhr von Volksfreund
 
+2 | -3
 
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Der Obertürke: scheint langsam an Größenwahn zu leiden. Will er sich mit den Zionisten anlegen oder mit dessen Feinden?

Langsam muss er sich mal entscheiden.
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22.11.2011 22:46 Uhr von MikeBison
 
+1 | -3
 
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Ein Held: Die kranken Spinner, die Gadaffi verteidigt haben, werden auch Assad verteigen.
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23.11.2011 01:07 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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...jetzt auf einmal tut sich Erdogan groß?

Nachdem der Westen schon lange intervenieren wollte, es lediglich an Russland und China gescheitert ist?

Nachdem selbst die arabische Liga fragende Blicke in die Runde geschickt hat? Naja, die dürfen ja auch staunen. Bei Libyen hat man sich im Sicherheitsrat wenigstens enthalten.

...und nun, wo Erdogan genau weiss, wie die Stimmverhältnisse stehen und wer seine Worte untermauern könnte, da tritt er aus dem Schatten. Ähnlich wie in Libyen, wo er solange gewartet hat, bis die NATO schon in vollem Lauf war, die Dinge in Stein gemeisselt waren... da ist er auf einmal von seiner "Neutralität" und der "Nichteinmischung" in "Innere Angelegenheiten" abgerückt...

...ein Wendehals ist der Typ, nicht mehr.

...zudem sehr leicht daran zu erkennen, das ihm die Luft an seiner südlichen Grenze gerade ein wenig dünn wird. Ganz zu schweigen von den Implikationen, die der schon erwähnte Beschuss von Reisebussen mit Türken (!!!!) an Bord mit sich bringt. Da ändern sich natürlich die Dinge von heute auf morgen.

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