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Studie belegt: Privatversicherte bekommen schneller einen Arzttermin

Eine Studie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat deutlich gemacht, wie sehr Privatversicherte gegenüber den Kassenpatienten im Vorteil sind. Menschen mit privater Versicherung müssten demnach lediglich bis zu drei Wochen auf einen Arzttermin warten, Kassenversicherte deutlich länger.

22 Prozent aller Menschen, die bei den gesetzlichen Krankenkassen versichert sind, würden laut Studie mehrere Wochen warten müssen, um einen Arzttermin zu bekommen. Die Hälfte wartete bis zu drei Wochen, die anderen elf Prozent deutlich länger als drei Wochen.

Bei den Privatpatienten überschritt die Wartezeit selten die Drei-Wochen-Grenze. Laut dem Vorsitzenden der KBV, Andreas Köhler, würde dies für eine Vorsorgeuntersuchung reichen. Bei dringenden Fällen sei dies jedoch inakzeptabel.


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WebReporter: FrankaFra
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Arzt, Termin, Privatversicherung, Versicherter
Quelle: www.tagesschau.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2011 16:11 Uhr von FrankaFra
 
+11 | -9
 
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Da ist sie die Zwei-Klassen-Medizin.
Aber nur eine Folge der deutschen Gesetze, bevor nun alle wieder auf die Ärzte einprügeln.
Jeder Angestellte bekommt für Mehrarbeit Überstunden. Ein praktizierender Arzt muss für alles, was über sein Krankenkassen-Budget hinaus geht, selber aufkommen.

Im Klartext: Hast du in deinem Quartal bereits alle 100 Ultraschalluntersuchungen "verbraucht" und es kommt jemand mit Magenproblemen, machst du sie umsonst.

Danke, Deutschland =)
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21.11.2011 16:22 Uhr von ZzaiH
 
+16 | -8
 
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na ach nee: ich hätt noch nen paar news...
es wird jeden abend dunkel - im winter eher als im sommer - und dann wirds morgens wieder hell - im sommer eher als im winter...

wehe einer postet die auch noch...
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21.11.2011 17:33 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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Also beim: reinen Hausarzt kann ich auch jederzeit einfach vorbeikommen und er nimmt einen rechtzeitig dran.
Bei Fachärzten kann ich obige News bestätigen.

Kenne es aus einem Fall meiner Eltern (Beamte).
Da frägt der Arzt: "Wie geht es Ihnen heute denn so?" und allein für diese Frage schreibt der Arzt einen Rechnungsposten von 40 € auf mit dem Hinweis "Untersuchung des allgemeinen Wohlbefindens des Patienten"
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21.11.2011 18:45 Uhr von 338LM
 
+8 | -1
 
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tja: solange die Kassen 17 € für einen Patienten bezahlen, egal wie oft er im Monat kommt, solange wird es Ärzte geben, die, um kein Verlustgeschäft zu machen, Privatpatienten vorziehen, die letztlich die Pflichtversicherten mitbezahlen.
Andere schließen halt ihre Praxis am Quartalsende....
Die Hausärzte haben gemessen an Ausbildung, Arbeitszeiten, Aufgabenspektrum und Verantwortung ein extrem lächerliches Gehalt, ich verstehe nicht, wieso sie sich das gefallen lassen. Die hätten in Bayern ihr Ding durchziehen sollte, auch auf die Gefahr hin, dass alle ihre Kassenzulassung verlieren.
Was wollen die Kassen denn, wenn 90% der Allgemeinmediziner in einem Bundesland keine Zulassung mehr haben ? Die Kassen müssen ja die Versorgung sicherstellen.

Aber die Regierung ist nach wie vor der Meinung, der Dienst am Patienten müsste schon genug Bezahlung für den Arzt sein.

Niemals würde ich unter den momentanen Bedingungen eine Hausarztpraxis übernehmen und ich denke schon ernsthaft darüber nach, direkt nach dem Studium ins Ausland zu wechseln.
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21.11.2011 18:57 Uhr von Alice_undergrounD
 
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tjaaa: noch schneller gehts wenn man direkt selbst bezahlt :p
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21.11.2011 20:42 Uhr von blz
 
+5 | -0
 
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@Alice_Underground: genau das macht man als Privatpatient. Man bekommt dann später das Geld von der Versicherung zurück.

