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Afghanistan: Weg frei für US-Truppen auch nach 2014

Die Ratsversammlung Loja Dschirga hat den USA grünes Licht dafür erteilt, ihre Truppen über das Jahr 2014 hinaus in Afghanistan zu stationieren. Es sei durchaus im Interesse Afghanistans, dass die US-Truppen weiterhin im Lande bleiben.

Allerdings sind daran einige Forderungen geknüpft, die den USA so nicht gefallen können. So sollen es die US-Truppen unterlassen, Hausdurchsuchungen durchzuführen. Diese sind bei den Afghanen verhasst. Die USA sehen sie als notwendig im Kampf gegen die Taliban an.

Es gab auch andere Forderungen, die es allerdings nicht in die Abschlusserklärung des Rates geschafft haben. So sollten die USA eine Milliarde Dollar pro Armee-Stützpunkt zahlen und 2.000 Stipendien an die afghanische Bevölkerung verteilen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Afghanistan, Militär, Weg
Quelle: www.tagesschau.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2011 16:40 Uhr von Borgir
 
+0 | -3
 
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Es wäre sicherlich fatal gewesen, wenn die USA ihre Truppen abgezogen hätten. Das Land ist nicht im Ansatz dazu fähig, sich in einem Vernünftigen Umfang selbst zu regieren.
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19.11.2011 17:00 Uhr von Anne1311
 
+3 | -2
 
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Geld für die USA: Der ehemalige General der russischen Streitkräfte in Afghanistan, Mahmut Gareev, sagt in einem Interview mit RussiaToday:

„Die Amerikaner stoppen nicht die Drogenproduktion in Afghanistan, vielmehr finanzieren sie sich damit. ... Die Amerikaner geben zu, dass sie Drogen oftmals in ihren eigenen Flugzeugen außer Landes bringen. Der Drogenhandel bringt ihnen im Jahr 50 Milliarden Dollar ein. Sie tun nichts, um den Drogenhandel zu stoppen. Sie antworten nur militärisch, wenn sie angegriffen werden. Es gibt keinen militärischen Plan, die Mujahedin zu eliminieren. Vielmehr wollen sie die Taliban zu mehr Aktivitäten in den angrenzenden Ländern ermuntern. Die Amerikaner wollen die gesamte Region destabilisieren, um die militärische Oberhoheit in diesem Teil der Welt zu erringen.“

[ nachträglich editiert von Anne1311 ]
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19.11.2011 17:15 Uhr von Perisecor
 
+1 | -5
 
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@ Anne1311: Extrem zuverlässige "Quelle".

Die Aussagen wurden übrigens schon mehrfach widerlegt, aber gut, manche Leute sind halt nicht auf dem Laufenden.
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19.11.2011 17:52 Uhr von Borgir
 
+1 | -1
 
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@Anne1311: Da muss man Perisecor schon recht geben. Ein ehemaliger russischer General kann das kaum wirklich beurteilen. Theorien aufstellen kann jeder, dafür muss man kein General sein. Wobei ich schon sagen muss, dass ich mich nur wenig wundern würde, wenn das zuträfe.
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19.11.2011 18:14 Uhr von certicek
 
+1 | -0
 
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"When the history of U.S. involvement in Afghanistan is written, Washington´s sordid involvement in the heroin trade and its alliance with drug lords and war criminals of the Afghan Communist Party will be one of the most shameful chapters. "

Quelle: Botschaft Afghanistans in Kanada - Afghan News 10/16/2008 – Bulletin #2197

http://afghanemb-canada.net/...

CIA, Heroin Still Rule Day in Afghanistan
Quelle: http://www.rawa.org/...

Drug trafficking - Quelle: United Nations Office on Drugs and Crime

http://www.unodc.org/...

"Afghanistan became leader in opium production and main hub for providing heroin and its main ingredient to whole world. All this happened under the control of champion of human rights U.S. and its intelligence setup mainly CIA."

Quelle: http://www.daily.pk/...

"“Unfortunately, they [NATO] are doing nothing to reduce the narcotic threat from Afghanistan even a tiny bit,” Putin angrily remarked three years ago."

Quelle: http://www.hindu.com/...

"It´s amusing watching Washington blast poor old Hamid Karzai in Kabul for corruption while the US is furiously bribing many top officials and generals in Pakistan and Afghanistan. Not to mention US collaboration with Afghanistan´s top heroin kingpins and communist war criminals. Pretty sordid stuff that will one day come out and cause a furor, just as CIA´s involvement in the Laotian and Central American drug trade did. "

Quelle: http://www.huffingtonpost.com/...


... ... ...
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19.11.2011 18:26 Uhr von usambara
 
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also ob man eine andere Entscheidung erwartet hätte von US-Karsai und seinem korrupten Clan.
Die Dschirga hatte lediglich beratende Funktion. Eigentlich müsste Karsai das Parlament konsultieren, um einen nationalen Konsens für die strategische Partnerschaft mit den USA zu finden.

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