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Wirtschaftsminister Philipp Rösler will Solarförderung massiv kürzen

FDP-Chef und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler plant ab Juli 2012 die Förderung von Solaranlagen drastisch zu kürzen und nur noch neue Anlagen bis zu einer Gesamtleistung von 1.000 Megawatt zu unterstützen. Das Bundesumweltministerium reagierte auf die Ankündigung verärgert.

Laut Umweltministerium wurden die Fördersätze für Fotovoltaik schon erheblich reduziert. Die Solarbranche sei die Industrie, die die größten Subventionskürzungen umsetzen müsste. Man dürfe daher vor allem die Fotovoltaik-Industrie nicht abwürgen.

2010 haben Fotovoltaikanlagen einen Leistungszuwachs von 7400 Megawatt und 2011 eine Plus von 6.500 Megawatt erwirtschaftet. Eine Einigung zwischen den beiden Regierungsparteien von CDU und FDP steht aber noch aus.


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WebReporter: sicness66
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Philipp Rösler, Wirtschaftsminister, Solarförderung
Quelle: de.finance.yahoo.com

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2011 20:26 Uhr von mia_w
 
+17 | -26
 
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Endlich.
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17.11.2011 20:46 Uhr von sgitte
 
+29 | -8
 
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Geil: während andere Länder massiv in die Solarindustrie investieren, bauen wir Subventionen ab. Irgendwann hab ich mal gehört, dass Deutschland Nummer 1 in dieser Branche ist/war. Naja wir lassen uns gerne überholen. Haben wir ja schon bei Desertec hervorragend hinbekommen...
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17.11.2011 21:06 Uhr von Kappii
 
+16 | -3
 
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Sehr geehrter: Herr Philipp Rösler, sie haben doch bereits Ihre Mami-mach-doch-auch-mal-was-für-mich Steuersenkung und sollten damit Ihre 2% Wähler erstmal vollends befriedigt haben.
Ausserdem, wie kann man an einer Stelle nach Steuersenkungen schreien und an einer anderen Stelle Subventionen kürzen wollen ohne das es ganz ganz dolle nach einem Lobbybegehren klingt?
Wie kann man auf einem Parteitag sagen, dass ab jetzt alles anders wird und dann wieder die gleichen Fehler machen wie vorher?
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17.11.2011 21:15 Uhr von K.T.M.
 
+9 | -6
 
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@H311dr1v0r: "stattdessen neue morderne und sichere AKW s bauen"

Du weißt aber schon, dass die Stromgestehungskosten bei einem neuen KKW deutlich höher liegen als bei einem Alten oder? Alte Kraftwerke sind schon abgeschrieben, damit kann man dann recht billig Strom produzieren.

Was hast du eigentlich gegen Ökostrom? Teurer müsste er gar nicht sein. Schauen wir uns doch mal bei RWE und der DB um. Die DB erhält ab 2014 bis 2028 von RWE jährlich 900 Mio. kWh Ökostrom für 10,3 c/kWh, aus dem Gewinn möchte dann RWE weiter in den Aufbau von Infrastrukturen für erneuerbare Energien investieren.

Glaubst du ernsthaft der Strompreis für den Endkunden wäre ohne Ökostrom billiger?
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17.11.2011 21:59 Uhr von cav3man
 
+5 | -1
 
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Kürzung: Prinzipiell ist so eine Kürzung ja sinnvoll um die Technologie voran zu treiben...
aber dann sollte man sowas Konsequent machen und nicht erst zig Jahre ohne Kürzungen machen und dann auf einmal total absägen. Die wievielte Kürzung ist das jetzt in 2 Jahren... die 4.?
Und jedes mal fast um den maximal Satz.
Kein Wunder das inzwischen fast jedes deutsche Solarunternehmen rote Zahlen schreibt... so schnell ist die Forschung leider auch nicht um die Kürzungen abzufedern...
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17.11.2011 22:15 Uhr von kultbrother2
 
+2 | -3
 
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klar: und die da oben wissen nicht wo die 40 milliarden Steuereinahmen herkommen,die plötzlich aufgetaucht sind,solche Heuchler,überall streichen und kürzen sie,wo es uns Bürgern was bringt und geben es an völlig unnützen Seiten wieder aus.Merken die nicht das brodeln in der Bevölkerung??Auch diese Regierung wird nicht wiedergewählt.
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17.11.2011 23:05 Uhr von Leeson
 
+4 | -0
 
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nur am 1GW!? Kurz, jeder der sich privat soein Ding aufs Dach baut, muss blechen!
Ich ja auch klar, soeiner kauft weniger Strom vom Riesen und gibt somit weniger Steuern ab...

