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Magna-Gründer Frank Stronach über den Euro: Missgeburt eliminiert sich selbst

Der Austro-Kanadier und Milliardär gab in einem Vortrag in Graz seine Meinung über die Zukunft des Euro ab. "Der Euro ist eine Missgeburt", diese Währung wird sich bald selbst eliminieren, lautete sein Credo. Ob Österreich in Sachen Währung austreten sollte, sagte er allerdings "Nein".

Auf die Krise in Griechenland angesprochen meinte er, man habe über die Banken das Land in den Euro "hineingetrieben". Es sei verantwortungslos gewesen, "das man ein Volk so ködert".

Über die Verteilung von Wohlstand kommt der Chef des kanadischen Autozulieferers Magna zu folgendem Resümee: Das "könne nur in Harmonie von klugen Managern, Kapital und fleißigen Arbeitern funktionieren." Doch gebe es eine gewaltige Kluft zwischen den Besitzern der Wirtschaft und den Arbeitern.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Fehler, Währung, Magna, Frank Stronach
Quelle: www.krone.at
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2011 18:23 Uhr von erw
 
+8 | -8
 
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als österreicher: in kanada milliardär geworden. jetzt auch experte für europa. toll!
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17.11.2011 18:49 Uhr von Teutonicus_Maximus
 
+7 | -0
 
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Jetzt wirds interessant wie definiert dieser Typ eigentlich "Harmonie" zwischen klugen Managern (gibts die überhaupt, ein "Manager der was auf dem sprichwörtlichen Kasten hat ist Unternehmer und prostituiert sich nicht), Kapital und den fleißigen Arbeitern?

Und was mich brennend interessiert, korreliert klug jetzt mit faul und sind die Arbeiter nur deshalb Arbeiter, weil sie dumm sind und deshalb fleißig sein müssen?

Ist ein fauler Arbeiter demnach klug?

Fragen über Fragen, auf die der Kerl hoffentlich auch eine schlüssige Antwort parat hat, wenn ich ihn denn mal "treffen" sollte...
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17.11.2011 22:04 Uhr von Katzee
 
+5 | -0
 
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Magna: Ist das nicht das Unternehmen, dass erst "Opel" kaufen wollte, dann jedoch den "Deal" so lange hinausgezögert hat, bis GM genügend eignes Kapital sammeln konnte, um Opel zu behalten? Was GM für diese Schützenhilfe wohl an Magna gezahlt hat?

Aber zum Thema: Nicht der "Euro" selbst ist die Mißgeburt sondern die Regierungen der Euro-Länder, die seit Jahrzehnten nicht haushalten wollen, korrupt bis ins Mark sind und einfach nicht einsehen wollen, dass ein Leben "auf Pump" auf Dauer zum Zusammenbruch verurteilt ist.
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17.11.2011 22:24 Uhr von mustermann07
 
+1 | -0
 
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spricht ja genau der Richtige...
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22.11.2011 17:01 Uhr von medru
 
+0 | -0
 
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Totgesagte leben länger und das gilt auch für den Euro.

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