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Antibiotika-Resistenz gerät immer weiter außer Kontrolle (Update)

Die menschliche Resistenz gegen Antibiotika gerät immer weiter außer Kontrolle. Reserveantibiotika, die eigentlich von einer Reihe europäischer Länder gebunkert wurden, um Notfällen zu begegnen, schlägt bei extrem vielen Menschen nicht mehr an (ShortNews berichtete).

Da die Hauptursache der Antibiotika-Resistenz die Landwirtschaft ist, wo den Tieren oftmals präventiv Antibiotika verabreicht wird, sollen nun neue EU-Gesetze das Schlimmste verhindern. Dadurch soll unter anderem der Missbrauch von Antibiotika bei Tieren eingeschränkt werden.

"Wir müssen rasch und entschlossen handeln, wenn wir nicht die Möglichkeit verlieren wollen, bakterielle Infektionen bei Mensch und Tier mit Antibiotika zu behandeln", erklärt EU-Gesundheits- und Verbraucherkommissar John Dalli.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesetz, Kontrolle, Antibiotika, Landwirtschaft, Resistenz
Quelle: www.rp-online.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2011 21:14 Uhr von FrankaFra
 
+7 | -16
 
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Sry Crush: Aber das ist doch etwas falsch geschrieben, oder?
Da gerät nichts ausser Kontrolle, lies die News nochmal.

Das ist eine völlig falsche Beschreibung des Artikels.

Sry =)
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18.11.2011 21:22 Uhr von Crushial
 
+14 | -12
 
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@FrankaFra: Sorry, das ist nun aber Erbsenzählerei was du betreibst. Du weißt als SN-News-Autorin selbst, dass man die Original-News umschreiben soll so gut es geht und nicht wortwörtlich übernehmen soll.

Und wenn Menschen resistent auf Antibiotika reagieren, sodass sie sterben, weil kein Medikament mehr anschlägt, dann ist es für mich "außer Kontrolle" geraten, wenn jedes Jahr immer mehr Menschen sterben. In der Quelle steht selbst:

"Das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention (ECDC) warnte, dass erstmals gleich eine ganze Reihe europäische Länder Resistenzen gegenüber Reserveantibiotika gemeldet hätten, die sich Ärzte eigentlich für Notfälle aufsparen."

Klingt das etwa für dich so, als ob alles in Butter ist?
Wenn da steht, dass es erstmals sogar in gewisser Weise pandemisch in der EU auftritt, ist das nicht immer weiter fortschreitend, gleichzusetzen mit "außer Kontrolle zu geraten"?
Wenn wir keine neue Antibiotika herstellen können, sondern stattdessen mit Gesetzen versuchen das Schlimmste zu verhindern, ist das nicht ein Zeichen von Machtlosigkeit und ein "außer Kontrolle geraten"?

Denk mal drüber nach.

mfg
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18.11.2011 21:34 Uhr von FrankaFra
 
+10 | -10
 
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Crushi: "Ausser Kontrolle" ist für dich, weil ein paar Menschen sterben?
In gewisser Weise "pandemisch"?

Erbsenzählerei... verstehe ich nicht, jedoch liest sich der Artikel völlig anders, als die News, obwohl auch dieser völlig übertrieben ist.




Beispiele für Pandemien:

Antoninische Pest (165–180), vermutlich eine Pockenpandemie, die sich auf dem Gebiet des Römischen Reiches ausbreitete; rund fünf Millionen Tote

die erste Pestpandemie (als so genannte Justinianische Pest), ausgebrochen 541, deren Auswirkungen bis ins 8. Jahrhundert bemerkbar waren. Die Erkrankung verbreitete sich im gesamten Mittelmeerraum, sogar der gesamten den Römern bekannten Welt und forderte zahlreiche Todesopfer

die zweite Pestpandemie (Schwarzer Tod, 1347–1352), aus Zentralasien kommend. Ausbreitung über ganz Europa mit geschätzten 25 Millionen Toten (ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung)

die dritte Pestpandemie von 1896 bis etwa 1945, mit weltweit rund 12 Millionen Toten

AIDS (seit etwa 1980, noch andauernd), weltweite Ausbreitung, mehr als 37 Millionen Tote, etwa 33 Millionen lebende Infizierte (Stand: 2009)[1]


Und da sind Resistenzen zu Antibiotika noch etwas von entfernt, oder?


