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Sozialwissenschaftlerin: Migranten müssen sich der deutschen Kultur anpassen

Die Sozialwissenschaftlerin und Publizistin Necla Kelek hat bei ihrer Buchvorstellung in Konstanz erklärt, dass Migranten in der Pflicht stehen, sich der deutschen Kultur anzupassen.

Des Weiteren sagte sie, dass auch die Deutschen ihren Anteil dazu beitragen müssen und kritisierte: "Die Deutschen können den Einwanderern oft nicht sagen, was unsere Gesellschaft ausmacht."

Letztes Jahr stellte die Soziologin "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin vor. Bei der aktuellen Veranstaltung in Konstanz stellte sie ihr eigenes Buch "Himmelsreise" vor. In dem Buch warnt die Autorin vor einer islamischen Parallelwelt in Deutschland.


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WebReporter: Captain-Iglo
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kultur, Integration, Migrant, Migration, Anpassung
Quelle: www.suedkurier.de

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55 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2011 15:30 Uhr von Captain-Iglo
 
+65 | -20
 
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Ich bewundere Frau Necla Kelek für ihren Sachverstand und besonders für ihren Mut, auf Missstände in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen.
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22.11.2011 15:37 Uhr von Bayernpower71
 
+27 | -27
 
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""Die Deutschen können den Einwanderern oft nicht sagen, was unsere Gesellschaft ausmacht." "

Vielleicht das BGB mal auf "migrantisch" übersetzen?

Migrantisch deshalb, da mehrere Sprachen erforderlich sind.
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22.11.2011 15:48 Uhr von Konstantin.G
 
+18 | -84
 
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22.11.2011 15:56 Uhr von tutnix
 
+13 | -27
 
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22.11.2011 16:15 Uhr von dziebel
 
+38 | -8
 
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zumindest sollten sie kapieren, dass sie jetzt in deutschland sind und es nicht mehr alles so läuft wie in ihrem land. das schließt bräuche, gesetze, etc.
d.h. das der türkische bruder nicht den deutschen freund seiner schwester verprügelt, weil er beide beim knutschen erwischt hat - religion hin oder her...

er sollte ihn lieber auf nen döner einladen ;)

[ nachträglich editiert von dziebel ]
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22.11.2011 16:49 Uhr von m.a.i.s.
 
+7 | -14
 
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Und: Ring frei zur neuen Migrationsdiskussion. Jetzt gehts wieder richtig los.

In ein paar Minuten hauen wieder alle aufeinender ein und bezeichnen sich gegenseitig als Verbrecher und Nazis.

Viel Spaß dabei, aber ich klinke mich an der Stelle aus!
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22.11.2011 17:01 Uhr von Nico2802
 
+10 | -7
 
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Was ist denn deutsche Kultur? Ich glaube, Deutschland ist das einzige Land, in dem es normal ist, dass Parallelgesellschaften existieren. Man schaue sich nur mal die verschiedenen Bundesländer an. Ich sollte auch mal ein Buch über Integration schreiben, damit kann man zurzeit wohl ordentlich Kohle scheffeln.
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22.11.2011 17:22 Uhr von LoneZealot
 
+13 | -35
 
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22.11.2011 18:50 Uhr von K-rad
 
+8 | -16
 
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Die Frau ist schlau , schlau genug den Trend in diesem Land zu erkennen und es auszunutzen. Sie macht im Grunde das selbe wie der Sarrazin. Sie sagt genau das was das Volk hören will und füllt sich damit die Taschen. Ob es sich dabei um die Wahrheit handelt oder nicht ist völlig egal. Der Mensch glaubt ohnehin das was er gerne als Wahrheit hätte. Sarrazin hat seine Millionen geschefflt und nun geniesst er sein Leben. Diese Trittbrettfahrerin macht das selbe und topt es indem sie selbst Migrantin ist und die eigene Nestbeschmutztung dadurch noch glaubwürdiger erscheint. Ja das liebe Geld. Da wirft man Moral und Verantwortung schonmal gern über Bord.
Man stelle sich nur mal vor diese Frau würde einen Ratgeber schreiben wie man sich besser integrieren könnte. Es würde keinen Menschen interessieren und erst recht nicht die Medien. Das diese Menschen mit ihren Hetzbüchern reich werden spiegelt lediglich die geistige Armut in Deutschland wieder.
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22.11.2011 19:23 Uhr von ElChefo
 
+9 | -3
 
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...und es braucht erst eine Sozialwissenschaftlerin mit migrationsbehintergrundetem Namen, um das festzustellen? Nicht falsch verstehen, meinen Respekt hat die Frau,... aber mussten denn alle anderen, die das vorher sagten, mit der Nazi-Keule erst tot gehauen werden, bevor man es einsieht?


