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Dortmund: Mann überfährt Fußgänger, steigt aus, schaut und fährt dann weiter

In Dortmund hat sich ein besonders schwerer Fall von Fahrerflucht ereignet. Das Unglück ereignete sich am frühen Sonntagmorgen auf einer dreispurigen Straße. Ein 21 Jahre alter Fußgänger wurde von einem Auto erfasst und schwer verletzt.

Der 28 Jahre alter Fahrer hielt an, stieg aus und betrachtete den schwer verletzten Mann am Boden. Dann ereignete sich das Unfassbare: Er stieg wieder in seinen Wagen und fuhr davon. Dann setzte er seine Flucht in einem Taxi fort. Er erzählte dem Taxifahrer von dem Vorfall, woraufhin dieser ihn zur Polizei brachte.

Hier wurde er festgenommen, zudem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Fußgänger schwebt noch immer im Lebensgefahr.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Dortmund, Fußgänger, Fahrerflucht
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2011 14:44 Uhr von phiLue
 
+18 | -4
 
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Kann mir gut vorstellen das er einfach geschockt und überfordert war und sich nicht sicher war, was er tun soll. Hängt vielleicht auch ein bisschen damit zusammen das man nicht weiß was für ein Strafmaß einen erwartet weil man sich doch sicherlich in solch einer Situation fragt "Hab ich was falsch gemacht? War das mein Fehler?" o.Ä.

Wenn wir nicht aufpassen enden wir noch wie in China wo man besser noch ein zweites mal rüber fährt.

Ich hoffe der Fußgänger kommt durch.
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22.11.2011 15:06 Uhr von RoB-D
 
+32 | -2
 
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Aber: Korrekte Verhaltensweise vom Taxifahrer ihn bei der Polizei abzugeben.
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22.11.2011 15:36 Uhr von CardiBa75
 
+8 | -1
 
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Der: Unfall passierte nachts auf einer 3 Spurigen Strasse? Das war die B1. Der Fussgänger hatte da nichts zu suchen und hat leichtsinnigerweise versucht, die insgesamt 6 Spurige Bundesstrasse ausserhalb von Überführungen zu überqueren. Das er dabei dann angefahren wird ist bei dem Verkehr, der da auch nachts herrscht nicht verwunderlich. Umso erstaunter war ich, als ich lass, das der Fahrer geflüchtet ist. Auch wenn er in meinen Augen an dem Unfall keine Schuld tragen kann, so zeigt seine Flucht, das er ungeeignet ist, ein Fahrzeug zu führen. Wer in so einer Situation sein Wohl über das Leben des Unfallopfers stellt, gehört nicht in den Strassenverkehr, auch wenn er an dem eigentlichen Unfall keinerlei Schuld trägt. Wenn die Blutprobe nun noch Drogen oder Alkohol nachweist siehts zu Recht ganz düster aus.
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22.11.2011 16:12 Uhr von spencinator78
 
+4 | -7
 
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@Pansy: unpassender Kommentar für jemanden der noch keinerlei News hier geschrieben hat ;) Grüße
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22.11.2011 17:24 Uhr von Norman-86
 
+8 | -0
 
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Glaube es war ein Schock, er wollte bestimmt (Glaube ich zumindest) nicht abhauen.

Kenne das von einen Freund, er hatte eine Alte Frau mit einen Motorrad erwischt. Und hatte wie ein Black Out.. und ist weiter gefahren ohne irgendwas wirklich war zunehmen.

Erst wo er zu Hause war, hatte er es Realisiert.

Also ich würde nicht gleich jeden als Buhh man hinstellen, da man sich nicht in die Person Versetzen kann. Jeder Tickt anderst halt.
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22.11.2011 17:30 Uhr von Tim1de
 
+1 | -0
 
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Hier: ein Videobeitrag des vorfalls.
http://www.videonews24.de/...
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22.11.2011 18:46 Uhr von DieHunns
 
+2 | -2
 
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RoB-D schreibt "Korrekte Verhaltensweise vom Taxifahrer ihn bei der Polizei abzugeben."


.. und bekommt dafür ein Minus? Welcher Schwachkopf kann so Menschenverachtend sein?

Für mich ganz klar, der Taxifahrer hat Charakter bewiesen und nicht geschwiegen, TOP! Ich hoffe der Fahrer kommt nicht mit Bewährung davon, sondern soll mind. 2-3 Jahre im Knast nachdenken was er da unmenschliches getan hat. Viele vergessen, es könnte auch das eigene Kind sein irgendwann, das als Opfer liegen gelassen wird, und VIELLEICHT deswegen nicht überleben würde.


EDIT: Okay, wenn er sich dort hin fahren lies, ist es einerseits noch okay, lindert aber die Schwere nicht, es direkt zu melden, egal ob Schock oder nicht, wenn jemand dort halbtot liegt, steigt man nicht wieder zurück in sein Auto, und wartet erst einmal .. da kann man die Ausrede a la Schock nicht zählen lassen, tut mir leid, aber das ist meine Meinung dazu.

[ nachträglich editiert von DieHunns ]
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22.11.2011 19:06 Uhr von Krambambulli
 
+1 | -2
 
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DieHunns: weisst du überhaupt was ein schock ist? scheinbar nicht! sonst würdest du nicht solchen stuss schreiben.
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22.11.2011 20:28 Uhr von spamsucks
 
+1 | -0
 
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autos verbieten! wenn es einen funktionierenden und bezahlbaren öpnv gegeben hätte, dann hätte weder der fahrer mit dem auto fahren noch das opfer zu fuß laufen müssen.
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22.11.2011 22:51 Uhr von DieHunns
 
+1 | -0
 
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@ Krambambulli: Ja ich weiß was ein Schock ist, aber Zeit hatte er fürs Einsteigen, weiter fahren, Taxi anzurufen, dort einsteigen, dann den Taxifahrer darüber zu erzählen etc. ? Schock? Er hatte einfach nur Angst um sich, wer unter Schock steht, würde dann einfach nur noch fast regungslos da rum stehen und zusammen brechen .. und nicht noch rumfahren, telefonieren etc .. ganz einfach!

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