Ich glaube kaum, dass wir Deutsche uns über unser Gesundheitssystem ärgern sollten. Es ist eines der Besten weltweit und hier in Deutschland ist jeder Krankenversichert. Das ist ein Luxus, den es in vielen Länder leider! nicht gibt.

Außerdem würde ich befürworten, dass jeder, auch die Kassenpatienten eine Rechnungskopie erhalten. Das jedem einmal klar wird, was denn das alles kostet und das man damit vernüftig umgehen muss... Denn sonst geht das nicht mehr lange gut...
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21.11.2011 21:05 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -0
 
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@ biz: ich weiss, aba es gibt auch leistungen, die nichmal ne privatversicherung zahlt :p
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21.11.2011 21:43 Uhr von Misuke
 
+3 | -0
 
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hmm zum beispiel: der paranoide Verfolgungswahn von digitalkaese loneZelot und seine Kumpanen ??
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21.11.2011 22:57 Uhr von x5c0d3
 
+2 | -0
 
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Ich bin privat versichert: Beim Radiologen angerufen wegen Termin. Direkt die nächste Woche. Bin hin.. konnte direkt durch zum "Level 2" Warteraum wo dann nur noch etwa 8 Leute warten. Dort angekommen wurde ich nach 5 Minuten zur Untersuchung gerufen.. dann wieder zurück.. wieder 5 Minuten später bekam ich mein Zeug zu trinken.. kurz warten das es sich verteilt.. direkt weiter zum Röntgen... wieder 5 Minuten warten.. auf zum Arzt.. Ergebnisgespräch.. alles in allem war ich ne gute halbe Stunde dort und konnte wieder heim. Andere die bei meiner Ankunft im "Level 2" waren, saßen da immer noch.

Die Ärzte können sogenannte Faktoren auf die einzelnen Punkte vergeben. Bei Kassenpatienten bliebt dieser Faktor meist im Bereich 1-1,5. Bei mir hatten alle Punkte den Faktor 2,5. Ehrlich gesagt, wenn ich Arzt wär, würde ich kaum anders handeln. Die Privatpatienten sind die "Geldbringer" und die Kassenpatienten die "Überlebens-Notversorgung".
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21.11.2011 22:58 Uhr von Crusader2012
 
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Liebe Kassenpatienten HEULT DOCH!!!
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22.11.2011 00:16 Uhr von Mainzlmaennchen
 
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Ich kenne beide Seiten, seit einem Jahr bin ich auf der "Sonnenseite" der Privatpatienten. Und ja, auch ich merke den Unterschied. Sehr deutlich sogar. Man bekommt alles, schneller und besser. Beim Hausarzt, beim Facharzt und in der Klinik.

Ich musste im Sommer leider operiert werden. Ich wurde in der Klinik behandelt, wie ich es aus dem 5-Sterne-Hotel vom letzten Berlin-Kurztrip nicht gewohnt war. Jeden Wunsch hat man mir erfüllt. "Sie wollen nicht unbedingt ein Einzelzimmer? Macht nichts, Sie bekommen es trotzdem". "Sie wollen dies und das? Kein Problem!". "Sie bekommen eine Privatpatienten-Naht, die sieht man nicht so". "Keine Sorge, wir sind bei der OP alles Ärzte - keine Studenten".

Axa machts möglich! Jeden Mist haben sie mir erstattet.

Ist das ungerecht? Ja! Aber ich zahle dafür. Nur - traurig ist es trotzdem. Denn die selben Leute hätten mich vor nem Jahr wahrscheinlich mit dem Arsch nicht angeguckt, nachdem sie mein AOK-Kärtchen gesehen und durchgezogen hätten.

[ nachträglich editiert von Mainzlmaennchen ]
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22.11.2011 00:42 Uhr von 1234321
 
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praktisch ist das man in den 6 Wochen zumeist schon von selbst wieder gesund wurde :-)
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22.11.2011 00:46 Uhr von Summersunset
 
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Geld regiert die Welt: Man zahlt mehr, also geht es zum Teil auch schneller.