@Lone

Die gute Frau wird eher akzeptiert als sämtliche U-Bahn-Schläger, grauen Wölfe und Dauerstraftäter.
Korrektur: Sie IST akzeptiert. Im Gegensatz zu (siehe letzter Satz). Und... sie wird wegen ihrer Standpunkte auch aus den eigenen Reihen bedroht.

...und betrachtet man es nüchtern: Die FAZ kritisierte, das etwa in einer Petition, die sie mit trug, zu wenig Migrationsforscher den Punkt "Türken und Migration" beleuchteten. Als ob Türken die einzigen Migranten hier wären.
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22.11.2011 19:26 Uhr von LoneZealot
 
+6 | -11
 
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@ElChefo: "Die gute Frau wird eher akzeptiert als sämtliche U-Bahn-Schläger, grauen Wölfe und Dauerstraftäter.
Korrektur: Sie IST akzeptiert. Im Gegensatz zu (siehe letzter Satz). Und... sie wird wegen ihrer Standpunkte auch aus den eigenen Reihen bedroht."

Für den durchschnittlichen Deutschen ist sie immer nur "die Türkin", selbst mit deutschem Pass.

Ist aber auch gleichgültig, kümmert ja sowieso keinen.
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22.11.2011 19:29 Uhr von ElChefo
 
+8 | -3
 
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Lone Pass hin oder her... ich habe es letztens schon gesagt, nach der Logik gehören Erdogan und Gül ausgelacht. Die Opfer der rechten Mörderbande waren auch Deutsche.
...wenn es gerade günstig ist, wird das halt instrumentalisiert - da sind sie auf einmal wieder Türken. Interessanterweise wurde da noch erwähnt, das eines der Opfer Grieche war - aber kein Wort von der Polizistin.

...du solltest doch eigentlich wissen, wie wenig repräsentativ dieses Grüppchen von Verblendeten für 82Mio Gesamtbevölkerung ist.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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22.11.2011 19:50 Uhr von Kurioso
 
+1 | -13
 
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22.11.2011 19:55 Uhr von Volksfreund
 
+10 | -4
 
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"Die Deutschen können den Einwanderern: oft nicht sagen, was unsere Gesellschaft ausmacht."

Ist klar weil diese Gesellschaft keine Identität und kein Gemeinschaftsgefühl mehr hat. Demokratische Parteien sagen hierzulande: "Uns verbindet der Scham für den Holocaust". Deshalb ist es Programm, alles identitätsstiftende aufzugeben, es soll nichts typenbildendes mehr bleiben, denn "das führte schließlich zum HC".

"...Migranten in der Pflicht stehen, sich der deutschen Kultur anzupassen"

Falsch gedacht, die Menschen kann man zu nichts zwingen oder verpflichten. Das Recht auf eine eigene Kultur und Lebensart und die Bewahrung seines biologischen Erbes ist eben Menschenrecht und nicht selten Menschenwille. Das geht in die "linken" Dummschädel leider nicht rein, dass Menschen nun mal keine Ware sind, die man beliebig verpflanzen kann und wie leere Hüllen mit Kultur und Inhalt füllen kann.

Noch was zur "kulturellen Vielfalt": Deutschland hatte seit Jahrhunderten eine kulturelle Vielfalt zwischen Bayern, Sachsen, Preußen, Hessen usw. Die aufgezwungene Einwanderung wird Deutschland nicht vielfältiger machen, sondern in eine kakaobraune Masse verwandeln, gesichtslos, geschichtslos und monoton - wenn das nicht endlich aufhört und eine vernünftige Familienpolitik betrieben wird.

[ nachträglich editiert von Volksfreund ]
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22.11.2011 20:02 Uhr von ElChefo
 
+6 | -5
 
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kurioso: "passe ich mich nur bis zu dem Punkt der deutschen Kultur an, wo es anfängt gegen meine religiös festgesetzten Grenzen zu gehen."

