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München: Reiche schotten sich immer mehr in abgeschlossenen Vierteln ab

Abgeschottete Siedlungen reicher Menschen kennt man wohl hauptsächlich aus den USA, doch nun gibt es auch in Deutschland immer mehr solcher "Gated Communities".

Auch in München entstehen luxuriöse Wohnsiedlungen, die durch Tore und Mauern vor Fremden geschützt sind.

Die Stadt wehrt sich jedoch gegen solche so genannten Reichenghettos und will verhindern, dass zu viele solcher abgeschotteten Viertel entstehen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: München, Wohnung, Luxus, Viertel, Reiche
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2011 13:00 Uhr von usambara
 
+16 | -6
 
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das erinnert an Bagdads "Green Zone".
Statt in eine gerechte Gesellschaft investiert man lieber in
Überwachung....
http://www.youtube.com/...
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21.11.2011 13:14 Uhr von ihateu
 
+22 | -10
 
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verstaendlich waer ich auch reich (geworden auf dem buckel der gesellschaft) dann wuerde ich auch aus angst in so ein ghetto gehen...
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21.11.2011 13:34 Uhr von SN_Spitfire
 
+18 | -5
 
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Es ist in der Tat so: In den Ghettos wohnen die wirklich armen Menschen.
"Arm" bedeutet in beiden Fällen jedoch Unterschiedliches.
Mich so von der Gesellschaft abzugrenzen würde mir nichtmal im Traum einfallen.
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21.11.2011 14:04 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -9
 
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Wenn ich das Geld habe und die Wohnungen stimmen, dann will ich auch so wohnen.

Wieso sollte mich das jetzt stören? Ist das sowas anderes als nen Haus mit riesen Garten und Zaun drum?
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21.11.2011 14:25 Uhr von FrankaFra
 
+9 | -25
 
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21.11.2011 14:31 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+27 | -5
 
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Wichtige News: As I said always...

Die Abkanzelung von priviligierten Wohnvierteln, Umzäunung von Eigentum und private Sicherheitsdienste sind das Markenzeichen der Dritten Welt.

Es ist ein sicherer Indikator, wie weit sich Deutschland bereits von der sozialen Marktwirtschaft Richtung Dritte Welt bewegt hat. Mit dem Entwicklungs-Index HDI geht es immer weiter bergab.

Schon am 5. Okt. 2009 titelte Welt-Online diesbezüglich:
"Deutschland ist das Entwicklungsland Europas"

Im Artikel ist zu lesen:
"Eine neue UN-Statistik sieht die Lebensqualität hierzulande im internationalen Vergleich nur auf Platz 22. In Europa schneidet nur Portugal schlechter ab."

Während die Vermögen der Reichen immer weiter wachsen, ging es für Rest-Deutschland auch die letzten 5 Jahre bei den Reallöhnen wieder kräftig bergab: Satte minus -7% trotz überwiegend moderater Inflation und XXXXXL-Propaganda.
Siehe FAZ: http://is.gd/...

Problem ist: Den entwöhnten Deutschen fällt das ganze offenbar gar nicht mehr auf - sie kennen die den Lebensstandard Resteuropas nicht mal !

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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21.11.2011 14:51 Uhr von d.h
 
+5 | -5
 
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@ImmerNurIch: Das deutsche Volk wird aber niemals rennen oder etwas "stürmen" :-D .
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21.11.2011 14:54 Uhr von Kacknoob
 
+1 | -3
 
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Naja Immernoch besser als umgekehrt... also Umzäunungen der Siedlungen der finanziell Schwachen. Allerdings würde der Spass aufhören, wenn es anfängt ganze Wälder, Seen oder andere Naherholungsorte abzugrenzen. Mehr als Zufahrtsstrasse und Grundstück darf es dann auch nicht sein.

[ nachträglich editiert von Kacknoob ]
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21.11.2011 15:11 Uhr von U.R.Wankers
 
+4 | -8
 
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ImmernurDu: Volkssturm? Der Stürmer?

[ nachträglich editiert von U.R.Wankers ]
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21.11.2011 15:49 Uhr von Pilot_Pirx
 
+6 | -5
 
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erinnert mich irgendwie: an die SED-Siedlung Wandlitz

Mit der Wende war wohl auch das Ende der sozialen Marktwirtschaft gekommen.
Die meisten dieser Reichen ekeln mich an, da sie die wahren Sozialschmarotzer sind.

