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Essen - Heftige Kritik am Umgang mit türkischen Rechtsextremisten

Nachdem die türkischen Rechtsextremisten erneut in der Essener Grugahalle eine Versammlung abhielten, übten Ratsmitglieder heftige Kritik an dem Vermieter des Objekts, der Messe GmbH. So gebe es einen Konsens, keine städtischen Räumlichkeiten an rechtsextreme Gruppierungen zu vermieten.

Indes möchte der Essener Oberbürgermeister, Reinhard Paß (SPD), rechtliche Schritte prüfen, wie man zukünftig die Vermietung der Grugahalle an extremistische Vereinigungen untersagen kann. Auch CDU-Ratsfrau Jutta Eckenbach möchte dies ebenfalls zukünftig verhindert wissen.

Eckenbach zeigte sich zudem entsetzt über den Eklat im Essener Integrationsrat. Dort hatten sechs Migrantenvertreter der aufgrund der Vorgänge um die Grugahalle zustande gekommenen Resolution "gegen Rechtsextremismus und Völkerhass" die Zustimmung verweigert.


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WebReporter: XFlipX
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kritik, Essen, Rechtsextremismus, Umgang
Quelle: www.derwesten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2011 09:10 Uhr von ihateu
 
+36 | -9
 
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aber nicht doch! das waren keine rechtsextremisten!

diese netten mitbürger haben den zugang zur integration und kartoffelkultur einfach noch nicht gefunden - sie sind stolz auf ihr land und mussten es aus traumatischen gründen verlassen. sie diskutieren ja nur, wie man die situation für alle verbessern könnte. sie sind friedlich und harmlos, schliesslich sind es ja keine bösen christen!

übt etwas toleranz und seid lieb zu diesen armen menschen!
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20.11.2011 09:22 Uhr von usambara
 
+15 | -5
 
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NPD & MHP: Jörg Krebs, NPD-Landesvorsitzender in Hessen, hat nun eine Lanze für türkische Nationalisten gebrochen. Sie seien „natürliche Verbündete“, so Krebs.
Denn auch in der Türkei gäbe es Kräfte, die gegen den Beitritt zur „völkerzersetzenden Europäischen Union“ sind. Dann lässt Krebs die Katze aus dem Sack: „Die NPD sowohl als auch der gesamte Nationale Widerstand täten (...) gut daran, sich nicht nur in ihrer Propaganda (...) gegen diesen Beitritt auszusprechen, sondern sie sollten sich auch mögliche Bündnispartner unter den Türken selbst suchen.“
Die Mehrheit des türkischen Volkes, erklärt Krebs, sei nicht begeistert vom Vorhaben des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, „ihr Land zu einem Marionetten- bzw. Satellitenstaat der US-amerikanischen Ostküste zu degradieren.“ „Amerikanische Ostküste“ gilt als Chiffre für das Judentum.
Einen potentiellen Bündnispartner hat Krebs bereits im Auge: Die MHP, hier wohl besser bekannt als die „Grauen Wölfe“. Ins türkische Parlament zogen diese Ultranationalisten „mit atemberaubenden 14,29 Prozent“ und würden laut Krebs dort nun „konsequent eine Politik (vertreten), die sich in erster Linie an den Interessen des eigenen Volkes orientiert und daher einen Beitritt der Türkei zum ,Melting Pot‘ EU kategorisch ablehn(en)“. Krebs schlussfolgert daraus, dass die MHP „natürliche Verbündete aller nationaldenkenden Deutschen“ sei. Dies gelte keineswegs allein für die Außenpolitik, sondern sei auch „im Hinblick auf den Umgang mit nationalistischen Türken in der Bundesrepublik viel stärker zu bedenken.“
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20.11.2011 09:28 Uhr von alimehmethasan
 
+25 | -6
 
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"Dort hatten sechs Migrantenvertreter": die Zustimmung verweigert. Hahaha!

Ich vermute mal das diese 6 Migrantenvertreter ein typischer Querschnitt der Ausländischen Bevölkerung in D ist, also dann bestimmt 6 Türken?

Die herzensguten Gutmenschen in Essen. Man erntet jetzt die Früchte der eigenen Dummheit.

p.s.s natürlich nicht nur dort :)
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20.11.2011 09:52 Uhr von Rechthaberei
 
+18 | -8
 
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Der türkische Rechtsextremismus verhindert, daß es: in der Türkei eine neutrale Geschichtsauffassung gibt, was man den Türken erstmal nicht ganz verübeln kann, aber hierzulande unnötig ist.

Das Osmanische Reich beging während des Ersten Weltkrieges Völkermorde die gemessen an der Bewohnerzahl innerhalb seines Machtbereiches mörderischer waren als die Massenmorde Nazideutschlands
während der Besetzung halb Europas.
Die Nazis brachten 11 Millionen Menschen um, die Jungtürken 2 Millionen.
Bei den Nazis waren darunter 6 Millionen Juden, bei den Jungtürken 1,1 Millionen Armenier.
Damit haben die Jungtürken verglichen mit der Bevölkerungszahl des Osmanischen Reiches von unter 20 Millionen während des Ersten Weltkrieges schlimmer gewütet als die Nazis während der Besetzung halb Europas mit hunderten Millionen Einwohnern.
Daher würde man für das 20. Jahrhundert irgendwann in der Weltgeschichte bei neutralerer Bewertung die Jungtürken mit den Nazis, Kommunisten,
Maoisten und Roten Khmer in einem Atemzug als die größten Verbrecher innerhalb eines Machtbereiches nennen.
Daher ist es kein Wunder das die Grauen Wölfe in der Türkei mit 13 Prozent im Parlament sitzen.


