Selbstmordversuch von Babak Rafati: Weitere Suche nach Gründen für seine Tat
Nach dem Selbstmordversuch des Bundesligaschiedsrichters Babak Rafati steht immer noch die Suche nach einem Grund für die Tat im Fokus. Rafati war kein beliebter Schiedsrichter, wurde drei Mal vom Fußballmagazin "Kicker" in einer Befragung von Bundesligaprofis zum schlechtesten Schiedsrichter gewählt.
In der Boulevardpresse wurde er schon "Babak Tomati" genannt. Das, obwohl er 2008 als Nachfolger von Markus Merk zum FIFA-Schiedsrichter wurde. Letzterer sagte einmal über Rafati, dass bei ihm "die Entwicklung, die man erwartet hat, ausgeblieben" sei.
Insgesamt hat er 84 Bundesligaspiele gepfiffen, dazu kommen zwei A-Länderspiele und sechs Spiele im Europapokal.