[ nachträglich editiert von Pilot_Pirx ]
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21.11.2011 15:51 Uhr von Floppy77
 
+10 | -7
 
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Wenn sich das Volk gegen die Unterdrücker: erhebt, dann wissen sie wenigstens genau wo sie die Schuldigen zu suchen haben: in der Gated Communitie!

Die wenigsten Leute werden reich, ohne das viele andere dafür arm werden müssen.

@d.h
Ah ja, dann müsste auch noch die Mauer stehen? Wenn Du es etwas blutiger willst, dann 48/49. Das Jahrhundert darfst Du selber raussuchen. Oder der 17. Juni?

[ nachträglich editiert von Floppy77 ]
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21.11.2011 15:57 Uhr von Loxy
 
+10 | -4
 
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Wie dumm dann weiß der Mob ja wo er mit seinen Mistgabeln, Fackeln und Strängen hinrennen muss wenn das Stündlein geschlagen hat :)

Liebe Reiche zahlt lieber Steuern. Ein weiser Bruder im Geiste des Konservativismus meinte einmal: "Ich zahle gerne Steuern. Ich kaufe mir damit ein Stück Zivilisation."
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21.11.2011 16:15 Uhr von Phillsen
 
+8 | -6
 
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Neidhammel: Allesammt.
Warum steht eigentlich in Deutschland Erfolg dafür ein schlechter Mensch zu sein?

Kein wunder das die Leute sich abschotten wenn sie sie sich schon für den zweiten Benz schämen müssen.
Ihr könnt die Superreichen Banker meinetwegen unsympathisch finden, weil Ihr Reichtum absolut nichts mit irgendwas physischem zu tun hat.
Aber jeden, der an der Wertschöpfung physischer Güter verdient, und damit zum Wohlstand aller beiträgt solltet ihr achten, statt ächten
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21.11.2011 16:19 Uhr von Golmur
 
+8 | -0
 
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Deutschland: Wenigstens bleiben diese in Deutschland wohnen, nicht wie viele andere Deutsche die ihren Wohnsitz in ein anderes land verlegen nur um Steuern zu sparen.
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21.11.2011 16:23 Uhr von quade34
 
+4 | -4
 
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eigentlich ist das nichts neues, es gibt in jeder Großstadt Wohnviertel mit Villen und entsprechend ausgerüsteten Grundstücken. Und das meistens sogar ziemlich konzentriert. Das heute Zäune um ganze Siedlungen gezogen werden müssen, ist der Neidkultur geschuldet, die von Neobolschewiken und Teilen der Sozis gefördert wird. Auch die Grünen sind nicht frei davon.
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21.11.2011 16:29 Uhr von quade34
 
+2 | -3
 
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Ein weiteres Beispiel ist die Abschottung: von ganzen Kiezen, wo sich die neuen Wohlstandsbürgerfamilien ihr eigenes Reich schaffen, wo angeblich die Kreativität der Motor ist. In Wahrheit wollen neuerdings diese Leute ihre Ruhe und Beschaulichkeit schwäbischer Kleinstädte in einer Metropole leben. Dazu ist ihnen auch die Hetze gegen Touris als Argument nicht zu schade. Gerade in Berlin machen sich solche Leute sowas von breit, das es kein Wunder ist, dass der Normalbürger unzufrieden wird.
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21.11.2011 16:35 Uhr von Mordo
 
+4 | -1
 
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Dann kann man für die dort lebenden Reichen nur hoffen, dass sich die Wachleute nicht unterbezahlt fühlen.
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21.11.2011 17:42 Uhr von Kacknoob
 
+5 | -3
 
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Jaja diese armen gegängelten Reichen die "LEISTUNGSBEZOGEN" Werterhaltenden, arbeitsplatzschaffenden Reichen. Was soll man solchen Menschen auch zumuten, das sie von der faulen Krankenschwester geweckt werden, wenn die Nachts um 2 nach ner Doppelschicht nach Hause kommt. Faules Pack.

Schliesslich wissen wir doch, das man mit ehrlicher Arbeit reich wird, oder etwa nicht?

