20.11.11 19:14 Uhr
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Fußball: Bundesligaschiedsrichter kurz vor Tränenausbruch

Während die Betroffenheit über den versuchten Selbstmord des Bundesligaschiedsrichters Babak Rafati anhält, wurde nun der nächste Referee starkem Druck ausgesetzt.

Markus Wingenbach pfiff das Spiel SC Freiburg gegen Hertha BSC Berlin. Nach einem nicht gegebenen Tor musste er neben der Rudelbildung auf dem Platz die übelsten Beschimpfungen der Masse von den Rängen aushalten. Nach dem Spiel folgte mit Wurfgeschossen die nächste Extremsituation.

Herthaner Christian Lell warnte nun vor dem steigenden Druck auf die Schiedsrichter und warb für Markus Wingenbach, der seiner Aussage zufolge kurz vor den Tränen stand, um Verständnis dieser schwierigen Aufgabe.


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WebReporter: Chuck-Norris
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Druck, Schiedsrichter, Träne, Suizidversuch
Quelle: www.focus.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2011 19:30 Uhr von Allmightyrandom
 
+10 | -46
 
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20.11.2011 19:45 Uhr von Curschti
 
+55 | -4
 
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kann doch nicht zu schwierig sein, den Schiedsrichtern mit technischen Mitteln wie in allen anderen großen Sportarten unter die Arme zu greifen. Aber davon will ja niemand was wissen....
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20.11.2011 20:32 Uhr von Borgir
 
+40 | -1
 
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Idioten: man kann sich gerne über den Schiedsrichter aufregen, aber dabei sollte es bleiben. Davon abgesehen: Das Tor hat er vollkommen zu Recht nicht gegeben.
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20.11.2011 20:41 Uhr von Guddy83
 
+3 | -24
 
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20.11.2011 21:04 Uhr von Peacem4ker
 
+4 | -6
 
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@Guddy: MEISTENS kann man aber in der wiederholung etwas sehen. und ich sehe nicht, warum es zwingend so extrem viele Fehlentscheidungen mehr geben sollte, als es müsste.
Auch dem Publikum kann mans an sich erklären. Perknopfdruck könnte man die Kopfhörer mit den Boxen in den Stadien zusammenschließen, und bei fragwürdigen/hitzigen entscheidungen kann der Schiri dann halt kurz ansagen "Das war keine unnatürliche bewegung, deshalb kein handspiel" oder sowas... aber gestern hat es ja schon im fernsehen 3 minuten gedauert, bis wann musste, warum das tor nicht gegeben wurde. und im stadion hats vermutlich niemand verstanden
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20.11.2011 22:01 Uhr von TheRoadrunner
 
+9 | -0
 
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@ allmighty / @ guddy: Es gibt bei jedem Menschen Grenzen, mit wieviel und welcher Art Druck er klarkommt. Wo die Grenzen nun sind, weiß man oft erst, wenn man sie überschritten hat.
Problematisch ist es vor allem insofern, da von Schiedsrichtern ja durchaus erwartet wird, dass sie auf die Spieler ein- und auf sie zugehen. Und bei einem arroganten Schnösel, der mit dem Druck wunderbar klarkommt, weil er eben gar nichts an sich ranlässt, wird das schwierig.

Zum Vergleich mit American Football:
Dort wissen sich die Spieler auf dem Platz im Verhältnis zu Fußballspielern zu benehmen. Dass Schiris bedrängt werden, ist die absolute Ausnahme, während es im Fußball an der Tagesordnung ist.
Bei Football ist die Regelung übrigens, dass die ursprüngliche Entscheidung nur zurückgenommen wird, wenn es "undisputable evidence" gibt, dass sie falsch war. Wenn man selbst nach Zeitlupe nicht 100% sicher ist, bleibt es bei der ursprünglichen Entscheidung.
Man muss natürlich sagen, dass das bei Football leichter ist, weil es da in sich abgeschlossene Spielzüge gibt. Ich stelle mir gerade vor, wie ein Trainer beispielsweise eine offensichtlich richtige Entscheidung in Frage stellt, nur um einen Konter zu verhindern.
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21.11.2011 00:14 Uhr von FreddyG
 
+5 | -0
 
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Was ist aus dem Lieblingssport geworden? @Allmightyrandom
Wie wärs wenn du einfach die Prüfung machst und versuchst es besser zu machen.
War 10 Jahre lang Schiedsrichter. Man kann nicht alles sehen. Das Spiel geht teilweise so schnell und man hat nur 2 Augen. Und selbst mit technischen Hilfsmitteln ist die Situation nicht immer klar zu erkennen. Sollen wir nach jedem Faul, jeder unklaren Situation erstmal 5 Minuten Pause machen und nach der 10 Computeranalyse und Wiederholung ne Entescheidung treffen.
Der Schiedsrichter ist immer der Schuldige und der Buh mann.
Lassen wir doch Fußball dass sein was es sein soll. Ein Spiel und eine spannende Unterhaltung.
Der Schiedsrichter wird nach einer Entescheidung immer auseinandergenommen. Ein Spieler der einen Fehlpass macht oder das Tor nicht trifft, genauso????
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21.11.2011 00:48 Uhr von Reklamations-Kantolz
 
+8 | -1
 
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wenn man ständig als "referee" bezeichnet wird: macht Fussball auch keinen Spass mehr....
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21.11.2011 12:16 Uhr von akr6
 
+0 | -5
 
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freie Berufswahl: oder wird jemand zu seinem Beruf gezwungen?
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21.11.2011 13:46 Uhr von Scarb.vis
 
+3 | -5
 
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Wie hier die Arbeitslosen über "Druck" reden. Haha
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21.11.2011 14:11 Uhr von Monika3
 
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Es gibt Berufe: da stehen Menschen noch unter wesentlich mehr Druck. Fußball ist ein Sport und sollte eigentlich kein Geschäft sein.

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