[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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20.11.2011 10:07 Uhr von gerndrin
 
+19 | -2
 
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@Rechthaberei: Ich fass es nicht. Weil die Türken mehr Menschen umgebracht haben, sitzen sie heute im Parlament?
Die sitzen im Parlament weil Idioten nicht aussterben.
Vielleicht solltest du öfters mal beobachten, was so Politiker aller Coleur aus dem Bundestag so oft von sich geben...
Könnte man mal überlegen, warum z.B. von der Leyen auch "Lügenuschi" genannt wird...
Eines haben dies Türken uns allerdings voraus, sie versuchen, sich selbst abschottend von der Gesellschaft, immer im Verbund, uns ihre teils abartige Kultur näher zu bringen.
Eine Integration wird so, den Anweisungen Erdogans gehorchend, NIE gelingen.
Und das ist von der Türkei auch so gewollt!

[ nachträglich editiert von gerndrin ]
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20.11.2011 12:26 Uhr von PureVerachtung
 
+12 | -0
 
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usambara: Mag sein, dass Jörg Krebs mit der MHP sympathisiert. Er wird diese Gruppierung allerdings mit Sicherheit nicht in Deutschland willkommen heißen.

Was sind das bitteschön für "Ultranationalisten", die in einem anderen Land leben? Absolut lächerlich. Die ziehen nach Deutschland um ein Stück vom Kuchen abzuhaben und ihre Verwandten in der Türkei durchzufüttern und mitzuversichern (dank diverser Abkommen ist das ja kein Problem, sondern erwünscht) und machen einen auf Nationalisten. Paradoxer geht es nicht.
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20.11.2011 13:08 Uhr von ShyOne
 
+1 | -8
 
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gerade hier sind: doch ein paar islamkritiker anwesend.
ich kann mich erinnern das damals einige rechte genossen von der "partei" pro deutschland zur anti islam konferenz eingeladen wurden und damals habt ihr euch ja bestimmt auch nicht aufgeregt wenn gestallten wie le pan zu besuch gekommen sind.
oder wenn ein rechtspopulist wie geerd wilders kommt, das stört euch doch auch nicht.
und nun regt ihr euch über diese rechten auf?
komisch, französische, niederländische , amerikanische .... rechte sind ok aber türkische nicht?
ist es nicht der gleiche abschaum oder ist der abschaum nun schlimmer weil es türken sind?

[ nachträglich editiert von ShyOne ]
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20.11.2011 13:15 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -8
 
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@PureVerachtung: wieso paradox?

deutsche neonazis sind doch auch nicht intelligenter.
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20.11.2011 13:23 Uhr von PureVerachtung
 
+7 | -0
 
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Schmidt: *gääääähn* Lebe du fröhlich weiter mit stupiden Pauschalgedanken und -urteilen, aber tu´ uns den Gefallen und verschone einfach den intelligenteren Teil der Menschheit damit, Danke.
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20.11.2011 14:43 Uhr von XFlipX
 
+4 | -0
 
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"Dort hatten sechs Migrantenver" Hier mehr Informationen zur Thematik.....

„Integrationsrat ist ein Hort der Grauen Wölfe“

http://www.derwesten.de/...

Besonders brisant, drei von den sechs Verweigerern sind SPD-Mitglieder.

XFlipX
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20.11.2011 17:14 Uhr von sooma
 
+5 | -0
 
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Arroganz gepaart mit Unwissenheit http://www.derwesten.de/...

"Das bestreitet der Vorsitzende des Integrationsrates Muhammet Balaban. „Die Leute, die da hingehen, sind doch keine Verbrecher oder Terroristen. Ich kenne viele Türken, die die Veranstaltung besuchen, die leben friedlich in dieser Stadt und sollen mit dieser Resolution als Extremisten abgestempelt werden.“

>> Freilich räumt Balaban ein, den Resolutionstext nicht mal gelesen zu haben.<<

Dabei hätte er dann erfahren, dass die Anhänger der „Grauen Wölfe“ nach Ansicht des Verfassungsschutzes bestrebt sind, „das Entstehen einer extremistischen isolierten türkischen Jugendbewegung in Deutschland fördern“ wollen. „Die lieben halt ihre Fahne“, hält Balaban unbeirrt dagegen. Und dass zu den Feindbilder der Grauen Wölfe Kurden, Juden, Armenier und Homosexuelle zählen, sei „nicht bewiesen“. Er jedenfalls werde harmlose Anhänger der Vereinigung nicht diffamieren: „Ich habe meine Haltung – und kann auch ohne Integrationsrat leben.“

DEUTSCHLAND AUCH!
Diese ganze Integrationsindustrie lebt doch nur davon, dass KEINE Integration stattfindet - wo bliebe dann ihre Existenzberechtigung?

[ nachträglich editiert von sooma ]
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21.11.2011 09:21 Uhr von RoB-D
 
+1 | -0
 
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ohne witz: Was die Türken mittleriweile ablassen hauptsache nach Deutschöland kommen und Harz kassieren Pack und der aussenminister soll mal seine Fresse halten pisser für den neusten spruch wäre mein Resultat : Kein Beitritt zur EU ! Niemals !
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21.11.2011 14:23 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -0
 
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Da stell ich mir die Frage Was haben bekennende "rechtsextreme" Türken in Deutschland verloren ? Das sollten sie sich auch mal selber fragen....wer "Ausländer" hasst, sollte doch lieber im eigenen Land bleiben, sonst kommts irgendwie noch perverser rüber.

Nix gegen Ausländer, aber diese Gruppe würde ich SOFORT abschieben....als ob wir nicht genug Probleme mit unsren rechten Spinnern haben.

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