Die Pyramide bekommt einen immer kleineren Winkel an ihrer Basis. Wie soll denn bei diesem Protzgehabe in den Medien, bitte auch kein Neid auf kommen. Wenn Puttchen brammel den ganzen Tag auf Harz4 TV sieht wie die Reichen nichmal mehr wissen wohin sie Ihre Kohle stopfen sollen, während sich die Mäuse im Kühlschrank wunde Füsse holen.

Solange wir in einem Land leben wo ein Lohn von 3,50 €/Std. OK ist sollte man brennende Autos nicht als primäres Ziel sehen.

[ nachträglich editiert von Kacknoob ]
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21.11.2011 21:50 Uhr von Phillsen
 
+4 | -5
 
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@Kacknoob: 3,50?
Ich hab während damals während meiner Ausbildung nebenbei bei McDonalds gejobbt. Da gabs 7,-

Wer sich nicht wertvoller macht, ist bald nichts mehr wert auf dem Arbeitsmarkt. Das ist nicht schön, aber so ist es nunmal.

Gegen die Regeln des Systems anzukämpfen mag ethisch bis heroisch sein. Aber klug ist es nicht.
Wenn man weiß wie das Spiel geht, warum spielt man es dann nicht einfach.
Ich geh doch jetzt nicht mit ende 20 auf dem zweiten Bildungsweg studieren, weil ich grad nix vor hatte die nächsten 3 Jahre. Und ich hab auch nicht zu wenig verdient, ich hab von IG Metall EG9 ganz gut gelebt (dürft Ihr jetzt selber Googlen).
Aber ich hab meinen wirtschaftlichen Bildungsstand für nicht zukunftsfähig genug eingeschätzt also muss ich eben was tun.

Ich weiss, dass das nicht jeder diese Möglichkeit hat, aus den unterschiedlichsten Gründen.

ABER der Großteil der Leute, die damals mit mir zur Schule gegangen sind, haben heute Jobs im Handwerk oder der Industrie und maulen dauernd über ihren Chef oder über die verdammten Bonzen und "die da oben". Aber zu faul oder ängstlich für simpelste Fortbildungen.

Es ist eben einfacher seine Stimme als seinen Arsch zu heben.

Ich will nicht die Reichen verteidigen, ich will damit nur sagen, dass es mehr Spass macht, sich Ziele zu setzen und diese dann manchmal auch tatsächlich zu erreichen, als auf fiese Ausbeuterbonzen zu schimpfen.
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21.11.2011 22:06 Uhr von maki
 
+3 | -4
 
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Is doch super... :-D: Nachts (wenn die "Domestiken" am anderen Ende der Stadt in ihren Wohnschliessfächern schlafen) ne Bombe drauf und es trifft keinen Falschen (aus den verzogenen Bälgern der Schmarotzer würden ja auch nur wieder Schmarotzer).
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21.11.2011 22:10 Uhr von Phillsen
 
+2 | -2
 
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@Maki: Ja hier gibts ja langsam eh nur noch ´Schmarotzer.
Türken, Griechen, Brüssel und jetzt eben auch noch n paar Geldsäcke, auf der Liste ist schließlich noch platz...
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21.11.2011 22:20 Uhr von d.h
 
+4 | -7
 
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@maki: Haha, oder einfach umgekehrt. Einfach eine Bombe in deine 350€ Wohnung, trifft schon keinen falschen ;).

Die Reichen sind natürlich weniger wert, nur weil sie reich sind?

Dieser unglaubliche Neid in Deutschland ist zum kotzen.
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23.11.2011 10:27 Uhr von Sonnflora
 
+3 | -1
 
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Reichtum ansich ist nichts schlechtes, wenn dieser Reichtum durch EIGENE Hände Arbeit erwirtschaftet wurde. Das ist aber nur äußerst selten der Fall. Meist beruht der Reichtum nämlich auf Abzocke und/oder Ausbeutung von anderen. Und dieses geschieht schon allein durch die Zinsen bei unserem betrügerischen Geldsystem. Die horrenden Zinsen, die die Reichen kassieren, OHNE eine Gegenleistung zu erbringen, erwirtschaften andere. Denn bei allem, was man kauft, zahlt man diese Zinsen mit.

Gäbe es keine Zinsen, könnten sämtliche Waren, Mieten, etc. um 30% billiger sein!

Schaut euch das hier an, dann versteht ihr vielleicht, was ich meine:
http://www.youtube.com/...

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