Es ist doch so, wären alle in der gesetzlichen Kasse würden die Ärzte einfach immer nur den Hungerlohn bekommen...dafür würden die gesetzlichen Kassen schon sorgen, schließlich haben sie es nicht nötig wie die Privaten "Werbung" für sich zu machen.

Das Entscheidende ist doch, werden auch noch die Kassenpatienten ausreichend und angemessen versorgt? Ich als Kassenpatient würde sagen, ja.

[ nachträglich editiert von Summersunset ]
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22.11.2011 01:07 Uhr von Bud_Bundyy
 
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naja: Wenn die Privat Versicherten soviel bringen, wieso spezialisieren sich dan so wenig Ärzte auf diese und geben ihre Kassenzulassung zurück?

Ich finde wenn einer beide verdient, darf es bei notwendigen Behandlungen keine unterschiedlichen Wartezeiten geben, wenn ja dann Kassenzulassung weg. Wäre fair, da profitieren dann alle der Arzt hat mehr zeit für seine Privaten und die Zulassung bekommt ein anderer der diese im Sinne der Versicherten nutzt.
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22.11.2011 03:34 Uhr von Twaini
 
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lach: Und wofür war die Studie die wieder wer weiss was gekostet hat nötig? das ist doch jedme bekannt und die Masse spielt bei diesem dreckigen spielchen doch mit und muckt nicht im geringsten auf.
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22.11.2011 10:57 Uhr von SniperRS
 
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@Crusader2012 + wok! Genau genommen könnten die Ärzte von den Privatpatienten allein auch nicht leben, denn gäbe es keine gesetzliche Krankenversicherung, die alle die aufnehmen muss, die keine private Krankenversicherung bekommen oder sie sich nicht leisten können, dann wäre der Vorteil auch dahin. Die privaten Krankenkassen sind die Schmarotzer des Gesundheitssystems, denn sie können sich die gesunden, gutsituierten Patienten rauspicken, und der ganze "Abfall" (in ihren Augen) wird dann eben bei den gesetzlichen Versicherungen abgeladen.

Ich werde mich schon aus Überzeugung niemals privat krankenversichern, auch wenn ich es mir durchaus leisten könnte. Und bitte erzählt mir nichts von der Versicherungspflicht - der Basistarif kommt ohnehin der gesetzlichen Krankenversicherung gleich (mit entsprechend schlechteren Leistungen). Das ist also auch nur eine Mogelpackung.

Zudem kommt man bis heute nicht in allen Fällen problemlos wieder in die GKV nachdem man privat versichert war, auch wenn dies immer wieder anders propagiert wird.

Und das Beste zum Schluss: Ich bin mit meiner GKV HÖCHST zufrieden. Bisher haben sie alles anstandslos gezahlt, und ich hatte bei meinen Ärzten auch nie den Eindruck einer Benachteiligung (ich musste nie sehr lange im Wartezimmer sitzen oder auf Termine warten). Es ist also durchaus nicht generell so, dass man sich privat versichert besser steht.
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22.11.2011 12:13 Uhr von SniperRS
 
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@wok! Eben KEIN Unsinn! Es geht überhaupt nicht darum, DASS eine PKV Gewinn erzielt, sondern WESHALB. Und es ist nun mal nicht zu leugnen, dass sich die PKVs die guten Patienten rauspicken können. Ohne die gesetzlichen Krankenkassen würde es mit den Privatkassen rapide bergab gehen. Ob Du das glauben willst oder nicht bleibt Dir überlassen, aber so ist es nun mal.

@Basistarif:
>"Ärzte bekommen da noch weniger Geld; wer sich privat zum "Basistarif" versichert ist Versicherter dritter Klasse."
Und in wiefern WIDERLEGT das meine Aussage??? Das ist doch genau das was ich sage, nur noch verstärkt. Der Basistarif ist eben nur ein wenig attraktiver Alibi-Tarif, damit man sagen kann: "Wir nehmen JEDEN auf!" Das ändert nichts am Geschäftsmodell, welches darauf aufbaut, dass primär gutsituierte Menschen mit wenigen krankheitlichen Vorbelastungen sich privat versichern lassen (können).

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