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FDP: Phillip Rösler gegen gesetzlichen Mindestlohn (Update)

Philipp Rösler, der aktuelle Bundeswirtschaftsminister, hat den seitens der CDU geforderten Änderungen hinsichtlich eines gesetzlichen Mindestlohns eine Absage erteilt. Das alles fand beim FDP-Parteitag statt (ShortNews berichtete).

Schon heute, so der FDP-Vorsitzende gegenüber "Die Welt", könnte dort, wo weniger als die Hälfte der Arbeitnehmer tarifvertraglich gebunden seien, eine Mindestentlohnung vorgeschrieben werden. Diese Regelung, so Rösler, sei aber bisher noch nie angewendet worden.

Rösler betonte, dass eine Einigung von Löhnen alleinige Angelegenheit der Tarifparteien sei.


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WebReporter: newsshi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Mindestlohn, Philipp Rösler, Bundeswirtschaftsminister
Quelle: de.reuters.com
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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2011 19:48 Uhr von Deno001
 
+22 | -0
 
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der nun schon wieder: "Rösler betonte, dass eine Einigung von Löhnen alleinige Angelegenheit der Tarifparteien sei."

Und wenn die Löhne wieder so niedrig ausfallen das Mensch nicht davon leben kann, wenn gehts dann an....? Richtig jeden anderen Steuerzahler der dafür aufkommen muss.
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18.11.2011 19:48 Uhr von muhkuh27
 
+30 | -0
 
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haha: Was ist eigentlich deren Ziel? Minus Prozente?
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18.11.2011 20:04 Uhr von mike19
 
+25 | -0
 
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Jobparadies Deutschland Nicht wahr, Herr Rösler? Na sicher, durch Leiharbeiter und Zeitarbeiter soll das Land aufblühen. Durch Verträge, die nach spätestens einem Jahr wieder gelöst werden können, super. Durch Arbeitsplatzunsicherheit, noch besser.

Solche arroganten Arschlöcher wie Rösler hab ich längst gefressen.
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18.11.2011 20:12 Uhr von jschling
 
+16 | -0
 
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da fangen wir bei ihm doch am Besten an: ich, als Mitglied des deutschen Volkes und damit doch eigentlich Tarifpartner bezüglich seines Jobs, würde diesem "Herrn" 1,80€/Tag bieten - aber nur wenn er in Zukunft die Blumen auf seinem Flur giesst, die Mülltonnen entleert und die Spülmaschine ein- und ausräumt.
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18.11.2011 20:13 Uhr von bodensee1
 
+12 | -0
 
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Manno glaube die FDP ist blind taub und: dement. Aber zum Glück schafft die Partei sich selbst ab.
Traurig ist da die Politiker wohl danach dank guter Beziehungen in der freien Wirtschaft unterkommen werden, und dann weiter nur Schwachsinn fabrizieren,
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18.11.2011 21:09 Uhr von FlatFlow
 
+6 | -0
 
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Nur so als Info (FDP): Den Tarifvertrag für das Friseurhandwerk Ost hat ein FDP Typ noch in ´DM´ ausgearbeitet, dieser gilt heute noch! und der Typ hat eine Friseur Salon Kette in Osten...

Wer Böses denkt...
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18.11.2011 21:12 Uhr von _Illusion_
 
+2 | -4
 
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Moment: Über was regen wir uns auf?

Was er sagt? Was die andern Parteispitzen sagen?

Die Politik richtet sich gegen uns, jedenfalls gegen alle, die arbeiten gehen, die Dienstleistung machen, die was bewegen, also gegen das Fundament der Gesellschaft. Und gegen die, die nicht arbeiten können/dürfen sowieso.

Seid doch einfach froh, dass es euch gut geht. Und diejenigen, denen es nicht so gut geht, sollen froh sein, dass es nicht noch schlechter ist.

