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USA: Armee stoppt Verschreibung des Malaria-Medikaments Mefloquine

Das US-Militär stoppt die Verwendung des Malaria-Mittels Mefloquine. Ein Armee-Arzt nannte das Mittel ein "Zombie-Medikament, welches längst verboten sein sollte". Mefloquine wurde vor mehr als 30 Jahren, gegen Ende des Vietnam-Krieges, als Alternative zu Chinin entwickelt.

Der Militärarzt Remington Nevin veröffentlichte mehrere Studien, die zeigen, dass das Medikament schädlich fürs Gehirn sein kann. Seit 2009 gibt es eine neue Richtlinie aus dem Pentagon und seitdem sanken die Verschreibungen um 75 Prozent. Nevin sieht darin eine Bestätigung seiner Studien.

Anwender bemängelten Nebenwirkungen wie Albträume, Depressionen, Gedächtnisverlust und sogar Nervenzusammenbrüche nach der Einnahme von Mefloquine. Einige Angehörige von Soldaten gaben der Droge auch die Schuld am Selbstmord ihrer Lieben.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: USA, Armee, Malaria, Verschreibung
Quelle: www.usatoday.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2011 17:14 Uhr von 338LM
 
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lange bekannt: Lariam verträgt nicht jeder, leider kostet Malarone hier in Deutschland ~180 € pro Monat und muss täglich genommen werden (Lariam ist viel billiger und muss nur wöchentlich genommen werden). Das ursprüngliche Lariam wird auch nicht mehr produziert, aber Generika gibt es noch.

Ich persönlich ziehe Malarone vor, auch wenn ich viele Leute kenne, die Lariam z.T. seit Jahren ohne besondere Nebenwirkungen einnehmen.
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21.11.2011 15:19 Uhr von der_schrat
 
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Lariam ohne Nebenwirkungen einnehmen!? Diagnose: Substanzinduzierte Psychose.
Vor 14 Jahren Malaria gehabt (Plasmodium falsiparum+Plasmodium vivax zur gleichen Zeit) 10 tage ohne Behandlung, da zu weit entfernt von medizinischer Versorgung. Dann die erste Lariam-Behandlung (3-2-1 Stand-By-Therapie über 3 Tage). Weitere Malariaschübe jedes Jahr bis 2002. Immer wieder mit Lariam behandelt. Danach “beseelt” von dem Gedanken mir in den Kopf zu schiessen. (Bis heute sollte ich besser keinen Kontakt mehr mit Waffen haben). Ärzte taten alles als depressive Verstimmung ab. Erst 2008 gab es (wohl auch durch die ständigen Suizidfälle in der US-Armee) eine größere Öffentlichkeitsarbeit. Unter anderem werden auch Hirnstammzellen irreparabel geschädigt. Das sollten vielleicht auch diejenigen wissen die Lariam “gut vertragen” haben oder immer noch nehmen. Als Betroffener kann ich über einige Kommentare nur den Kopf schütteln.

[ nachträglich editiert von der_schrat ]

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