Ist ja mir nur so aufgefallen, weil es SEHR nervend ist, wenn wieder 1900000 Leute Samstags oder Sonntags an den Tresen kommen, weil sie sowas lesen, und denken, sie müssen nun sofort sterben. Es gibt Menschen, die glauben sowas sofort und suchen bereits Grabsteine aus.

Da dreht man durch =)

[ nachträglich editiert von FrankaFra ]
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18.11.2011 21:57 Uhr von Crushial
 
+5 | -2
 
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@Franka: Ich habe nirgendwo etwas von einer richtigen Pandemie geschrieben. Pandemisch heißt einfach, dass eine Krankheit länder- und kontinentübergreifend ausbricht. Wenn man die Antibiotika-Resistenz als pandemisch betrachtet, trifft das Zitat aus der Quelle

"Das Europäische Zentrum für Krankheitskontrolle und Prävention (ECDC) warnte, dass erstmals gleich eine ganze Reihe europäische Länder Resistenzen gegenüber Reserveantibiotika gemeldet hätten, die sich Ärzte eigentlich für Notfälle aufsparen."

genau auf "pandemisch" zu. Antibiotika-Resistenz ist nicht nur auf ein Land beschränkt sondern mittlerweile auf mehrere Länder = pandemisch.

Das was du als Beispiele genannt hast, sind extreme Pandemien. Das kannst du überhaupt nicht vergleichen.

"Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit, im engeren Sinn einer Infektionskrankheit."

http://de.wikipedia.org/...

Das heißt das, nicht mehr und nicht weniger.

[ nachträglich editiert von Crushial ]
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18.11.2011 22:06 Uhr von FrankaFra
 
+1 | -6
 
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Crushial: Also, wenn du selber Definitionsbrocken nimmst, um ein Wort auseinanderzunehmen... denn deine Definition ist nicht alles, sonst wäre eine normale Migräne auch eine Pandemie. Ist sie aber nicht.
Ebensowenig ist eine Resistenz eine Krankheit, folglich ist sogar in deinem Zitat die Ursache des Fehlers versteckt, den ich meine.

Allenfalls wäre es "pandemie-oresk", wenn wir schon zwischen Pandemie und pandemisch unterscheiden.

Pandemien gibt es, extreme Pandemien als Erweiterung nicht. Eine Pandemie ist immer extrem.
Es gibt auch nur schwanger, nicht ober schwanger.

Aber du hast recht, man kann diese Sache nicht mit einer Pandemie vergleichen. Zumal diese grundsätzlich durch die Krankheit begründet ist.. ,macht aber nichts.

=)


Pandemie, Pandemie, Pandemie, Pandemie :-P
Nicht mehr und nicht weniger.
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18.11.2011 22:12 Uhr von Crushial
 
+2 | -3
 
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@Franka: Ich rede ja auch von "pandemisch" und nicht von "Pandemie". Ich meine mit "pandemisch" ja auch nur, dass es in diese Richtung geht, aber kein Pandemie-Ausmaß einnimmt.

Aber egal nun, sonst muss ich brüstliche Gewalt bei dir anwenden ;).
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18.11.2011 22:23 Uhr von Pils28
 
+2 | -3
 
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Ich sehe nicht, wo irgendetwas außer Kontrolle ist: Bisher lässt sich eigemtlich alles und jeder ganz gut behandeln in Europa. Wenn man überlegt, dass die Menschen seit etwa 80 Jahren Penicillin haben und selbst gegen diese erste Antibiotika haben sich erst einige Resistenzen gebildet.
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18.11.2011 23:41 Uhr von __Quietscheentchen__
 
+3 | -0
 
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Menschliche Resistenz gegen Antibiotika ????????? Was soll dass den sein ? Antibiotika wird verwendet um Bakterien zu töten, und die werden immer Resistenter.
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19.11.2011 00:36 Uhr von 338LM
 
+2 | -2
 
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viel zu vage: hier steht kein Wort davon, um welches Antibiotikum es sich handelt, das man angeblich gebunkert haben soll.