...und wie siehst du die Grundrechte im Spiegel deiner religiösen Grenzen?

Wie siehst du diese "Normierung" in Hinbick auf Artikel 3 (2), Artikel 18 und Artikel 19 (1)? Gibt es da nicht einen mächtigen Konflikt?

Abgesehen davon ist Necla Kelek keine Dominikanerin, sondern bekennende Muslima.
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22.11.2011 20:03 Uhr von Manpower
 
+4 | -10
 
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Beleidigung: Es ist eine Beleidigung für jeden Sozialwissenschaftler/-in, die Necla Kelek auch als Sozialwissenschaftlerin zu bezeichnen.

Jemand sollte zwischen ihr und Geert Wilders vermitteln. Vlt. erleben wir mit ein bisschen Glück eine Traumhochzeit.

Hoffe das die beiden dann Ruhe geben ...
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22.11.2011 20:16 Uhr von K-rad
 
+4 | -7
 
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@ BastB: Um die Menschen zu verstehen müssen sie die Absicht hinter ihren Taten verstehen. Wenn ich hier etwas kritisches sage , dann bekomme ich keinen Cent dafür. Wenn ein Sarrazin ein Hetzbuch schreibt dann um sich die Taschen zu füllen. Hassbücher haben in diesem Land schon immer reissenden Absatz gefunden. Sei es das Buch des Sarrazin oder Hitlers "Mein Kampf". Als Sarrazin gefragt wurde ob er denn etwas von seinen Millionen die er mit dem Buch eingenommen hat in Projekte investieren wolle die der Integration förderlich sind , was glauben sie hat er geantwortet ?. er sagte klipp und klar NEIN !!!. Der Mann ist nicht an einer Integration interessiert sondern daran sich die Taschen zu füllen und das hat er meisterlich geschafft und die deutsche Gesellschaft ist ihm auf den Leim gegangen.
Wenn ein Sarrazin seine Thesen vertreten will sind alle Systemmedien hinter ihm und promoten ihn wie einen Popstar. Aber wenn deutsche Wissenschaftler seine Thesen widerlegen ist kein Blatt da um davon zu berichten. Denn diese Wahrheiten würden dem Hype ein Ende setzen und weder ein Sarrazin noch die Bild , noch der Spiegel könnten noch ihre Drecksblätter an den Mann bringen. Der Rubel würde nicht mehr so rollen wie vorher und NUR DARUM GEHTS. Es geht immer nur darum Geld zu verdienen , sonst um garnichts.
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22.11.2011 20:25 Uhr von ElChefo
 
+11 | -2
 
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K-rad: Hätte Sarrazin in seinem Buch diametral entgegengesetzte Thesen vertreten, wäre es natürlich nur um "wohlwollende Integration" gegangen und nicht um das Geld...?

Ach komm, ich bitte dich.
Wer ein Buch schreibt, muss sich schon ein paar mehr Gedanken machen als den Paycheck, wenn es veröffentlicht wird.

Sei mal ein wenig realistisch:
Gibt es etwa kein Problem mit Parallelgesellschaften? Gibt es kein Problem mit dem Sprachverständnis? Gibt es kein Problem mit der ausschweifenden Kriminalität in gewissen Bevölkerungsschichten? Gibt es keine strukturelle Profilschwäche des Bildungssystems, basierend auf den patriarchalischen Strukturen einiger Familien?
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22.11.2011 20:33 Uhr von Volksfreund
 
+6 | -2
 
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@k-rad: Obwohl ich für Sarrazin wenig übrig habe, aber in irgendwelche dubiosen "Integrationsprojekte" Geld zu schieben, wäre seine größte Fehlinvestition gewesen. Da kann man das Geld auch gleich verbrennen. Ich würde mich nicht für eine "Gesellschaft" einsetzen, die nur mit viel Geld zusammengehalten werden kann.
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22.11.2011 20:43 Uhr von Kurioso
 
+3 | -8
 
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@ElChefo: Zitat: "...und wie siehst du die Grundrechte im Spiegel deiner religiösen Grenzen?"

Ich habe absolut keine Probleme mit ihnen (lol).


Zitat: "Artikel 3 (2)" : "(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin."