Vorhin kam ein Bericht im TV, es ging um Abwasser und das sich ein Herr ein System ausgedacht hat um mit Schilf und Kies sein Abwasser nach Norm zu filtern.
Er darf es nicht nutzen weil rechtliche Dinge noch nicht geklärt sind.
Die Abwasserbetriebe argumentierten, dass er einen Anschluss hat und diesen auch nutzen muss!

Komisch!?!? Deutschland legt doch soooviel Wert auf Umweltschutz und kassiert uns an jeder Ecke ab.
Warum darf man seinen eigenen "Mist" nicht selber filtern und Geld sparen?!?!?
Steuern!!!

Deutschland wird immer abgefuc*ter und es wird immer offensichtlicher worauf die aus sind!
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17.11.2011 23:16 Uhr von mia_w
 
+3 | -1
 
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Nun Lesson: Das ist nicht neu. Der Stand der Technik gibt jedem Haushalt die Möglichkeit THEORETISCH autark zu existieren. Kein Strom, kein Wasser, keine Heiz-Energie woanders her. Warum der Staat das nicht akzeptiert, dürfte jedem klar sein.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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18.11.2011 00:13 Uhr von Gebirgskraeuter
 
+4 | -0
 
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absolut korrekt! Unsere Solarindustrie geht den Bach hinunter da wir leider an der falschen Stelle subventioniert haben.
Das EEG mag ja ein netter Gedanke gewesen sein, hätte aber daran gebunden sein sollen das die Subventionierung/erhöhte Vergütung nur bei deutschen Modulen stattfindet. Resultat war, dass jeder der sich Module aufs Dach setzen ließ dazu chinesische nahm. Chinas Solarbranche boomt aufgrund massiver staatlicher Subventionierung in die Produktionsbetriebe.
Kurz gesagt, China und Deutschland unterstützen im Grunde chinesische Produzenten und die teureren einheimischen gehen Pleite. Nix mehr mit Boom der Branche...

Und naja Windkraft ist sowieso sinnvoller. Leider ist unsere Wasserkraftpotential nahezu ausgeschöpft. Maximal noch etwas Tidenhub-KWs (Gezeitenkraftwerke).

Es wäre vllt. sinnvoller ein paar Stromsparmöglichkeiten zu finden, also richtige. Bitte nicht noch mehr derart das man jetzt gezwungen ist in el. Maschinen nen super Wirkungsgrad zu haben was dazu führt dass man unheimlich viel Eisen in selbst die kleinsten Positionierantriebe stecken muss, selbst wenn diese vllt. einmal pro Woche für 10 min laufen...wenn man überlegt welche Energie da nötig war das Eisen in den Motor zu bekommen (abbauen, verhütten, verarbeiten...) lächerlich, man möchte meinen ein Schildbürgerstreich..
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18.11.2011 00:15 Uhr von Criseas
 
+1 | -0
 
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@ TheBearezV.9.0 und K.T.M. Ihr zwei seid auch nicht die hellsten oder?
Wie kann man seine Ironie denn nur missverstehen?
Und an die ganzen Minusdrücker auch... hier kann man echt nur noch verzweifeln!
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18.11.2011 07:38 Uhr von Tobi1983
 
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@H311dr1v0r: Genau, und den verstrahlten Abfall verbuddeln wir in deinem Garten...
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18.11.2011 09:56 Uhr von Seb916
 
+2 | -0
 
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@Tsunami: Recht hast du!
Am Ende gewinnen immer die Banken oder Energie-Riesen.

Bei den Solar-Anlagen finde ich auch total super, dass die sich ja meist erst nach 20-25 Jahren rechnen (also überhaupt +- 0 sind). Keine Sau kann allerdings sicher vorraussagen, was für Ersatzteile in dieser Zeit gebraucht werden und vor allem ob und für welchen Preis in 20 Jahren diese Teile zu haben sind. Die Technologie entwickelt sich weiter und vielleicht kostet ein heutiger Wechselrichter in 20 Jahren ja das 15 fache, weil er einfach nicht mehr gebaut wird?

