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Berlin: US-Bürgerrechtlerin Angela Davis besucht Occupy-Camp

Das Protestcamp der Berliner Occupy-Bewegung wurde am Freitag durch die US-Bürgerrechtlerin Angela Davis besucht, die damit Ihre Unterstützung ausdrücken wollte.

Von den Teilnehmern des Berliner Occupy-Campes wurde Davis mit Bewunderung empfangen. Eine Protestlerin äußerte: "Ich habe mit Rudi Dutschke gekämpft - Sie waren unser Vorbild."

Das Camp der Occupy-Unterstützer in Berlin befindet sich seit einiger Zeit im Regierungsviertel, in der Nähe des Hauptbahnhofes. Die 62-jährige Davis weilt derzeit in der Deutschen Hauptstadt, um einen Preis der Stiftung Ethik und Politik entgegen zu nehmen.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Besuch, Camp, Occupy, Bürgerrechtler
Quelle: www.morgenpost.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2011 19:49 Uhr von Teffteff
 
+8 | -1
 
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Schade, dass nichts weiter zu Angela Davis in der Quelle steht. Den Älteren ist der Name sicherlich noch ein Begriff. Für die Jüngeren: Davis galt in den 70er Jahren als politische Gefangene in den USA. Sie war Mitglied der kommunistischen Partei der USA und wurde als angebliches Mitglied einer terroristischen Vereinigung inhaftiert und nach Jahren freigesprochen.
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19.11.2011 16:22 Uhr von sooma
 
+3 | -0
 
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Als ob nur Arbeitslose dort protestieren... zeigt aber deutlich, wie sehr Ihr beiden Euch mit dem Thema beschäftigt habt.
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19.11.2011 20:01 Uhr von kezhia
 
+1 | -0
 
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...gebe ich mich als arbeitender Mensch nicht ab. Ich gehöre zur arbeitenden Bevölkerung und nehme trotzdem an der Occupybewegung teil.

Lucien Seve schreibt in der Novemberausgabe des Le Monde doplomatique treffend: "Was für eine Menschheit wollen wir sein? Das ist die große anthropologische Frage. Weil zum Beispiel bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen, sofern sie nicht zerstörerisch sein soll, das übergeordnete Interesse für die produzierenden Personen nicht aus dem Blick geraten darf, ...Die auffälligste Fehlentwicklung der Zivilisation ist die Vermarktung alles Menschlichen. Der Kapitalismus begründete die universelle Warenherrschaft, die den Verkauf von Arbeit als Quelle des privaten Profits bevorzugt. Indem er die menschliche Arbeit als Quelle des privaten Profits bevorzugt. Indem er die menschliche Arbeitskraft selbst zur Ware macht, verdinglicht er mit den Sachen auch die Personen: Seine Majestät das Kapital, "gibt Arbeit an die Arbeitskräfte", so die Sichtweise. In Wirklichkeit sind es die Lohnabhängigen, die den Kapitalisten ihre Arbeit notgedrungen zur Verfügung stellen. Das Neue aber und zunehmend Verheerende ist, dass nichts Menschliches mehr der Logik der Finanzmärkte entzogen bleibt: Alles muss möglichst hohe Profite abwerfen, vom Ersatzteil zum Krankenhausbett, vom E-Commerce zum Nachhilfeunterricht, vom neuen Medikament zum Transfer von Fussballspielern. Das führt aufseiten der Manager zu Verhaltensweisen, die bis zum brutalen Exzess gehen. Wir erleben eine Verschmutzung der Arbeit, ... :"

Wenn Sie - AntiPro - als arbeitender Mensch nicht davon betroffen sind, dann scheinen Sie zu dem 1% zu gehören, dann kann ich Ihre Haltung verstehen und hätte an den Verhältnissen auch nichts auszusetzen.

Ich hingegen gehöre nicht zu den 1%, obwohl ich arbeite und für mich ausreichend Geld verdiene, habe ich kein Interesse an der Zerstörung des Planeten Erde weder ökologisch, noch politisch. Außerdem habe ich ein großes Interesse, das das Leben miteinander wieder menschlicher wird. Ich habe ein Interesse an meinem Gegenüber-und das ist nicht wirtschaftlicher Natur, auch bemesse ich mein Gegenüber nicht an einem Wert im Sinne von Kosten-Nutzen, sondern menschlich. In den Asambleas bin ich als MENSCH etwas Wert. Mir wird zugehört und ich lerne wieder zuhören. In den Arbeitsgruppen wird nicht gefragt, was jemand macht, im Sinne eines Berufes, sondern jeder bringt sich dort ein, wo er/sie sich berufen fühlt - und das gefällt mir.

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