Als Muslim habe ich im Traum keine Probleme damit. Wie denn auch? Mann und Frau sind vor Gott einander ebenbürtig und gleichwertig. Aber in ihrer Beziehung zueinander sind die jeweiligen Rechte des einzelnen unterschiedlich, wie ja auch Mann und Frau von Natur aus unterschiedlich sind. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Rechte des einen aus den Pflichten des anderen ergeben und umgekehrt.
Aber generell steht der Islam Artikel 3 (2) in keinster Weise gegensätzlich gegenüber. Glaub nicht mir, glaub feministischen Professorinen:

http://diestandard.at/...


Zitat: "Artikel 18 und Artikel 19 (1)"

Also mit diesen genannten Artikeln habe ich auch keinerlei Probleme. Ich wüsste auch beim besten Willen nicht, worauf du das zu beziehen versuchst. Ich missbrauche das Recht der freien Meinungsäußerung nicht dazu, um unter dessen Deckmantel gegen religiöse Überzeugungen zu hetzen, und damit zu Hass und Gewalt aufzurufen. Das ist eher so eine Sache der rechtspopulistischen Volksverdummungsarmee, oder einiger Zeitungsverleger. Ihnen solltest du die Artikel am besten mal unter die Nase reiben. Bei mir bist du da definitiv Fehl am Platz. Aber mit etwas mehr Insight in die momentane Weltlage, und ein bisschen fundiertem Islamwissen, hättest du dir diesen Ausrutscher auch durchaus sparen können....und da fällt er.


Zitat:"Abgesehen davon ist Necla Kelek keine Dominikanerin, sondern bekennende Muslima."

Muhahahahahahaha u made my day Chefö. Also wenn ich ihre Zugehörigkeit zum Islam, und ihre Akzeptanz als """Muslima""" in der muslimischen Gesellschaft allg. jetzt mal an komparativen Beispielen erörtern müsste, dann würde ich sagen, dass sie ungefähr so authentisch "Muslima" ist, wie Salman Rushdie oder Geert Wilders. Ich meine jeder Mensch der auch nur ansatzweise über Hirnmasse verfügt, und die teils schon rassistisch antiislamische Hetze mitbekommen hat, die diese Frau von sich gibt, würde sie nicht mal im Traum mit dem Begriff "Muslima" in Verbindung bringen, geschweige denn mit dem Islam (lol).
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22.11.2011 21:07 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -10
 
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Anpassen? Natürlich müssen sich alle den Deutschen anpassen. Andere Nationalitäten akzeptieren das wenigstens siehe Ballermann.
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22.11.2011 21:21 Uhr von ElChefo
 
+5 | -4
 
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kurioso: Es ist ein eher simpler Zusammenhang zwischen allen genannten Artikeln.

Entgegen Artikel 3 des Grundgesetzes bemisst der Koran in seinen Suren (etwa 2 und 4) dem Mann etwa den doppelten Wert einer Frau zu bzw. stell er den Mann vor die Frau, "da Allah den einen vor dem anderen bevorzugt hat".

Wer sich dieser "Wertminderung" gegenüber zugeneigt zeigt, verliert durch die Berufung auf Artikel 5 (Meinungsfreiheit) ebenjenes Recht per Artikel 18.

Artikel 19 beschreibt die Rechtsminderungsgrundsätze. Das bedeutet, das jedes Recht seine Grenzen am Recht des Nächsten bzw. an einem Gesetz findet, sprich: deine Bürgerrechte enden dort, wo sie meine Bürgerrechte tangieren.
Im speziellen Fall würde das etwa bedeuten, das das Recht der persönlichen Entfaltung und religiösen Freizügigkeit eines Ehemanns an den Persönlichkeits- und Würderechten der Ehefrau seine Grenzen findet - er darf sie nicht zwingen, sich zu verhüllen oder ihr verbieten mit anderen Männer zu reden, wenn sie es wünscht.

Es geht hier nicht um die Weltlage, sondern um die Lage direkt vor der eigenen Haustür. Für die Welt gibt es (SN-bezogen) andere Themen bzw. (allgemein) andere Zeitpunkte.

"Muhahahahahahaha u made my day Chefö."

Wenn du meinst... deine Sache. Wenigstens habe ich jemanden zum lachen gebracht.

"dann würde ich sagen, dass sie ungefähr so authentisch "Muslima" ist, wie Salman Rushdie oder Geert Wilders."