Ist doch alles Käse...
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18.11.2011 10:19 Uhr von progessive
 
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gut so Steht in der Quelle irgendetwas davon, dass man wieder AKW´s baut bzw. den Zeitpunkt der Energiewende nach hinten schiebt?? Was soll dieses reflexartige Gejammer immer? Solarenergie rechnet sich in Mitteleuropa nunmal nicht... Auch nicht dann wenn die sich diese Innovation stetig entwickelt. Solarindustrie in Deutschland ist schön und gut, aber diese Unternehmen sind auf Exporte in den Süden angewiesen, und nicht auf deutsche Privathaushalte. Ohne immense Subventionen wird sich auch in Zukunft kein Häuslebauer in D solche Teile aufs Dach packen können.
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18.11.2011 10:27 Uhr von progessive
 
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gut so Steht in der Quelle irgendetwas davon, dass man wieder AKW´s baut bzw. den Zeitpunkt der Energiewende nach hinten schiebt?? Was soll dieses reflexartige Gejammer immer? Solarenergie rechnet sich in Mitteleuropa nunmal nicht... Auch nicht dann wenn die sich diese Innovation stetig entwickelt. Solarindustrie in Deutschland ist schön und gut, aber diese Unternehmen sind auf Exporte in den Süden angewiesen, und nicht auf deutsche Privathaushalte. Ohne immense Subventionen wird sich auch in Zukunft kein Häuslebauer in D solche Teile aufs Dach packen können/wollen.
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18.11.2011 11:49 Uhr von karsten77
 
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:) Ich lach´ mich schlapp und nur noch - neue - Anlagen bis zu einer Gesamtleistung von 1.000 Megawatt zu unterstützen.

Ahemmm... kennt jemand irgend jemanden, der derartige Leistungen auf seinem Dach erzielt? Selbst ein umgewidmeter Acker dürfte derartige Leistungen nicht im Ansatz erreichen.
Und wenn alle Stricke reißen, Anstatt eines großen Feldes einfach zwei kleinere mit der gleichen Stromausbeute bewirtschaften. Tja, mit Physik ist halt ein bischen schwieriger umzugehen als mit Hotels, denen man mal so auf die schnelle ein Geschenk macht.
Au weia, und von so etwas werden wir - noch - regiert.
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18.11.2011 12:08 Uhr von Gebirgskraeuter
 
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@seb: "Keine Sau kann allerdings sicher vorraussagen, was für Ersatzteile in dieser Zeit gebraucht werden"

Das was am ehesten ins Gewicht fällt sind, wie du schon sagst, die Wechselrichter. Die wirst du in 20 Jahren ca. 2-3 mal ersetzen müssen. Dabei isses dem Strom scheiß egal welcher Bauart dein Umrichter hat.

Wenn du viel für deine Anlage ausgegeben hast, klug geplant zwecks Kühlung, ordentliche Panels usw. sollte der Rest Kleinkram bleiben. Es bleibt aber dabei das sich Solarstrom niemals amortisiert wenn du ihn auf Kredit finanzierst.
Wenn du das Geld hast, und alles aus eigener Tasche bezahlen kannst bekommst du am Ende ein klein wenig dabei raus.

Ich bin für kleine private Windkraftanlagen. Du haust ne relativ einfach zu regelnde doppelt gespeiste ASM rein und gut. Die Kosten sind niedriger und beim Herstellen brauchst du nicht den ganzen hochgiftigen Chemiekrams den die Kollegen der Halbleiterei so lieben..KOH und sone Späße...


BTW: kleine Geschichte: Ich traf mal einen Herrn im Zug mit dem ich mich einige Stunden unterhielt. Er erzählte er habe nach der Wende alles was er hatte verkauft und bei uns in Sachsen günstig Grundstücke mit Wasserrecht und Gefälle gekauft. Nun betreibt er einige Kleinwasserkraftwerke im Erzgebirge und hat nach eigener Aussage ausgesorgt. Nach Abzug aller Kosten blieben ihm, ohne arbeiten zu müssen, noch um die 200.000 über.
Und da er alle technischen Details sowohl zur Steuerung usw. (der Part wo ich mich auskenn ;) ) sowie alle möglichen Gleichungen zur Ertragsberechnung (mit Gefälle, durchflussmengen usw. ) kannte war seine Geschichte glaubwürdig.
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30.11.2011 12:30 Uhr von andrzej3
 
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Steuereinnahmen Verluste: Tausende Arbeitsplätze gehen verloren, riesige Steuereinnahme-Quelle versinkt. Herr Philipp Rösler
versteht wie der Markt kaputt zu kriegen ist.
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01.12.2011 11:14 Uhr von andrzej3
 
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Philipp Rösler: Die Deutsche Solarindustrie liegt schon auf dem Boden.
Mit der Kürzung der Solarförderung wird die Branche
kaputt gehen. Das ist eine Hilfestellung für die großen
Stromanbieter. Bei weniger Erneuerbarer Energie darf
RWE&C.o. mehr Kohle verbrennen und weiter die
Strompreise bestimmen.
Hat sich schon jemand gefragt, wie hoch die Kohle
subwentioniert wird?

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