Reserveantibiotika sind in der Regel den Kliniken vorbehalten, sind recht teuer und haben teilweise völlig andere Wirkmechanismen als die günstigen Antibiotika, die man z.B. gegen einen unkomplizierten Harnwegsinfekt einsetzt.
Von daher ist eine Resistenzentwicklung gegen Antibiotikum A nicht gleichbedeutend mit einer Resistenz gegen Antibiotikum B.
Was ist hier überhaupt mit Resistenz gemeint ? Vollständige ? Oder nur herabgesetzte Empfindlichkeit der Keime ? Um welche Erreger geht es eigentlich, gegen die das ominöse Reserveantibiotikum wirken soll ?

Der Artikel ist pures Rumgeschwafel, ohne jeden Inhalt.
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19.11.2011 01:35 Uhr von McK4y
 
+3 | -1
 
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News? So neu ist die Nachricht nun aber wirklich nicht! Frag mal jemanden, der in ´nem Krankenhaus arbeitet nach MRSA. Jedes Krankenhaus muss sich damit schon seit Jahren rumplagen.

Wen´s interessiert: http://de.wikipedia.org/...
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19.11.2011 03:13 Uhr von Pils28
 
+0 | -2
 
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@McK4y: Immer dieses Geleier mit MRSA. Ja, es gibt einen S.aureus, der gegen ein sonst gegen S.aureus wirksames Antibiotikum resistent ist. Wenn man das Geld für die richtigen MEdikamente ausgibt und denen in Berlin MRSA nicht völlig am Arsch vorbeigehen würde, dann könnte man das auch ganz schnell loswerden. MRSA ist kein Superkeim. MRSA ist eine Erscheinung vom Sparkurs der letzten Gesundheitsreformen, die eine angebrachte Vorsorge nicht mehr zulässt.
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19.11.2011 10:04 Uhr von Borgir
 
+1 | -2
 
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Unglaublich: Das Thema der Antibiotika-Resistenzen jetzt so aufzubauschen ist schon seltsam. Weiß die Medizin und die Forschung doch schon seit Jahren (wenn nicht Jahrzehnten) und das Problem. Passiert ist nichts. Mit anderen Worten: Die Resistenzen sind unserer eigenen Dummheit geschuldet. Von daher braucht man jetzt auch keine Panik zu bekommen. Die hätten wir schon früher haben müssen, als man noch etwas tun konnte.
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19.11.2011 10:36 Uhr von indi1234
 
+0 | -0
 
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Wenn: man sich mal die Geflügel-Zuchtanstalten ansieht, wird einem schlagartig klar, das dies keine artgerechte Zucht, geschweige denn Haltung ist.

Obwohl diese Tiere in der sog. "Bodenhaltung" gehalten werden, haben sie gerade mal soviel Platz um sich um die eigene Achse drehen zu können. Und das soll nun der Vorteil einer Käfighaltung sein.

Damit diese Tiere nicht krank werden, d.h. dem Landwirt kein Verlust entsteht, werden diese Tiere mit Medikamenten vollgestopft, welche wir bei dem Verzehr mit in uns aufnehmen.

Welche Schäden das beim Menschen verursacht, ist diesen Landwirten und auch der Politik völlig egal.
Die essen ja selbst so etwas nicht.

Die Hauptsache ist, das der Umsatz stimmt.

Krankenkassenbeiträge, Arztkosten?
Scheiß egal.

[ nachträglich editiert von indi1234 ]

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