Sie ist genauso Muslima wie ich Christ bin. Aber auch wenn ich nicht der Gläubigste bin, so wurde ich erzogen und bekenne mich zu der kulturellen Prägung, die ich durch diese Erziehung genossen habe.

Diese Frau bekennt sich zu ihrem Glauben und vertritt dabei ihre Meinung. Ob dir das passt oder nicht, ist vollkommen nachrangig, du hast das zu schlucken, auch wenn es noch so bitter sein mag. Das ist ihr Recht.

...und das macht sie immer noch nicht zur Dominikanerin. Abgesehen davon existieren die Dominikaner des St.Jacob seit einige Jahrhunderten nicht mehr. Dementsprechend, such dir irgendwas anderes.
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22.11.2011 23:36 Uhr von Privatdozent
 
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@ElChefo: Diese Integrationsprobleme gibt es nicht erst seit Sarrazin sein Buch geschrieben hat und es wird auch seit etlichen Jahrzehnten in der Politik daran gearbeitet. Woher bezieht ein Sarrazin denn seine "Thesen" ?. Aus Statistiken die seit Jahrzehnten in Kleinstarbeit von anderen in diesem Gebiet gemacht wurden. Sarrazin hat doch nichts aufgedeckt was keiner wusste. Er hat es nur hetzerisch verpackt und den Menschen in provokanter und verletzender Weise präsentiert und wurde dabei durch Bild , Spiegel und Co die kräftig mitverdient haben bei diesem Vorhaben gepusht und gehyped.
Im Grunde hat er sich selbst bereichert und dabei Deutsche und Migranten weiter auseinander getrieben.
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23.11.2011 00:31 Uhr von ElChefo
 
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privatdozent: "Diese Integrationsprobleme gibt es nicht erst seit Sarrazin sein Buch geschrieben hat"

Tatsache.

"und es wird auch seit etlichen Jahrzehnten in der Politik daran gearbeitet."

Bei dem, was ich hier vor meiner Haustür sehe, bei dem, was ich in der Jugendbetreuung mitgemacht habe und bei dem, was mir als Rekruten beim Militär zum Ausbilden vor die Tür gesetzt wurde, liegt es eher nahe, das die gesamte Problematik an den Kennern vorbei totgeschwiegen wurde - und zwar mit aller Macht.

"Aus Statistiken die seit Jahrzehnten in Kleinstarbeit von anderen in diesem Gebiet gemacht wurden."

Das ist nun mal der Charakter von Konklusionen: Man fügt ein Gesamtwerk mit Schlussfolgerungen aus den Statistiken und Werken anderer zusammen. Dazu gibt es Fußnoten und Quellenverweise, die das Gesagte untermauern sollen.

"Sarrazin hat doch nichts aufgedeckt was keiner wusste."

Und da liegt exakt das Epizentrum der Debatte. Alle wussten es, aber anscheinend haben alle willfährig die Augen davor verschlossen, weil es ein viel zu heisses Eisen ist. So zumindest kommt es einem vor.
...und trotz diesem Umstand, das es alle wussten, haben alle ganz empört getan - seltsamerweise um die Formulierung bemüht, statt um den Inhalt.

"Er hat es nur hetzerisch verpackt und den Menschen in provokanter und verletzender Weise präsentiert"

Kennst du die Redewendung ´Getroffene Hunde bellen am lautesten´?
Die Sache ist doch die... hätte man sich den Augenblick genommen und am verletzten Ego vorbei mal einen pragmatischen Blick gewagt, dann hätte aus diesem Buch eine gute und wichtige Diskussion werden können. Die Art und Weise, wie damit umgegangen wurde, hat allerdings nur Lager geschaffen, von denen jetzt eines die Neo-Nazi-Mord-Serie für sich auf alle Ewigkeit in Beschlag nehmen wird.

"Im Grunde hat er sich selbst bereichert"

Das ist ein absolut beliebiger Vorwurf, den man auch jedem Autor von Sachbüchern mit grosser Zielgruppe machen kann.

"dabei Deutsche und Migranten weiter auseinander getrieben."

Lediglich die, die sich haben treiben lassen. Wer so simpel ist, sorry, hat es aber auch nicht anders verdient.
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23.11.2011 02:38 Uhr von U.R.Wankers
 
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lasst mich die alte Sitte pflegen: dem König nach dem Mund zu reden.

Dessen Brot ich ess,
dessen Lied ich sing....

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