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22.11.11 11:11 Uhr
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Tote Rechtsterroristen: Neue Erkenntnisse

Das rechtsextreme Trio "Nationalsozialistischer Untergrund" hat elf Menschen ermordet, die meisten wegen fremdenfeindlichen Motiven. Die Tötung einer Polizistin in Heilbronn 2007 war anscheinend keine willkürliche Zufallstat sondern ein geplanter Racheakt, da die Täter das Opfer kannten.

Wolfgang Bosbach räumte ein Versagen der Ermittler ein: "Eine solche Fülle von Fehleinschätzungen ist mir noch nicht begegnet." 1998 waren in einer Garage Sprengstoff, Rohrbomben und Waffen gefunden worden, da es jedoch zu keiner Festnahme kam, konnten die drei sich absetzen und untertauchen.

Die Selbsttötung im Wohnmobil ist aufgeklärt. Nachdem die Polizei das Wohnmobil umstellt hatte, tötete Mundlos zunächst Böhnhardt mit einem aufgesetzten Kopfschuss, legte dann Feuer im Wohnmobil und erschoss sich anschließend selbst mit der gleichen Waffe.


WebReporter: U.R.Wankers
Rubrik:   Brennpunkte / Schlagzeilen
Schlagworte: Terrorismus, Ermittler, Erkenntnis, Mordserie
Quelle: www.tagesschau.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
+15 | -8
 
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Einige Fakten stoßen schon sauer auf an der Geschichte. Die Täter bewegten sich jahrelang in der rechtsextremen Szene, aber niemand will etwas mitbekommen haben. Das bedeutet der Verfassungsschutz hat viel Geld in die rechtsradikale Szene gepumpt ohne brauchbare Ergebnisse zu produzieren, also quasi staatlich geförderter Extremismus. Völlig unverständlich bleibt auch, wieso man damals nach Funden von Waffen und Sprengstoff die Verdächtigen laufen gelassen hat.
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2011 12:06 Uhr von Schweinezwerg
komme ich in diesen Zusammenhang mit den Wort "Terrorist" nicht klar.
Terroristen wollen möglichst viele Menschen mit wenig Einsatz in kurzer Zeit töten.
Aber da sind die ja Meilen weit von entfernt gewesen.
Kommentar ansehen tja   
 
+10 | -10
 
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22.11.2011 12:10 Uhr von daaark9
die ganze story stinkt irgendwie. klingt eher nach einem märchen, ähnlich wie sadam die massenvernichtungswaffen baute.
Kommentar ansehen @Schweinezwerg   
 
+10 | -4
 
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22.11.2011 12:20 Uhr von jaxdeluxe
Dann nenn sie halt "Serienmörder" oder wie auch immer, ändert an sich nichts an den Taten...über Begrifflichkeiten zu streiten macht nicht wirklich viel Sinn, man sollte die Energie leiber in eine lückenlose Aufklärung stecken. Wer weiß was da noch alles ans Licht kommt, oder eben auch nicht...

Wobei Terrorist insofern schon passt, da sie aus einer bestimmten Ideologie heraus gehandelt haben.
Kommentar ansehen Zwickau   
 
+8 | -3
 
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22.11.2011 13:15 Uhr von Gebirgskraeuter
in der Zwickauer Stadtverwaltung(Dezernenten usw.) glaubt gelinde gesagt niemand an die offizielle Geschichte. Dort wird, vollkommen ernst, über Geheimdienstaktionen gesprochen.
Kommentar ansehen @Schweinezwerg   
 
+5 | -4
 
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22.11.2011 14:19 Uhr von Mecando
"komme ich in diesen Zusammenhang mit den Wort "Terrorist" nicht klar.
Terroristen wollen möglichst viele Menschen mit wenig Einsatz in kurzer Zeit töten.
Aber da sind die ja Meilen weit von entfernt gewesen."

Nein, nicht ganz korrekt.
Terror ist Gewalt gegen eine pol. Ordnung umd Unserheit und Angst zu verbreiten.
Und das ist hier der Fall, daher passt ´Terrorist´ sehr wohl.
Kommentar ansehen @ Mecando   
 
+5 | -3
 
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22.11.2011 14:44 Uhr von Zeus35
Nein tut es nicht!!

Und warum? Weil es keiner wußte!

Wie soll ich eine Ordnung ändern oder eine Bevölkerungsgruppe einschüchtern wenn die nicht mal wissen wer ein paar ihrer Leute getötet hat?

Schon mal daran erinnert, bei "echten" Terrorakten gibt es zu 99,9% Bekennerschreiben, macht ja auch sonst keinen Sinn das ganze.

@ Schweinezwerg
Du hast natürlich recht, aber der inflationäre Gebrauch des Wortes "Terror" in all seinen Varianten dient nur der Meinungsmanipulation der eigenen Bürger, sowie der Glaubhaftmachung eines energischen Auftretens seitens der Behörden und Politik gegen Rechts.

Immerhin kommt der rechte Terror der Kontrollsucht und Überwachungswahn doch sehr gelegen, immerhin gibt es nun nachträglich eine Legitimation die Antiterrorgesetze verlängert zu haben.

Auch wenn das Minus bringt, aber mutmaßliche 11 Tote in ca. 10 Jahren ist bei weitem kein Terror!

Da sind im selben Zeitraum wesentlich mehr Leute von Muslimen abgestochen, erschlagen oder tot getreten worden, das sind "nur" Verbrechen, natürlich auch zu recht, obwohl es auch dort Wiederholungstäter gibt.

Aber kein Problem, es hat ja nur 10 Stunden in der Hütte gebrannt, ich bin sicher man wird noch Dutzende Bekennerschreiben zu allen möglichen ungeklärten Ausländermorden auf unversehrten CD´s, DVD´s und USB-Sticks finden.^^
Kommentar ansehen @Zeus35   
 
+2 | -0
 
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22.11.2011 15:06 Uhr von angryman
"Auch wenn das Minus bringt, aber mutmaßliche 11 Tote in ca. 10 Jahren ist bei weitem kein Terror!

Da sind im selben Zeitraum wesentlich mehr Leute von Muslimen abgestochen, erschlagen oder tot getreten worden, das sind "nur" Verbrechen, natürlich auch zu recht, obwohl es auch dort Wiederholungstäter gibt."

dein vergleich hinkt so dermassen, dass er schon garnicht mehr hinterher kommt...
wie kommst du auf die idee die verbrechen 3er auf verbrechen eine kompletten bevölkerungsgruppe aufzuwiegen?!

auf die 11 toten dieser bande kommt 1 toter eines ubahnschlägers und wenn überhaupt dann noch einige verletzte aus vergangenen delikten. wenn ich so vergleiche wie du, müsste ich in die zeit des 3. reichs zurückgreifen und dann die opfer von damals aufwiegen. macht hier ja auch keiner, also bleib mal bei den fakten.

unabhängig davon halte ich es auch nicht für terror sondern eine mordserie... das wort terror ist eine modeerscheinung.
Kommentar ansehen @angryman   
 
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22.11.2011 15:37 Uhr von kxell2001
ich denke eher dass man den Begriff Terror zeitgemäß neu definieren muss. In den letzten 10 Jahren sind wir so sehr auf den "islamischen Terror" fixiert gewesen, dass heutzutage Serienmörder "verharmlost" werden. Auch wenn die Medien den größten Beitrag dazu geleistet haben, Angst wurde dennoch verbreitet, vor allem Angst vor Rechtsextreme. Unsere Gesellschaft, vor allem Deutschland, kann durch unsere finstere Vergangenheit den Rechtsextremismus nicht mehr wegreden/verharmlosen etc.

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