Hilfe für Eltern zur Vorbeugung des plötzlichen Säuglingstodes
Hildegard Jorch, Vorsitzende des Vereins "Gemeinsame Elterninitiative Plötzlicher Säuglingstod (GEPS) Deutschland e.V." erklärt, dass Eltern einem plötzlichen Kindstod nicht so ohnmächtig gegenüberstünden, wie vermutet. Es gebe durchaus Risikofaktoren, die man abschwächen könne.
Zunächst sollten Babys immer auf dem Rücken liegend schlafen und nicht auf dem Bauch. Des Weiteren solle auf Bettdecken verzichtet werden, Schlafsäcke seien vorzuziehen. Auch Stillen kann einen Einfluss haben. Jorch sagt, wenn möglich, bis zum sechsten Monat stillen.
Pro Jahr fallen 250 Kleinkinder dem plötzlichen Kindstod zum Opfer. Diese Zahl sei seit 1990 stark rückläufig. Generell seien so genannte "Frühchen" und Kinder mit Stoffwechsel-Erkrankungen oder Herzfehlern eher gefährdet, als gesunde Kinder.