Bern: Asylmissbrauch - Asylanten machen Urlaub in ihrer Heimat
Von den zur Zeit in der Schweiz lebenden 23.483 Asylsuchenden baten im laufenden Jahr 2.500 um eine Reiseerlaubnis. Dabei wurde von einigen die Reiseerlaubnis dazu benutzt, in ihr Herkunftsland zu reisen und dort Urlaub zu machen.
Derartiges Verhalten steht aber immer im krassen Gegensatz zu den angeblichen Schwierigkeiten, die den Asylsuchenden in ihrer Heimat drohen. Überwiegend Personen aus dem Irak, den Balkanländern und der Türkei seien unter den Urlaubern.
Nun wird der Bund die Vorschriften dahingehend ändern, dass Reisen nur noch in vorher überprüften Sonderfällen möglich sind. Laut Flüchtlingshilfe ist eine Verschärfung diskriminierend. Die Asylsuchenden müssen reisen können um etwa zurückgebliebene Verwandte besuchen zu können.