Wie hat Gregor Gysi im Bundestag gesagt: xx Prozent (20? keine Ahnung) in Deutschland müssen mit weniger als 800 oder 900 Euro im Monat auskommen. Und er zeigte auf alle, die da saßen und sagte, dass kein einziger von euch das schaffen würde.

Korrekt. Nicht einen Monat lang.

Und was machen alle, außer die Linke? Lachen, reden, middem IPhone spielen, lesen, sonstwo sein. Soll keine Werbung für die Linke sein, gegen das System können die auch nix machen.

OneManShow, die (leider) auch nichts bewegt.

Genießt die Zeit :-)
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19.11.2011 00:01 Uhr von lastfirst
 
+2 | -0
 
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ENDE: Die FDP sollte nun endgültig von der Politikbühne verschwinden.

Da durch Umfragen die Wählermeinung ja oft genug festgestellt wird und somit letztendlich in den Wahlprogrammen der Parteien berücksichtigt werden, sehe ich darin eine gut Chance.

Sollte man nun gefragt werden, wen man wähle. Wäre eine sinnvolle Antwort: "Fragen Sie lieber wen ich nicht wähle, nämlich jede Partei, die mit der FDP koaliert!"
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19.11.2011 01:18 Uhr von Azureon
 
+1 | -0
 
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Naja Germany halt. Unterbezahlte Arbeitskräfte die mit Zeitarbeitsfirmen aufgestockt werden ist wohl neue Mode. Kein Wunder dass es qualitativ permanent bergab geht bei uns da keine Sau sich fragt warum er bei dem Lohn noch gewissenhaft arbeiten sollte wenn gewissenlos Löhne gezahlt werden die vorne und hinten nicht reichen.

Rösler, mach einfach den Kopp zu.
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19.11.2011 15:03 Uhr von linuxu
 
+0 | -1
 
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Rösler hat wohl: den Kopf zu tief in den Allerwertesten seines Parteifreundes Guido gesteckt.Das hat seinen Kopf total vernebelt.
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19.11.2011 19:38 Uhr von K-rad
 
+2 | -1
 
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Die FDP ist eben keine Bürgerpartei: Die FDP steht für die Kapitalisten und bedient dann auch deren Interessen. Ein Mindestlohn würde bedeuten das man die Menschen nicht mehr bis aufs Blut ausbeuten kann. Die Unternehmen die heute Löhne zahlen die nicht zum Leben reichen und durch den Steuerzahler aufgestockt werden , die werden dann eben mehr zahlen müssen und das ist nicht in deren Interesse. Und darum ist die FDP auch gegen einen Mindestlohn.
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29.11.2011 00:48 Uhr von dragoneye
 
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Der Mann hat leider recht.Hier ein paar Beispiele: Wieso gibt es in Deutschland keine gesetzliche Mindestdividende für Aktionäre?

Wieso gibt es keinen gesetzlichen Mindestpreis für gemieteten Wohnraum pro Quadratmeter?
Z.B. in München musst Du mindestens 15€/m³ bezahlen, um dort wohnen zu dürfen. Das würde die Wohnraumproblematik erheblich entspannen.

Wenn ein Notarzt pro Stunde 6 Menschen rettet, aber nun ein Gesetz in Kraft tritt, wonach er nun die Wahl hat, mindestens 8 Menschen pro Stunde retten oder den Job aufgeben. Ist das sinnvoll?

Würdest du Dein altes Auto verkaufen und Dir ein neues sparsames Modell zulegen, würde ein Mindestpreis für Benzin eingeführt werden? Z.B. von 1,50€ pro Liter auf 2,50€ pro Liter?

Wärst Du Unternehmer und beschäftigst (alte, ungebildete, ausländische) Menschen für 8€ die Stude netto, würdest Du Dir neue (junge, gebildet, deutsch) Arbeitnehmer suchen, wenn ein gesetzlicher Mindestlohn eingeführt werden würde, der höher liegt, als was Du im Moment bezahlst?

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