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Künstliche DNA soll vor Kupferdiebstahl schützen

Da die Bahn im letzten Jahr einen Schaden von zehn Millionen Euro durch Metall- und Kabeldiebstahl hinnehmen musste, greift sie jetzt tief in die Trickkiste.

Alle Kabel der deutschen Bahn werden jetzt mit einer künstlichen DNA besprüht, welche nur unter ultraviolettem Licht zu erkennen ist. Die DNA hinterlässt bei Berührung auch Spuren auf Haut und Kleidung, was ein Überführen der Täter vereinfacht.

Im Raum Magdeburg und Stendal, Halle sowie Leipzig wurden die meisten Diebstähle registriert.In den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat sich die Quote im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppelt.


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WebReporter: Omertabam
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Diebstahl, Deutsche Bahn, DNA, Kabel
Quelle: www.focus.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2011 18:52 Uhr von Marco Werner
 
+21 | -1
 
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Überführen gut und schön aber erstmal muss man sie kriegen. Wer glaubt eigentlich,daß die Altmetallhändler so dämlich sind und nicht wissen,was ihnen da gerade verkauft wird ? Ich will damit nur sagen: Solange die Altmetallhändler da nicht mitziehen,indem derartige Verkaufsversuche sofort melden, kann die Bahn da zentimeterdick "Kunst-DNA" draufsprühen,ohne daß es was bringt. Und selbst wenn sie einen fangen,der das Zeug auf Fingern und Klamotten heißt, heißt das ja noch nicht,daß er wirklich was geklaut hat. Dazu müssen sie ihn schon auf frischer Tat stellen.
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21.11.2011 18:52 Uhr von Jaecko
 
+18 | -0
 
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Naja. Überschrift eigentlich falsch. Die DNA schützt nicht vor dem Diebstahl, sondern machts nur einfacher, die Täter danach zu überführen.
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21.11.2011 18:56 Uhr von Omertabam
 
+7 | -0
 
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Abschreckfunktion ist auch eine Schutzform...
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21.11.2011 19:11 Uhr von DerMaus
 
+3 | -8
 
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DNA? Leuchtkleister! Eine DNA würde das Material selbst nach dem einschmelzen eindeutig als z.B. eingeschmolzene Kabel der DB vom Streckenabschnitt Köln-Düsseldorf sowie eine Brunnenstatue aus Bonn identifizieren. Das würde kein Händler mehr kaufen.

Dieser Leuchtkleister hilft imho recht wenig, da der Leuchteffekt ja nur mit UV-Licht sichtbar. Wollen die nachts mit dicken UV-Strahlern auf öffentlichen Plätzen stehen und einfach ma gucken wer leuchtet oder wie? Zusätzlich findet man unter UV-Licht leuchtende Substanzen überall (Beispiel: Urin). Beweislast = 0.
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21.11.2011 19:27 Uhr von Jaecko
 
+4 | -4
 
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Abschreckung? Seh ich da keine.
Alle 5m ein Dobermann oder Videoüberwachung, das wär Abschreckung.

Man wird da in keinster Weise irgendwie dran gehindert, die Kabel weiterhin zu klauen.
Und wenns jemand geschickt macht, besorgt der sich nen ähnlich leuchtenden UV-Marker und verteilt den am gesamten Bahngelände und allen Türgriffen. Die Spurensicherung sucht sich dann dämlich.
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21.11.2011 19:40 Uhr von Omertabam
 
+1 | -4
 
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@BastB: Ja aber woher soll der Schrotthändler denn wissen woher der Schrott wirklich kommt. Er hat ja keine Möglichkeit dies zu prüfen. Ich weiß auch nicht ob man seine persönlichen Daten vorlegen muss wenn man Schrott abgibt (Ich glaube nicht). Das wäre aber eine Möglichkeit das ganze zurück zu verfolgen und so die Täter so zu überführen.
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21.11.2011 20:56 Uhr von Jaecko
 
+3 | -0
 
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Nur gut dass man Kupfer vor dem Verticken waschen kann. Ggf. vorher chemisch behandeln (kurzes Bad in Natriumpersulfat) und die DNA ist weg. Dann leuchtet nix mehr.
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21.11.2011 22:00 Uhr von shadow#
 
+1 | -0
 
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Lächerliche Geldverschwendung: Gut zu wissen dass ich mit dem nächsten Bahnticket dem Hersteller des Leucht-Scherzartikels den Firmenwagen finanziere. Das erklärt wenigstens warum der Service immer mieser wird.

@BastB
Muss er auch nicht, solange es den Schrotthändler nicht interessiert woher das Altmetall kommt. Es gibt genügend die auch offensichtliches Diebesgut ankaufen - zu reduzierten Preisen.
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21.11.2011 23:09 Uhr von CardiBa75
 
+1 | -0
 
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völliger Quatsch: Das Kupfer ist jetzt schon eindeutig zuzuordnen. Oberleitungen dürfen in Dortmund nur von Vertragspartnern der Bahn oder DEW genommen werden, auch Schienen. Ich habe Jahrelang in dem Bereich gearbeitet und weiss daher, das die grossen Händler beim kleinsten Verdacht auf Diebstahl nix annehmen, sowieso, wenn der Lieferant mit nem Privatwagen oder nem LKW ankommt, der selbst auf den Schrott gehört (hauptsächlich mit Bulgarischem oder Rumänischem Kennzeichen). Selbst Subunternehmer dürfen ausgetauschte Kabel der DEW, die seit eh und je markiert sind, nicht "entsorgen". Einen Personalausweis muss man noch dazu seit Jahren bei der Abgabe jeglichen Schrotts vorlegen, ein Reisegewerbeschein hingegen nicht. Wenn also doch mal Diebesgut beim Händler landet, kann der in aller Regel, auch dank lückenloser Videoüberwachung an der Waage, den Lieferanten zuordnen. Die Veröffentlichung, solche "Leucht-DNA" aufzubringen dient also schlicht der weiteren Abschreckung. Ist genauso sinnvoll, wie Warntafeln an Bürogebäuden, das eine stille Alarmanlage vorhanden ist. Nach dem Motto: Lass es, auch wenn du es nicht merkst, aber wir sind schon hinter dir.
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22.11.2011 07:59 Uhr von kobold2001
 
+0 | -2
 
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Klauen nur die Ossis? Laut Quelle klauen nach meiner Auffassung nur die Ossis, das hat man jetzt von der Einheit - Stasis überall, Koruption und Kabeldiebe
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22.11.2011 08:58 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -0
 
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Handschuhe: Was soll das bitte bringen, wenn der "Täter" Handschuhe trägt?
Jetzt da es veröffentlicht wurde, wissen die "Täter" sofort wie sie sich schützen müssen....

Und welcher Schrotthändler prüft auf solche Farbrückstände? Die sind froh wenn die Metalle bekommen...

@CardiBa75
In DE, aber schau mal in andere Länder ;)
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22.11.2011 09:23 Uhr von ihateu
 
+0 | -1
 
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nutzlos! - der dumme dieb klaut es weiterhin und wird dann halt erwischt
- der schlaue dieb klaut es weiterhin und waescht es vor dem verkauf
- der noch schlauere dieb klaut es und verkauft es in einem anderen land (ich nenn mal keine...) wo sich man foutiert ueber dna

und wennschon, wenn sie erwischt werden... gibts ein paar wochen ein warmes bett und 3x essen am tag

ist doch win-win!

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